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Saudi-Arabien
Saudi-Arabien 1024 1024 Lehmann Reisen

Saudi-Arabien von Therese Stump

Datum: 3.–12.2. 2023
Airline: Saudi Arabian Airlines
Fortbewegung: Mietauto

Auf meiner persönlicher Bucket-List stehen viele exotische Länder. Noch vor einigen Jahren hätte ich mir nie erträumen lassen, dass ich jemals nach Saudi-Arabien reisen könnte. Ein geschlossenes, geheimnisvolles Land, für Nicht-Muslime meist unzugänglich. Ein weisser Fleck auf der touristischen Landkarte der Arabischen Halbinsel. 2019 hat sich dies komplett geändert. Der Saudische Kronprinz, Mohammed bin Salam, hat eine neue Strategie ins Leben gerufen. Saudi-Arabien soll sich öffnen, Jetzt soll alles anders werden: Saudi-Arabien hat sich mit dem Plan seiner „Vision 2030“ eine umfassende gesellschaftliche und wirtschaftliche Transformation vorgenommen. Der Tourismus ist das Herz dieser Transformation.

Das heisst für uns: nicht mehr zuwarten und dieses Land entdecken gehen. Im Februar war es nun endlich soweit. Mit vielen offenen Fragen und ungewissen Vorstellungen reisten wir nach Saudi-Arabien. Ab der Schweiz gibt es sowohl von Genf wie von Zürich bereits Direktflüge nach Ryiadh und Jeddah. Nach gut 5 Flugstunden sind wir in der Hauptstadt Saudi-Arabiens angekommen. Die 9-tägige Reise mit dem Mietwagen führte uns von Ryiad via Ha’il nach Tabuk, von dort nach Al Ula und via Medina nach Jeddah. Eine unglaublich eindrückliche Reise, voll mit landschaftlichen Highlights und spannenden Sehenswürdigkeiten. Ich möchte hier drei ganz spezielle Erlebnisse und Momente herauspicken.

Die Gastfreundschaft der Saudis hat mich tief beeindruckt. Entgegen meinen Erwartungen haben mich offene, lachende und sehr hilfsbereite Menschen an allen Orten willkommen geheissen. Nicht einmal sind uns unfreundliche Menschen begegnet. Auch als Frau fühlte ich mich überall sehr wohl und ernstgenommen. Die meisten Frauen in Saudi-Arabien tragen noch die Abaya, manchmal mit Kopftuch, manchmal auch ohne. Klar, auf dem Land sind die Menschen noch konservativer und traditioneller unterwegs als in den urbanen Gebieten. Als Tourist kleidet man sich angemessen, aber eine Abaya oder Kopftuch ist nicht nötig, ausser natürlich bei dem Besuch einer Moschee.

Die ausgesprochene Gastfreundschaft wird überall zelebriert mit einer Einladung zu Tee, Kaffee und Datteln. Die süssen Datteln sind ein Leckerbissen. Es gibt über 300 verschiedene Dattelsorten in diesem Land, da bin ich überfordert, für mich sind Datteln einfach Datteln😊.

Ein wirklich spektakulärer Ort ist Al Ula. Meiner Meinung nach DER touristische Hotspot Saudi-Arabiens. Ich verstehe auch, warum dieser Ort dazu ausgewählt wurde. Eine unglaublich schöne Wüstenlandschaft mit einer riesigen Oase, eindrückliche Felsformationen, die je nach Tageslicht in verschiedenen Farben erscheinen und superschöne Luxusresorts, eingebettet in die traumhafte Landschaft. Auch kulturell hat es vieles zu bietet. Sicher einmal die Felsengräber der Nabatäer in Hegra, hier noch ohne Touristen und dann auch die antike Stadt Dadan und die prähistorische Felskunst alter Zivilisationen an den verborgenen Wänden in Jabal Ikmah. Auch moderne Kunst findet man in Al Ula wie den Glas/Spiegel-Komplex Maraya im Ashar Tal, einen besseren Ort für Fotoshooting gibt es nicht.

