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Vereinigte Arabische Emirate
Vereinigte Arabische Emirate 1024 768 Lehmann Reisen

Wann: 14.09.–19.09.2018
Wer: Denise Feldmann
Fluggesellschaft: Emirates
Fortbewegungsmittel: Bus

Vereinigte Arabischen Emirate

Meine letzte Reise führte mich in die Vereinigten Arabischen Emirate. Das Land der Superlative beeindruckt mit überwältigenden Hochhäusern, prächtigen Sehenswürdigkeiten wie der Sheik-Zayed-Moschee und orientalischer Luxus-Hotellerie. Auf meiner Reise durfte ich eine Vielzahl wunderschöner Hotels kennenlernen, zudem hatte ich die Gelegenheit einige der neuen Freizeitaktivitäten wie beispielsweise das Louvre in Abu Dhabi kennenzulernen.

Highlights:

Louvre Abu Dhabi

Das Louvre in Abu Dhabi ist das erste Museum seiner Art in der arabischen Welt. Das Gebäude ist nicht nur wegen den spannenden Ausstellungen einen Besuch wert, sondern auch wegen der beeindruckenden Architektur. Auch nicht kunstinteressierte Leute kommen hier auf ihre Kosten!

La Perle Dubai

Die Show findet in Down Town Dubai statt und hat extrem viel zu bieten. In der Mitte hat es eine 860 Quadratmeter grosse Aquabühne, wo während einer Aufführung bis zu 2.7 Millionen Wasser verbraucht werden. Im Vordergrund stehen die beeindruckenden Künste der Akrobaten, welche Teils in schwindelerregender Höhe Darbietungen zeigen und beispielsweise von über 25 Meter Höhe ins Wasser springen. Das Bühnenbild wechselt immer wieder und plötzlich fliesst ein riesiger Wasserfall von oben herab.

Warner Bros World Abu Dhabi

In diesem Sommer wurde das Warner Bros in Abu Dhabi eröffnet. Es ist ein Indoor Park, welcher komplett klimatisiert ist. Wenn man jedoch die Hallen zum ersten Mal betritt, hat man das Gefühl, man befindet sich draussen. Das komplette Lichtkonzept wurde so raffiniert gemacht, dass beispielsweise auch die Tageszeiten berücksichtigt werden. Im Warner Bros findet man Superhelden wir Batman, Superman und Wonder Woman. Aber auch Cartoons wie Scooby-Doo, Bugs Bunny oder die Familie Feuerstein sind vertreten. Für mich ist der Park ein Erlebnis für Jung und Alt. Alleine das 5D Kino zog uns alle in seinen Bann.

Bulgari Resort Dubai

Dieses Resort wurde neu eröffnet. Down Town Dubai ist nur wenige Fahrminuten vom Hotel entfernt. Hier wartet ein ganz spezieller Service auf die Gäste. So kann beispielsweise rund um die Uhr, also 24 Stunden am Tag ein Frühstück bestellt werden. Zudem überzeugt das Restaurant mit exquisiter Gastronomie. Alles Zimmer sind sehr hochwertig eingerichtet mit Designer Möbel.

W Dubai The Palm

Das Trendhotel eröffnet Ende dieses Jahres. Es ist das erste Hotel dieser Art auf der Palme. Es befindet sich auf dem Aussenring der Plam Jumeirah. Im W Dubai The Palm verschmilzt das futuristische Design mit natürlichen Elementen und leichten Formen zu einer Einheit, was die Einzigartigkeit dieses Resorts unterstreicht. Ein Highlight der Anlage ist bestimmt die Rooftop Bar. Von dieser Bar hat meinen einen wunderschönen Blick auf den Sonnenuntergang.

