Datum: 16.06.–28.06.2018
Geschrieben von: Denise Feldmann
Fluggesellschaft: Swiss
Fortbewegungsmittel: Mietauto
Die USA eignet sich optimal für Roadtrips. Florida, der Sunshine State ganz im Südosten der USA bietet etwas für jeden Geschmack. Es warten aufregende Städte, wunderschöne Natur, bezaubernde Sandstrände und vieles mehr.

Highlights:
Mit dem Cabrio durch Florida
Bereits als wir zum ersten Mal über eine Reise nach Florida sprachen, war für uns klar: Ein Roadtrip im Sunshine State und ein Cabrio bzw. ein Ford Mustang gehören einfach zusammen. Am Flughafen angekommen nahmen wir also auch gleich unseren Mietwagen für die nächsten 10 Tage entgegen. Die meisten Strecken konnten wir mit offenem Verdeck fahren und das schöne Wetter geniessen. Für uns Vergnügen pur!
Miami & Miami Beach
Einmal am berühmten Ocean Drive flanieren und zwischen den bunten Rettungsschimmer Häuschen Sonne tanken – was will man mehr. Früh aufstehen um den atemberaubenden Sonnenaufgang am Strand zu begutachten lohnt sich auf jedenfall. Zu diesem Zeitpunkt ist man neben ein paar Joggern auch noch fast alleine.
Uns hat in Miami vorallem Wynwood sehr gut gefallen. In Wynwood findet man überall Graffitis der weltweit berühmtesten Künstler. Das ganz Viertel rund um die Wynwood Walls ist sehr hip und hat tolle Bars, Cafes und Läden.
Der Westen von Florida mit Clearwater Beach & Fort Myers Beach
Puderzuckerstrand, Delfine, Sonnenuntergänge – all das erwarteten wir von Clearwater Beach. Und unsere Erwartungen wurden sogar übertroffen. Nach knapp 10 Minuten in Clearwater entdeckten wir bereits die ersten Delfine vom Strand aus! Ein weiteres Highlight war der Ausflug auf die nahegelegene, naturbelassene Insel Honeymoon. Entspannung pur.
Nach zwei Tagen in Clearwater ging unsere Fahrt weiter mit einem Halt in Naples nach Fort Myers. Unser Strandhotel mit Tikibar lag am breitesten Strandabschnitt von Fort Myers. Fort Myers Beach ist idealer Ausgangspunkt für einen Ausflug auf Sanibel Island. Die Insel ist ein Paradies für Muschelsammler.
Die Keys
Von Fort Myers Beach fuhren wir durch die Everglades entlang des Tamiami Trail nach Key Largo – die erste und grösste Insel der Keys. Obwohl die Insel nur wenige Kilometer vom Festland entfernt ist, ist das Leben bereits viel entspannter und ruhiger. Nach unserer Ankunft genossen wir ein Abendessen in einem klassischen, amerikanischen Dinner, dem Mrs. Mac’s Kitchen. Das Restaurant ist vorallem auch bekannt dafür, einer der besten Key Lime Pies zu machen.
In Key Largo findet man das einzig lebende Korallenriff von Nordamerika. Und das war für uns Grund genug um einen Stopp hier einzuplanen. Wir entschieden uns gleich am nächsten Morgen eine Schnorcheltour zu buchen. Der Fischreichtum ist gewaltig und die Korallenwelt wunderschön. Gleich nach wenigen Minuten bekamen wir bereits eine Meeresschildkröte zu sehen. Einfach faszinierend.
Am Nachmittag ging unsere Reise über die Seven-Mile-Bridge weiter in Richtung Key West. Die Stadt am südlichsten Zipfel der USA ist bevölkert von einer Mischung aus Aussteigern, Rentnern, Touristen, Reichen und Schönen, Hippies, Exil-Kubanern, Katzen und jeeede Menge freilaufender Hühner.
Unser erstes Ziel war die berühmte Riesen-Boje, welche den südlichsten Punkt der USA markiert – nur noch 90 Meilen bis Kuba. Nachmittags um 17.00 Uhr definitiv keine gute Idee um ein Foto zu schiessen, ausser man will in der Hitze eine Stunde anstehen… Also fuhren wir weiter und entschieden uns am Morgen in der Früh wieder zu kommen. Unsere Zeit in Key West verbrachten wir mit Spaziergängen durch die Stadt, Erholung am Pool, Kajak Fahren und einer Jet-Ski Tour um die vorgelagerten Mangroveninseln.