Mein eindrücklichstes Erlebnis war aber der Besuch von Medina mit der riesigen Al Haram Moschee. Die Prophetenmoschee ist der zweit heiligste Pilgerort der Moslem und täglich kommen hunderte von Pilger aus der ganzen Welt zur Hadsch nach Saudi-Arabien. Auch ohne religiösen Hintergrund ist das Geschehen, die Atmosphäre und die Gemeinschaft der Pilger an diesem speziellen Ort fühlbar. Die Gesichter der Menschen erzählen viele Geschichten und lassen über das Leben und Sein nachdenken und philosophieren. Mekka ist für Nicht-Muslime nicht zugänglich.

Wir haben während unserer Reise nur einen kleinen Eindruck von diesem grossen Land erhalten, welches noch viele Geheimnisse versteckt hält und zum Entdecken einlädt. Wer sich aus der Komfortzone herauswagt, auch damit leben kann, wenn die touristische Infrastruktur noch in den Kinderschuhen steckt und eine Offenheit und Neugierde für fremde Länder und Kulturen hat, ist hier bestimmt am richtigen Ort.

Vorankündigung Gruppenreise Saudi-Arabien mit Therese Stump:

28. Februar – 9. März 2024 

Gerne nehmen wir Ihre unverbindliche Anmeldung unter folgender E-Mail Adresse entgegen: grpmice@mycwt.com

Oman
Oman 1024 768 Lehmann Reisen

Oman von Renzo Maletti

Datum: 10.–22.10.2022
Airline: Edelweiss

Sultanat Oman das sind Wadis (Flussbetten), faszinierende Bergmassive, weite Wüste, Oasen und kilometerlange Küsten und Strände.

Das vielseitige Land lässt sich gut selber im Mietwagen bereisen oder man lässt sich mit einem Driver/Guide chauffieren.

Muscat, die Hauptstadt des Sultanats, überrascht mit einer bunten Mischung aus Tradition und Moderne. Die Stadt erstreckt sich über mehr als 50 km dem Golf von Oman entlang. In Muscat bestaunt man die grosse Moschee, das Royal Opera House, das Al Zubair Museum, die Corniche mit dem Fischmarkt, den Stadtteil Muttrah mit dem Souk. Auch die alte Hauptstadt Nizwa und die Hafenstadt Sur sind sehr sehenswert.

Der Sonnenberg Jabal Shams ist der höchste Berg in Oman. Wer dort wandern möchte, sollte unbedingt den Balcony Walk unter die Füsse nehmen. Die Aussicht ist atemberaubend und man hat das Gefühl, im Grand Canyon zu sein.

Jabal Akhdar ist der grüne Berg Omans. Durch sein mediterranes Klima gedeihen in den Gärten Trauben, Pfirsiche und Granatäpfel. Aus dieser Region kommt das berühmte Rosenwasser, welches aus den Blüten der uralten Rosenschlägen destilliert wird. Auch das tollste Hotel Omans befindet sich in dem Gebirge. Auf einem Hochplateau mit spektakulärer Aussicht throhnt das Alila Jabal Akhdar, ein Traum.

Wahiba Sands, die ausgedehnte Wüstenlandschaft liegt im Südosten des Landes und die Dünen können bis 200 m hoch sein. Durch die Nähe zum Meer erhält die Wüste genügend Feuchtigkeit, sodass vereinzelt Gräser wachsen können. Eine Übernachtung in einem der wenigen Wüstencamps gehört zu jeder Oman-Reise. In der Abendstimmung beim Sonnenuntergang verfärben sich die weiss/gelben Dünen in ein zartes Rot und man geniesst die Unendlichkeit der Stille.

Musandam die Exklave im Norden, wird wegen den Fjordlandschaften als Norwegen Arabiens bezeichnet. Darum darf man eine Fahrt mit einem der traditionellen Dhow-Boote nicht missen. Die Boote dringen tief in die Wildnis der Fjorde ein und halten bei kleinen Inseln zum Schwimmen und Schnorcheln. Auch hat man gute Chancen, Delfine zu beobachten.