The Oberoi Beach Resort Al Zorah

Dieses wunderbare Hotel erreicht man vom Flughafen Dubai in nur 30 Minuten. Das Hotel liegt inmitten eines grossen Naturschutzgebiets mit wunderschönen Sandstrand. Die 113 Zimmer und Villen bieten den Gästen extrem viel Platz. Die kleinste Zimmerkategorie fängt bei 81 m2 an. Wer ein paar ruhige Tage in der Nähe von Dubai sucht, ist in diesem Hotel an der richtigen Stelle.

Saadiyat Rotana Resort & Villas

Das Hotel wurde anfangs dieses Jahres eröffnet und befindet sich auf der natürlichen Insel Saadyat. Das Hotel überzeugt mi der grosszügigen Anlage und lädt zum Verweilen ein. Attraktionen wir das Louvre oder ein Golfplatz erreicht man innerhalb von wenigen Minuten. Besonders für Familien ist das Hotel zu empfehlen. Das Hotel bietet viele Zimmer mit Verbindungstüren.

Antarktis
Antarktis 1024 683 Lehmann Reisen

Datum: 18.12.2017 – 05.01.2018
Geschrieben von: Patrick Lehmann
Fluggesellschaft: Lufthansa nach Buenos Aires und Anschluss mit LATAM nach Ushuaia
Schiff: Silversea Explorer

Meine letzte Reise hat mich in die unberührte Antarktis geführt. Schon lange war es ein grosser Traum, das atemberaubende Naturparadies zu erkunden und einmal im Leben die grossen Königspinguinkolonien zu beobachten.

Highlights:

Das Schiff:

Dieses Expeditionsschiff von Silversea, die Silver Explorer wurde speziell ausgerüstet, um in den abgelegensten Gegenden der Erde sicher navigieren zu können. Das Schiff ist so klein, dass nur 130 Passagiere an Bord können, jedoch gross genug, dass man alle gewohnten Services geniessen kann. Dies beinhaltet auch einen Parka von Haglöfs sowie Stiefel für die Ausflüge. Ein hervorragender Service und exquisite Speisen erwarten Sie im Restaurant, welches Sie ohne feste Tischzeiten und mit freier Tischwahl aufsuchen können. Zudem erhalten Sie einen 24 Stundenservice. Am Abend wartet gehobene Unterhaltung von Livemusik bis zu künstlerischen Shows auf Sie. Mit an Bord sind auch fachkundige Lektoren und/oder Kreuzfahrtberater.

Südgeorgien Godthul Bay:

Godthul ist eine sehr spezielle Bucht an der Nordküste Südgeorgiens. Der Strand war dicht besetzt von Seebären. Sehr viele Weibchen brachten zu dieser Zeit ihre Jungen zur Welt. Erkennbar ist dies immer an einer grossen Menge Riesensturmvögeln, Raubmöven und anderen Möven, die versuchen etwas von der Nachgeburt zu erwischen. Es ist schön zu sehen, wie sich die Mutter rührend um den Nachwuchs kümmert und diesen vor den Vögel beschützt. Unbedingt sollte man an der kleinen Wanderung zu einem Aussichtspunkt teilnehmen. Der Blick auf die Bucht und die wandernden Gentoo Pinguine ist einfach fantastisch.

Sonnenuntergänge in der Antarktis:

Die Sonnenuntergänge sind spektakulär und finden spät am Abend statt. Die Stimmung gleicht einem brennenden Himmel…aber Bilder sagen mehr als tausend Worte.

Eisberge:

Typisch für die Antarktis sind gigantische Eisberge, die regelmässig vom Schelfeis oder von Gletschern abbrechen und auf dem Meer treibend tausende Kilometer zurücklegen können.

Weitere Informationen zur Kreuzfahrt:

 

 

 

Florida
Florida 1024 768 Lehmann Reisen

Datum: 16.06.–28.06.2018
Geschrieben von: Denise Feldmann
Fluggesellschaft: Swiss
Fortbewegungsmittel: Mietauto

Die USA eignet sich optimal für Roadtrips. Florida, der Sunshine State ganz im Südosten der USA bietet etwas für jeden Geschmack. Es warten aufregende Städte, wunderschöne Natur, bezaubernde Sandstrände und vieles mehr.

