Besuchtes Land: Sri Lanka
Datum: Januar 2025
Geschrieben von: Lara Beldi
Fortbewegungsmittel: TukTuk
Drei Wochen Abenteuer in Sri Lanka – Mit dem Tuk Tuk durchs Paradies
Sri Lanka – ein Land voller herzlicher Menschen, endlosen Palmen und vielfältigen Landschaften. Wir haben uns für ein ganz besonderes Abenteuer entschieden: drei Wochen lang mit dem Tuk Tuk quer durch die Insel. Und ich würde sagen, dass war die beste Entscheidung!
Höhepunkte meiner Reise:
Mietet unbedingt ein TukTuk
Bei Tuk Tuk Rental erhielten wir eine praktische Einführung von einem Mitarbeiter, der uns erklärte wie wir mit dem TukTuk sicher im Strassenverkehr unterwegs sind. Zum Abschluss mussten wir eine kurze Prüfung absolvieren, bei der wir verschiedene Fahrmanöver machen mussten – fast wie eine Fahrstunde. Aber der Zeitaufwand hat sich gelohnt, es ist die beste Art, Sri Lanka zu erkunden: flexibel, unabhängig und viel praktischer als mit dem Bus oder dem Zug, die oft unpünktlich oder überfüllt sind.
Pidurangala Rock – Der perfekte Blick auf den Lion Rock
Einer meiner absoluten Highlights war der Pidurangala Rock. Uns wurde von einem Einheimischen gesagt, wenn wir den berühmten Lion Rock sehen wollen, dann müssen wir auf den Pidurangala Rock hoch. Der abendteulicher Aufstieg, bei dem wir am Ende sogar ein wenig klettern mussten, dauerte ungefähr 45 Minuten. Es lohnte sich, früh aufzustehen, um die magische Stimmung am Morgen nicht zu verpassen und es waren noch nicht so viele Leute oben. Nach dem Abstieg lohnt es sich unbedingt, im vegetarischen Restaurant Soul Food vorbeizuschauen – mit einem traumhaften Blick auf den Lion Rock.
Die bekannte Zugfahrt von Kandy nach Ella
Die sechs stündige Zugfahrt von Kandy nach Ella. Dieses Gefühl, sich aus dem Zug zu lehnen, während wir durch grüne Teeplantagen und Palmenlandschaften fuhren, ist einfach einmalig. Die Landschaft ist so schön, dass man die Zeit vergisst. In Ella gingen wir die berühmte Nine Arches Bridge besuchen. Regelmässig fuhren Züge über die Brücke, und wenn einer kam, tratten wir einfach zur Seite und liessen ihn vorbeiziehen.
Yala-Nationalpark – Elefanten hautnah
Im Yala-Nationalpark sind wir mit unserem Tuk Tuk durchgefahren und kamen den Elefanten erstaunlich nah. Zur Sicherheit bekamen wir ein paar Maiskolben, um im Notfall ein Tier wegzulocken.
Surfcamp Surfspirit
Zum Abschluss unserer Reise haben wir das Surfcamp Surfspirit in Unawatuna besucht. Bevor wir ins Surfcamp fuhren, legten wir noch einige Stopps ein: In Mirissa surften wir grössere Wellen, besuchten den berühmten Coconut Tree Hill mit seinen Palmen am Hügel und genossen dort den Sonnenuntergang. Ausserdem waren wir am Turtle Beach, wo wir beim Schnorcheln mit vielen Meeresschildkröten schwimmen konnten, die ganz nah am Strand waren. Im Surfcamp wurden wir sehr herzlich entgegengenommen man fühlte sich direkt wohl. Zudem waren die Bedingungen der Wellen sehr gut, die Stimmung im Camp grossartig und wir lernten erstaunlich schnell besser surfen. Wenn wir gerade nicht surften, gab es viele andere Möglichkeiten: Zweimal täglich – morgens und abends – wurde Yoga angeboten. Ausserdem konnte man an Ausflügen teilnehmen, in der gemütlichen Lounge entspannen oder eine Runde Volleyball spielen.
Kurz zusammengefasst
Sri Lanka ist ein Land ohne grossen Massentourismus. Es hat viel Charme, kleine liebevolle Läden, leckeres Essen, wunderschöne Natur, ein Paradies für Surfbegeisterte und ist dazu noch sehr günstig.