Lübeck und die Ostsee
Lübeck und die Ostsee 1024 681 Lehmann Reisen

Lübeck und die Ostsee von Renzo Maletti

Datum: 10.06.–19.06.2022
Airline: Lückeck Air

„Die „Königin der Hanse“ ist ein wahrer Geheimtipp. Kleiner als ihre grosse Schwester Hamburg, aber nicht minder empfehlenswert.

Das Highlight ist die auf einer Insel gelegene Altstadt. Alle Sehenswürdigkeiten kann man problemlos zu Fuss erkunden. Das Holsteintor, St. Marienkirche, die Salzspeicher, das Hansemuseum, das Günter Grass-Haus. Weltweit einzigartig sind die versteckt hinter den Kaufleutehäusern gelegenen öffentlich zugänglichen Wohngänge und die historischen Stiftshöfe. Auch darf ein Besuch im Ladengeschäft von Niederegger nicht fehlen; die Marzipanauswahl ist grandios.

Da von Mai bis Oktober Lübeck direkt ab Bern angeflogen wird, eignet sich die Stadt auch als Wochenendtrip.

Von Lübeck geht die Reise weiter zum Seebad Travemünde und zwar mit der Fähre. Die sehr schöne gemütliche Panoramafahrt auf der Trave dauert ca. 1 ½ Stunden und führt vorbei an zahlreichen Schiffsanlegern für Fähren und Frachter und dem 900 Jahre alten Fischerdorf Gothmund. Travemünde bietet nicht nur Strandkorbferien und flanieren am Promenadenufer.

Bemerkenswert ist die gegenüberliegende Halbinsel Privall mit einem herrlich breiten Naturstrand und ein Naturschutzgebiet für viele seltene Pflanzen- und Tierarten. Ein Rundwanderweg geht mitten durch das Naturschutzgebiet. Eine abwechslungsreiche Strandwanderung ist die von Travemünde nach Niendorf. Ein rauer Küstenabschnitt der regelmässig mit Sturm, Regen und hohen Ostseewellen zu kämpfen hat. Umgestürzte, abgestorbene Bäume und grosse, freigespülte Steine prägen das Bild, aber mit einem guten Schuhwerk schafft man die ca.  2 1/2 Stunden problemlos. Wers gemütlicher mag, wählt den Wander- und Radweg oberhalb des Steilufers mit der herrlichen Aussicht. Weiter geht’s zur Hohwachter Bucht, weisse Sandstrände so weit das Auge reicht. Kleine Orte mit schmucken Hotels direkt am Strand.

Ideal für lange Strandspaziergänge oder Fahrradtouren. Alles ein bisschen gemütlicher ruhiger und sinnlicher als an den anderen Ostseebäder.

Safari Botswana
Safari Botswana 1024 637 Lehmann Reisen

Botswana von Therese und Balz Stump.

Datum: 25.09.–10.10.2021
Fortbewegungsmittel: Kleinflugzeug, Jeep

Kaum aus dem Flugzeug in Kasane fängt die Safari bereits an und nach ein paar Minuten gucken wir schon dem ersten Löwen in die Augen. Ein Land mit mehr Elefanten als Menschen, die Giraffen, Löwen und Leoparden, Hippos und Zebras kommen allesamt noch dazu. Moremi, Savuti und der Chobe Nationalpark beherbergen eine Vielfalt an Tieren und die Landschaft ändert sich von Gebiet zu Gebiet. Das grösste Inlanddelta der Welt, das Okavangodelta, eine paradiesische Wasserwelt, für uns wohl der eindrücklichste Ort als Schlusspunkt der Reise. Die Tage waren voll mit Highlights, eines davon war die Walking Safari am Morgen früh. Zu Fuss an Büffelherden vorbei, in der Ferne das Brüllen der Löwen und ein Schwarm Vögel über einem Kadaver von der letzten Nacht, das löst unglaubliche Emotionen aus. Aber auch der Transfer mit den Kleinflugzeugen von Lodge zu Lodge, Start und Landung auf der Graspiste mitten im «Nowhere», ist Bushfeeling pur und lässt den Alltag weit zurück.