Highlights:

Mit dem Cabrio durch Florida

Bereits als wir zum ersten Mal über eine Reise nach Florida sprachen, war für uns klar: Ein Roadtrip im Sunshine State und ein Cabrio bzw. ein Ford Mustang gehören einfach zusammen. Am Flughafen angekommen nahmen wir also auch gleich unseren Mietwagen für die nächsten 10 Tage entgegen. Die meisten Strecken konnten wir mit offenem Verdeck fahren und das schöne Wetter geniessen. Für uns Vergnügen pur!

Miami & Miami Beach

Einmal am berühmten Ocean Drive flanieren und zwischen den bunten Rettungsschimmer Häuschen Sonne tanken – was will man mehr. Früh aufstehen um den atemberaubenden Sonnenaufgang am Strand zu begutachten lohnt sich auf jedenfall. Zu diesem Zeitpunkt ist man neben ein paar Joggern auch noch fast alleine.

Uns hat in Miami vorallem Wynwood sehr gut gefallen. In Wynwood findet man überall Graffitis der weltweit berühmtesten Künstler. Das ganz Viertel rund um die Wynwood Walls ist sehr hip und hat tolle Bars, Cafes und Läden.

Der Westen von Florida mit Clearwater Beach & Fort Myers Beach

Puderzuckerstrand, Delfine, Sonnenuntergänge – all das erwarteten wir von Clearwater Beach. Und unsere Erwartungen wurden sogar übertroffen. Nach knapp 10 Minuten in Clearwater entdeckten wir bereits die ersten Delfine vom Strand aus! Ein weiteres Highlight war der Ausflug auf die nahegelegene, naturbelassene Insel Honeymoon. Entspannung pur.

Nach zwei Tagen in Clearwater ging unsere Fahrt weiter mit einem Halt in Naples nach Fort Myers. Unser Strandhotel mit Tikibar lag am breitesten Strandabschnitt von Fort Myers. Fort Myers Beach ist idealer Ausgangspunkt für einen Ausflug auf Sanibel Island. Die Insel ist ein Paradies für Muschelsammler.

Die Keys

Von Fort Myers Beach fuhren wir durch die Everglades entlang des Tamiami Trail nach Key Largo – die erste und grösste Insel der Keys. Obwohl die Insel nur wenige Kilometer vom Festland entfernt ist, ist das Leben bereits viel entspannter und ruhiger. Nach unserer Ankunft genossen wir ein Abendessen in einem klassischen, amerikanischen Dinner, dem Mrs. Mac’s Kitchen. Das Restaurant ist vorallem auch bekannt dafür, einer der besten Key Lime Pies zu machen.

In Key Largo findet man das einzig lebende Korallenriff von Nordamerika. Und das war für uns Grund genug um einen Stopp hier einzuplanen. Wir entschieden uns gleich am nächsten Morgen eine Schnorcheltour zu buchen. Der Fischreichtum ist gewaltig und die Korallenwelt wunderschön. Gleich nach wenigen Minuten bekamen wir bereits eine Meeresschildkröte zu sehen. Einfach faszinierend.

Am Nachmittag ging unsere Reise über die Seven-Mile-Bridge weiter in Richtung Key West. Die Stadt am südlichsten Zipfel der USA ist bevölkert von einer Mischung aus Aussteigern, Rentnern, Touristen, Reichen und Schönen, Hippies, Exil-Kubanern, Katzen und jeeede Menge freilaufender Hühner.

Unser erstes Ziel war die berühmte Riesen-Boje, welche den südlichsten Punkt der USA markiert – nur noch 90 Meilen bis Kuba. Nachmittags um 17.00 Uhr definitiv keine gute Idee um ein Foto zu schiessen, ausser man will in der Hitze eine Stunde anstehen… Also fuhren wir weiter und entschieden uns am Morgen in der Früh wieder zu kommen. Unsere Zeit in Key West verbrachten wir mit Spaziergängen durch die Stadt, Erholung am Pool, Kajak Fahren und einer Jet-Ski Tour um die vorgelagerten Mangroveninseln.

