GUATEMALA

Renzo Maletti

Guatemala

Reisebericht Guatemala von Renzo Maletti

Fortbewegungsmittel: Auto mit Guide

Lebendige Traditionen, gigantische Maya Tempel, abwechslungsreiche Landschaften und bunte Stadtbilder prägen das Bild von Guatemala, das sich mitten im amerikanischen Kontinent befindet. Untenstehend vier Highlights, die man gut in einer Woche besuchen kann, z.B. auch in Kombination mit Mexiko oder Belize.

Tikal, die wohl schönste und bedeutendste Maya-Stätte der Welt. Die beeindruckenden Tempel sind riesig und liegen versteckt mitten im Dschungel auf einer Fläche von über 65 Quadratkilometer. Die meisten der über dreitausend Bauten sind noch nicht erforscht worden. Es lohnt sich, die Anlage mit einem Guide zu Fuss zu entdecken, um die faszinierende Geschichte der Mayas und ihrer Tempel näher kennenzulernen.

Antigua ist eine der ältesten Städte Lateinamerikas und frühere koloniale Hauptstadt Zentralamerikas. Heute ohne Zweifel die schönste Stadt Guatemalas. Die Kleinstadt ist von drei Vulkanen umgeben und ist bekannt für ihre Gebäude aus der spanischen Kolonialzeit. In Antigua findet das wohl grösste Osterfest „La Semana Santa“ Mittelamerikas statt. Die Bewohner schmücken die Strassen mit bunten Blütenteppichen. Mithilfe von Schablonen werden bunt gefärbte Sägespäne, Blüten und Blätter zu farbenfrohen Mustern geformt.

Lago de Atitlan, der malerische See, liegt 1560 Meter über dem Meeresspiegel in einem Krater, der durch die Explosion einer der drei umliegenden Vulkane entstanden ist. Während einer Bootsfahrt taucht man in die einzigartige Atmosphäre dieser Gegend ein. Ein Highlight ist die Übernachtung im Hotel Atitlan, das Haus im traditionellen Stil liegt direkt am See mit einer eindrücklichen Panoramasicht zu den gegenüberliegenden Vulkanen. Herrlich!

Chichicastenango, der farbenprächtige Markt im gleichnamigen Ort, wird von den Einheimischen kurz „Chichi“ genannt. Immer donnerstags und sonntags verwandelt sich die kleine Stadt in einen riesigen, beeindruckenden Markt. Die Vielfalt der angebotenen Ware ist schlicht überwältigend. Wer am Vorabend schon in Chichi weilt, sieht wie die indianischen Familien aus den umliegenden Dörfern ihre Waren ausbreiten und sich unter freiem Himmel schlafen legen.