In den Zeltcamps ist noch richtig Buschromantik angesagt. In der Nacht den Geräuschen der Wildnis zu lauschen, den Moment unter der afrikanischen Abendsonne, die den ganzen Horizont in rotorange Farbtöne taucht, allein inmitten der Welt der Tiere, Stille und Spektakel, das ist das Geheimnis einer Reise nach Botswana. Afrika, wir kommen wieder!

Camperreise Dänemark und Schweden
Camperreise Dänemark und Schweden 917 689 Lehmann Reisen

Camperreise nach Dänemark und Schweden von Sandra Hanisch.

Datum: 24.7. 2021 bis 14.8.2021
Vermietung: Steiner’s Wohnmobile AG Konolfingen
Fortbewegungsmitte: Wohnmobil

Flexibel und unabhängig unterwegs sein – so wollen wir unsere Sommerferien im Norden verbringen!

Unser 1. Ziel ist Billund, die LEGO-Hauptstadt im Zentrum Dänemarks. Das Highlight ist neben dem LEGO-Land das weniger bekannte LEGOHouse, welches wir bequem mit dem Velo in der Innenstadt erreichen. Hier glänzen die Kinderaugen und werden Erwachsene wieder zu Kindern: denn im LEGO-House kann man erstens bauen, bauen, bauen und zweitens sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Wer gerne in Freizeitparks unterwegs ist, darf sich das LEGOLand mit den vielen Achterbahnen und LEGO-Attraktionen nicht entgehen lassen. Ein Besuch unter der Woche lohnt sich, da vorallem die Wartezeiten für die Bahnen und Attraktionen wesentlich kürzer sind als an den Wochenenden.

Danach geht es Richtung Nordseeküste an den rauhen Vejers-Strand. Der Campingplatz liegt idyllisch in den Dünen, direkt hinter dem breiten, langen Sandstrand. Der Wind bläst Tag und Nacht, das Klima ist rau, aber die Nordsee angenehm warm zum Baden. Man kann Kilometer weit dem Strand entlang gehen und die vielen Kitesurfer, Kitebuggy’s und Drachenflieger beobachten. Einen Teil des Strandes kann man mit dem Auto oder Wohnmobil befahren und den Tag so bequem am Meer verbringen, wenn man nur einen Tagesausflug machen möchte.

Auf dem Weg Richtung Schweden machen wir halt in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Das farbige Viertel ‘Nyhavn’ mit vielen Restaurants und direkt am Wasser lädt zum Flanieren ein. Mit dem Wohnmobil in der Innenstadt parkieren ist kein Problem, man sucht einfach nach Busparkplätzen, die sind meist recht zentral gelegen. Frisch gestärkt mit dänischen Waffeln gehts über die eindrückliche Öresund-Brücke weiter nach Schweden.

Über diverse ‘Stellplatz-Apps’ kann man entweder einen schönen Parkplatz für die Übernachtung suchen oder man campiert wild an einem idyllischen Platz. In Schweden gilt das ‘JEDERMANNRECHTSRECHT’, welches das wilde Campieren erlaubt, solange man die Natur respektiert.

Im Isaberg Mountain Resort können wir uns dann draussen austoben: diverse Bike- und Downhillstrecken wollen befahren werden, rodeln, minigolfen, wandern, fischen, baden, bööteln – da ist für jeden etwas dabei! Wer früh unterwegs ist, trifft mit etwas Glück einen Elch. Diese kommen vor allem in Südschweden zahlreich vor. Jedoch sind diese Tiere sehr scheu.

Ab hier fängt nun der ungeplante Teil unserer Reise an: wir lassen uns treiben und geniessen einsame Seenlandschaften, wunderschöne Wälder und lauschige Plätzchen. Das Naturerlebnis ist einmalig, weil man wild campiert und “offline” Zeit verbringt. Zu entdecken gibt es zahlreiche Seen, Inseln, kleine Fischerstädtchen mit bunten Häuserreihen und Bootsanlegeplätzen.