Kambodscha
Kambodscha 1024 768 Lehmann Reisen

Datum: 05. – 14. Mai 2018
Fluggesellschaft: Singapore Airlines

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen – diese alte Weisheit hat auch heute immer noch grosse Bedeutung und wurde mir wieder richtig bewusst bei meiner Reise durch Kambodscha.

Der Nachfolgestaat des mächtigen Khmer-Reiches lockt mit spektakulären Monumenten und dem grössten Binnengewässer Südostasiens. Nachdem die Zeit der Schreckensherrschaft der Roten Khmer in den letzten Jahren enttabuisiert wurde, hat das Land seine Lähmung überwunden und ist zu neuem Leben erwacht. Die Menschen sind überaus freundlich und auch daran interessiert, ihre spannende Geschichte mit Reisenden zu teilen und sich zu öffnen.

Immer noch werden in Angkor neue Ruinen aus dem einstigen Reich der Götterkönige entdeckt. Die prachtvollsten Zeugen dieser Hochkultur lassen sich im riesigen Tempelkomplex von Angkor besichtigen und sind bestimmt ein Highlight jeder Kambodscha-Reise.

Kambodscha hat aber noch viel mehr zu bieten als „nur“ Angkor Wat. Rund um Siem Reap entdeckten wir das ländliche und ursprüngliche Kambodscha abseits der Touristenströme und Tempelanlagen während einer Vespa-Tour. Ein unvergesslicher Tag mit vielen Eindrücken und Emotionen.

Die Hauptstadt Phnom Phen hat in letzter Zeit an Beliebtheit gewonnen. Als wirtschaftliches Zentrum und kultureller Mittelpunkt verfügt Phnom Phen über eine gute Infrastruktur, schöne Hotels, wie das neu eröffnete Rosewood Hotel mit einer wunderschönen Rooftop Terrasse und exzellenten Restaurants. Viele Sehenswürdigkeiten und Museen lassen hier die Khmer-Geschichte greifbar und mich sehr nachdenklich machen.

Der Süden Kambodschas mit seinen vorgelagerten Inseln ist eine unbekannte Schönheit. Charmant und ursprünglich lockt sie mit traumhaften Sandstränden und grossartigen Naturlandschaften. Noch gibt es wenige Touristen und eine beschränkte Infrastruktur, doch auch hier spielt die Zukunftsmusik.

Das im letzten Dezember neu eröffnete Hotel The Royals Sands Resort lässt keine Wünsche offen oder auch das äussert luxuriöse Song Saa Resort lädt zum Verweilen ein.

Projekt Farmhouse Smiling Gecko

Kambodscha ist zwar zu einem veritablen Trend-Ziel innerhalb Asiens avanciert, gehört jedoch nach wie vor zu den ärmsten Ländern Südostasiens. Darum hat mich der Besuch eines Sozialprojekts sehr beeindruckt. Das Projekt Farmhouse Smiling Gecko,  welches Teil des Clusterprojektes des Schweizer Fotografen Hannes Schmid ist, zeigt, dass erfolgreicher Tourismus, Nachhaltigkeit und soziales Engagement kein Widerspruch sind. Das Farmhouse ist nicht nur ein Ort, an dem sich auftanken und geniessen lässt – das Projekt holt ganze Familien aus den Slums. Weiter ernährt der Erlös des Eco-Hotels fast 1000 Schulkinder.

Iran & Armenien
Iran & Armenien 1024 768 Webmaster1

Datum: 29. März – 08. April 2018
Fluggesellschaft: Lufthansa 
Fortbewegungsmittel: Auto mit Chauffeur und privatem Guide

Geschichte, Kultur und lebendige Traditionen – antike Stätten und islamische Kunst. Persien, das Land zwischen Innerasien und Arabien, Indien und Mesopotamien, hatte schon immer für das Abendland den Hauch von Exotik, monarchischem Glanz, kulturellem Reichtum und Schönheit. Der Gegensatz zum christlichen Armenien ist gross, aber gerade dies macht den Reiz der Kombination dieser zwei so unterschiedlichen Länder und Reiseziele aus.

