Titel: Buenos Aires und Nordwesten von Argentinien
Datum: 07.11.–16.11.2018
Geschrieben von: Renzo Maletti
Fluggesellschaft: Edelweiss (Erstflug), Aerolinaes Argentinas
Fortbewegungsmittel: Geführte Gruppe, Reisebus
Im Rahmen einer Studienreise durfte ich mit dem Erstflug von Edelweiss nach Buenos Aires fliegen. Um anschliessend einen sehr spannenden Teil von Argentinien, den Nordwesten, kennenlernen.
Buenos Aires
Die 13-Millionen-Stadt zählt zu den schönsten Metropolen Südamerikas. Der Einfluss vergangener spanischen Kultur und italienischer Lebensfreude verleiht der weltoffenen Hauptstadt Argentiniens einen einzigartigen Charme.
Mir persönlich haben die verschiedenen Stadtteile besonders gut gefallen. San Telmo, das in der Kolonialzeit vornehmste Wohnviertel, sowie das berühmte La Boca Viertel mit ihren farbenfrohen Holz- und Blechhäusern, präsentieren sich heute noch unverändert. Aber auch das moderne, pulsierende Quartier Puerto Madero, wo einst verfallene Lagerhäuser die vier Becken des alten Hafens von Buenos Aires säumten und heute erstklassige Restaurants, angesagte Bars, Wolkenkratzer und Kunstgalerien zu finden sind, muss man besucht haben. Die einzelnen Stadtteile für sich können gut zu Fuss erkundet werden. Auch darf eine Tango Show im Programm nicht fehlen.
Argentiniens Nordwesten:
Ein Muss für jeden Naturliebhaber:
- Bizarre Schluchten
- ausgedehnte Hochebenen
- Salzwüsten
- Schneebedeckte Andengipfel
- Subtropische Nebelwälder
- Fruchtbare Täler
- Endlose Kakteenfelder

Argentiniens Nordwesten eignet sich um alles auf eigene Faust mit einem Mietwagen zu erkunden. Von Buenos Aires flogen wir in ca. 2 Stunden direkt nach Salta. Salta ist der ideale Ausganspunkt für eine mehrtägige Rundreise.
Meine persönlichen Highlights der Reise:
Salta nach Cafayate:
Fahrt durch die etwa 80km lange Quebrada de las Conchas Schlucht, die mit unterschiedlichen Farben und Formen ihrer Felswände bei uns immer wieder Erstaunen hervorrief. Am Ende der Quebrada erreichten wir Cafayate, bekannt für seine weltbekannten Weingüter.
Cafayate nach Cachi:
Wir fuhren durch die malerischen Täler Calchaquies via Molinos ins hübsche Dorf Cachi, welches auf 2‘531m liegt. Uns begleiteten immer wieder majestätische Berglandschaften.
Cachi via Salta nach Tilcara:
Auf einer Kurvenreichen Strecke fuhren wir über den 3’200m hohen Piedra de Molino Pass. Unterwegs fuhren wir immer wieder an den riesigen Kandelaber-Kakteen vorbei. Wir hielten bei einen tollen Aussichtspunkt, welcher uns einen faszinierenden Blick über die Schlucht von Escoipe gewährte. Die abwechslungsreiche Fahrt führte uns auch in einen saftig grünen Nebelwald. Ein Tag voller Kontraste!
Tilcara via Purmamarca nach Salta:
Die Fahrt führt uns durch die wildromantische Schlucht von Humahuaca. In diesem Canyon sind die Kalksteine von Regen ausgewaschen, zu bizarren Formen umgebildet worden und schimmern in blauen, roten und ockergelben Tönen. Eines meiner absoluten Highlights! Anschliessend führte uns der Weg weiter durch den riesigen Salzsee Salinas Grandes.