Wir verlassen Südschweden mit der Fähre ab Trelleborg und fahren nach Travemünde, ca. 100 km nördlich von Hamburg. Entlang der Küste Dänemarks bringt uns die TT-Line Fähre bequem nach Deutschland. Hier bieten sich viele Möglichkeiten, ein paar Tage zu verbringen: Stadtbesuch in Hamburg, Hansa-Park bei Lübeck und die schönen Ost- oder Nordseestrände. Unser Sommerurlaub endet hier und wir blicken auf viele schöne Erinnerungen zurück!

Eine gelungene Camperreise nach Dänemark und Schweden für die ganze Familie.

Rundreise Balkanhalbinsel
Rundreise Balkanhalbinsel 1024 768 Lehmann Reisen

Rundreise Balkanhalbinsel von Therese & Balz Stump

Datum: 17.07.2021 bis 24.07.2021
Fluggesellschaft: Croatia Airlines
Fortbewegungsmittel: Auto

Wo sich das türkisblaue Wasser der Adria und die raue Landschaft des Balkangebirges treffen, da fangen in Südosteuropa die schönsten Urlaubsgeschichten an. Die Balkanhalbinsel ist noch ein echter Geheimtipp und für uns Grund genug, unsere Sommerferien in dieser Region zu planen. Obwohl das Gebiet gross ist, lässt es sich gut bereisen und die verschiedenen Balkan-Länder miteinander kombinieren.

So starten wir unsere Reise in der Hauptstadt Kroatiens, in Zagreb. Der Blick auf Kaptol, das Herzstück von Zagreb ist eindrücklich: rote Dächer und Türme der imposanten Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert ragen in den Himmel. Ein Rausch der Farben und Gerüche ist der Dolac-Markt in der Oberstadt, es ist ein Bauernmarkt wie aus dem Bilderbuch und einmalig das “Museum der zerbrochenen Beziehungen”. Und im Zentrum von Alt-Zagreb findet man lauschige Plätze zum Verweilen, Fussgängerzonen, Bars und Bistros.

Das nächste Highlight erwartet uns schon rund zwei Autostunden von Zagreb entfernt – die Plitvicer-Seen. Ein Naturspektakel sondergleichen, der Nationalpark Plitvicer-Seen ist ein UNESCO-Weltkulturerbe und bekannt für seine dramatischen Wasserfälle, glitzernden Seen und üppigen bewaldeten Klippen. Und für jeden Winnetou-Fan ein Must!

Nach einem Abstecher an die dalmatinische Küste mit kristallklarem Wasser und gut erhaltenen mittelalterlichen Orten – ein unvergessliches Postkartenmotiv – überqueren wir die Grenze nach Bosnien-Herzegowina.
Hier ist die Geschichte noch hautnah spürbar.

Mostar ist das wirtschaftliche, politische und kulturelle Zentrum der Herzegowina und befindet sich inmitten des breiten Talkessels von Mostar auf etwa 60 Metern Höhe. Durch die Stadt fliesst die Neretva, der grösste herzegowinische Fluss, der die Stadt in zwei Teile trennt. Der alte Basar und die alte Brücke sind Denkmäler der orientalischen Kultur und Architektur. Mostar wurde weltweit durch seine Brücke bekannt. Um diesen grossartigen Bau entwickelte sich der Kern der Altstadt zusammen mit ihren Festungen, Türmen und Toren, die mit der Brücke zu einer einzigartigen Einheit verschmelzen.

Und auch Sarajevo begeistert uns nicht weniger – reizvoll befindet sich diese Stadt am Berghang. Das Herzstück der Stadt versetzt einen in die längst vergangene Zeit eines osmanischen Basars. Enge Gassen, Kupfer- und Silberschmieden, die vor Augen der Passanten ihre Werke herstellen, Kaffeehäuser, wo man aus winzigen Tassen türkischen Kaffee trinkt. Und ganz eindrücklich für uns ist der „Tunnel of Hope“, ein Wahrzeichen aus der Zeit des Krieges. Ja, die Spuren des schrecklichen Krieges sind immer noch in der ganzen Stadt sichtbar.

Die liebliche Landschaft auf der Fahrt nach Montenegro lässt uns wieder auf schönere Gedanken kommen. Und dann der Tara-Canyon, der tiefste Canyon in Europa und die zweitlängste Schlucht der Welt. Hier verschlägt es uns die Sprache. Vorallem hier wären eigentlich Adventures-Aktivitäten angesagt, aber wir begnügen uns mit einer gemütlichen Wanderung im Durmitor-Nationalpark, der uns eher an die schottischen Highlands erinnert.

Als Abschluss geniessen wir die montenegrinische Küste, welche immer noch im Schatten anderer Urlaubsländer steht. Kotor, am Ende des gleichnamigen Fjord gelegen, hat dank der altertümlichen Schönheit einen Platz auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbe erhalten. Der anstrengende Weg hoch zum Castle of San Giovanni lohnt sich besonders am späten Nachmittag. Denn wenn die Sonne hinter den Bergen verschwindet, bietet sich ein unbezahlbarer Blick auf Kotor und die gesamte Bucht.

Aber auch die Halbinsel Lustica , bekannt wegen dem Luxushotel The Chedi von Samih Sawiris, der mondäne Yachthafen von Tivat und der berühmte Strand von Sveti Stefan mit der schönsten Hotelinsel der Welt darf man nicht missen.

Es sind die Kontraste, die die Balkanhalbinsel so besonders machen. Die Landschaft verändert sich alle paar Kilometer, genauso wie Gebäude, Gerüche und Geschichten. Genau dies macht den Reiz dieser Rundreise Balkanhalbinsel aus und erfüllt das Versprechen auf eine ganz besondere Ferienreise.

Paris
Paris 768 1024 Lehmann Reisen

Geschrieben von: Sandra Hanisch

Paris mit Kindern? Ja!

Für ein Wochenende mit Kindern nach Paris? Aber sicher! Eine gute Möglichkeit, den TGV auszuprobieren: Bequemes Reisen mit Kindern ist so garantiert und man kommt in Herzen von Paris im Gare de Lyon an, wo das Abenteuer Grossstadt sofort beginnen kann. Empfehlenswert ist z.B. das Hotel Mercure Gare de Lyon. Hier kurz das Gepäck abladen und ab ins Getümmel. Alleine die Métro ist für Kinder schon ein Erlebnis! Ein Spaziergang durch Montmartre mit den vielen kleinen Läden und Cafés lässt einem richtig ins Pariser Flair eintauchen. Mit dem Funiculaire rauf zur Sacre Coeur ermöglicht einen ersten Überblick über diese Riesenstadt.

Zum Austoben ist ein Besuch des Jardin du Luxembourg ideal, hier gibt es einen tollen Spielplatz und Platz zum rennen, spielen und Kind sein.

Natürlich muss man unbedingt auf den Eiffelturm! Es muss nicht die oberste Étage sein, mit dem Lift bis zur 2. Plattform ermöglicht schon einen tollen Rundblick und man schafft es wieder zu Fuss die unzähligen Treppen runter. Achtung: Unbedingt Tickets vorher online kaufen.

Gut einen halben Tag kann man sich mit Kindern in der Cité des Sciences im Norden von Paris vergnügen. Neben einem Planetarium kann man viele wissenschaftliche Experimente ausprobieren.

Zwischen all diesen Eindrücken öfters mal eine Pause einlegen und eine Crêpes essen, so bleiben auch die Kleinen bei guter Laune!

Vor der Abfahrt mit dem Zug kann man gut einen Abstecher in den ältesten Zoo der Welt machen, die Ménagerie im Jardin des Plantes (15 Gehminuten vom Gare de Lyon).

Zu sehen gibt es kleine bis mittelgrosse Säugetiere, bei denen es sich in vielen Fällen um vom Aussterben bedrohte Arten handelt.

Ein gelungenes Grosstadt Erlebnis für die ganze Familie, nur grad 3 Zugstunden von Basel entfernt!

Vancouver
Vancouver 1024 768 Lehmann Reisen

Vancouver Geschrieben von: Lorin Maletti

Fluggesellschaft: Lufthansa / Swiss
Fortbewegungsmittel: Öffentliche Verkehrsmittel

Vancouver ist eine Metropole, umringt von Bergen und Meer. In kaum einer anderen Grossstadt ist Stadtleben und grenzenlose Natur so nahe beisammen. Vancouver ist eine moderne Stadt mit sehr viel Lebensqualität.
 
Die Leute in der Stadt lieben das Beisammensein, sei es in einer der vielen Bars, der langen Einkaufsstrassen oder den Stränden mit einzigartigen Sonnenuntergängen.
 
Unvergessen bleibt der Blick zwischen den Wolkenkratzern, der entweder im dunklen Blau des Pazifiks oder im satten Grün der Berge endet.
 
Meine Highlights:
 

Kleinbrauereien in Vancouver

Vancouver ist bekannt und stolz für seine vielen Kleinbrauereien, die alle ihre eigenen Craftbiere brauen, welche man in den vielen verschiedenen Bars geniessen kann. In manchen Bars gibt es mehr als 50 verschiedene lokale Biere.
 

Granville Island

Granville Island ist sowohl ein Favorit der Einheimischen als auch ein Anziehungspunkt für Besucher. Das Viertel liegt südlich der Innenstadt, direkt unter der Granville Bridge. Der öffentliche Markt fungiert als Zentrum des Geschehens von Granville Island, der Ort ist aber auch einer der wichtigsten Kulturbezirke der Stadt mit Theatern, Kunstler-Werkstätten und Ateliers.
 

Shipyards Night Market

Der Shipyards Night Market findet jedes Jahr von Mai bis September jeweils am Freitagabend in North Vancouver statt und ist ein Besuch wert. Es gibt jede Menge Food Trucks, live Musik und man geniesst eine tolle Sicht auf Downtown, Vancouver und den Hafen.
 

Lighthouse Park

Der Lighthouse Park liegt in West Vancouver, etwas ausserhalb der Stadt aber sehr gut erreichbar mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Der Park entzückt mit viel Natur und wunderschönen ausblicken auf die Horseshoe– und English Bay.
 

Sonnenuntergang Stanley Park

Wunderschön und ein absolutes Must-See sind die Sonnenuntergänge, die man von einem der zahlreichen Strände des Stanley Parks geniessen kann.
Atacamawüste
Atacamawüste 1024 768 Lehmann Reisen

Alto Atacama Desert Lodge & Spa

Als Abschluss unserer Andenreise stand die Atacamawüste auf dem Programm. Dort verbrachten wir die letzten Reisetage in der Alto Atacama Desert Lodge – ein Traumhotel inmitten der faszinierenden Atacama-Landschaft.

Die Alto Atacama Desert Lodge & Spa wurde im Stil der traditionellen Adobe-Lehmziegelsiedlungen errichtet und mit künstlerischen und zeitgenössischen Elementen ergänzt. Die versteckt liegende Lodge befindet sich etwas ausserhalb der kleinen Oase San Pedro de Atacama,  im üppigen Catarpe-Tal im Herzen der Cordillera de Sal. Das Hotel verfügt über eine grosse Pool-Landschaft mit Spa, Jacuzzi und insgesamt sechs Schwimmbädern von verschiedener Grösse. Von hier geniesst man den Ausblick auf die farbigen Felswände des Catarpe-Tals. Das Hotel funktioniert im All Inclusive-Prinzip, welches Vollpension, Transfers und Ausflüge inkludiert.

Ausflugsmöglichkeiten

Die verschiedenen Ausflugsmöglichkeiten mit englisch sprechender Reiseleitung haben mich begeistert. Sie werden je nach Wahl entweder als Wanderungen, Fahrradtouren oder mit dem Auto durchgeführt und beinhalten viele Informationen über die Geschichte, Kultur, Pflanzen- und Tierwelt, Geologie und Archäologie der Gegend. Auch Vulkantouren, Fotosafaris, Picknicks, Besuche der Geysirfelder und Thermalquellen gehören dazu.

Was wir nie vergessen werden – Sandboarding bei Sonnenuntergang im Valle de la Luna. Auch wenn Sandboarding nicht ganz einfach ist, das Erlebnis und die Stimmung auf den Sanddünen abseits der Zivilisation ist einmalig.

Ein besonderes Highlight für mich war abends die Sternebeobachtung. Die Lodge verfügt über ein astronomisches Observatorium. Den spannenden Ausführungen der einheimischen Guides zuzuhören, den Mythen und Sagen zu lauschen und dabei den sternenklaren Nachthimmel zu bestaunen, das sind unvergessliche Reiseerlebnisse.

Nachhaltiger Tourismus

Alto Atacama setzt sich sehr für nachhaltigen Tourismus ein und ermutigt die Gäste, abseits der ausgetretenen Pfade zu bleiben, mit den lokalen indigenen Kulturen zu interagieren und die abwechslungsreichen und unheimlich schönen Landschaften der Wüste zu erkunden. Gerne erzähle ich Ihnen noch mehr von den vielen Möglichkeiten, die sowohl die Lodge wie auch die Umgebung zu bieten hat.

Kappadokien
Kappadokien 1024 768 Lehmann Reisen

Titel: Kappadokien
Datum: 29.10.–02.11.2020
Geschrieben von: Therese & Balz Stump
Fortbewegungsmittel: Mietwagen

Kappadokien, eine faszinierende und noch meist unbekannte Region in der Zentraltürkei. Die Region ist für seine “Feenkamine” und Höhlenwohnungen aus der Bronzezeit, die später den frühen Christen als Zufluchtsort dienten, bekannt. Das Ihlara-Tal mit den unzähligen Felsenkirchen und die verschiedenen Canyons laden zu farbenfrohen Wanderungen ein. Eindrücklich sind auch die berühmten unterirdischen Städte wie zum Beispiel Derinkuyu. 36 davon wurden bislang entdeckt und für die Touristen zugänglich gemacht.

Unsere Reise führte im Direktflug nach Istanbul und dann weiter nach Nevsehir, dem Ausgangspunkt einer Kappadokien-Reise. Die Kulturstädte und traumhaften Landschaften sind von Göreme, Ürgüp, Uchisar oder Avanos aus zu besichtigen. Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Ortschaften verraten wir Ihnen gerne. Die Ausflüge können im Voraus oder vor Ort in Gruppen oder auf individueller Basis organisiert werden. Ebenfalls kann die Region problemlos mit dem Mietwagen erkundet werden.

Ein „Must“ einer Kappadokienreise ist die Fahrt im Heissluftballon bei Sonnenaufgang. Die traumhafte Landschaft aus der Luft zu betrachten ist ein einmaliges Erlebnis und DAS Highlight unserer 4-tägigen Reise. Aber auch die spezielle und einmalige Unterkunft in einem Felsenhotel ist ein wichtiger und eindrücklicher Teil eines Kappadokien-Aufenthaltes. Auch hier beraten wir Sie gerne über die zahlreichen Möglichkeiten.

Selbstverständlich kommt auch das „Shopping“ in der Türkei nicht zu kurz. Die extreme Abwertung der türkischen Lira macht das Einkaufen speziell interessant. Ebenfalls kommen die Nachtschwärmer auf ihre Kosten und die Kulinarik geht in Zentralanatolien auch nicht vergessen.

Nach drei eindrücklichen und unvergesslichen Tagen verlassen wir Kappadokien über den gut frequentierten Flughafen Kayseri. Eine Verlängerung in Istanbul würde die Türkei-Reise abrunden.

Die folgenden Bilder versprechen es – die Türkei bietet mehr als die bekannten Badeferienregionen rund um Antalya. Das märchenhafte Kappadokien erwartet Sie…