Die Route führte uns vom Ausgangspunkt Teheran, der Hauptstadt des Iran, über die Oasenstadt Kashan (am Rande der grossen Salzwüste) nach Isfahan.

Iran

Isfahan liegt in einem fruchtbaren Tal, rundum von Gebirgszügen eingefasst. Die Highlights dieser zwei Millionen Einwohnerstadt sind die historischen Brücken und der eindrückliche Imam-Platz, auf Persisch Naqsh-e Jahan genannt. Dieser rund 150m breite und ca. 500m lange, exakt rechteckige Platz, gehörte zum Palastareal, das in der Regierungszeit Schah Abbas I. konzipiert und errichtet wurde. Weiter geht es in die Lehmstadt Yazd, neben Sanaa die grösste Lehmstadt der Welt. Ein Spaziergang durch die Altstadt und der Besuch eines persischen Kaffeehauses, lassen uns ein endgültig eintauchen in die exotische Welt des faszinierenden Irans.

Der Weg führt uns nun südwärts nach Shiraz. Unterwegs besuchen wir das iranische Tal der Könige, Nekropole Naqsh-E-Rostam genannt,  mit den gut erhaltenen Felsengrabstätten, bevor wir Persepolis erreichen. Bereits seit dem 14. Jh. nach Christus berichteten Reisende von den weithin sichtbaren Ruinen von Persepolis. Ein Musterwerk der Antike.

In Shiraz, der Stadt der Rosen und Nachtigall, bewundern wir die Nasir-al Molk Moschee, auch bekannt als Pinke Moschee. Das Farbenspiel am Vormittag durch die Glasscheiben ist unbeschreiblich schön. Mitten in den Parkanlagen mit ihren Bassin, den Pflanzenkübeln und Rosenrabatten liegen die  Mausoleen von Saadi und Hafez, den berühmten iranischen Dichtern.

Wir fliegen mit der iranischen Fluggesellschaft Aseman nun in den Norden des Landes nach Tabriz. Die Besichtigung der Blauen Moschee, des Aserbaidschanmuseum und des weltweit grössten Bazars (und dies fast ohne Touristen) begeistern uns. In den Bergen westlich von Tabriz besuchen wir das Höhlendorf Kandovan, das auf 2250m gelegen ist und im Frühjahr noch von Schneebergen umrandet wird.

Armenien

Unser Guide bringt uns am nächsten Tag zum Grenzübergang nach Armenien, die abwechslungsreiche Fahrt durch die grüne und fruchtbare Gegend führt entlang dem Grenzfluss Arax ins Dreiländereck Iran, Aserbaidschan und Armenien. Der Grenzübertritt ist ein Erlebnis, jedoch unerwartet einfach und unproblematisch. Auf der armenischen Seite werden wir von unserer Reiseleiterin bereits wieder erwartet und tauchen ein in ein komplett anderes Land. Am Fusse der armenischen Berge erreichen wir Goris, entworfen auf dem Reisbrett. In Armenien ist der Frühling erst gerade eingekehrt und die Mandel- und Obstbäume stehen in schöner Blüte.

Die längste Seilbahn der Welt, bringt uns über eine Schlucht zum Tatev-Kloster, einem der bedeutendsten Architekturdenkmäler des Landes. Auf der Weiterfahrt machen wir einen Halt beim frühzeitlichen Gräberfeld und der antiken Siedlung Karahunj, welche oft mit dem englischen Stonehenge verglichen wird. Auf einer kurvigen Panoramastrasse überqueren wir den 2410m hohen Selimpass und erreichen schlussendlich den wunderschönen Sewansee. Ein Meer, so nennen die Einheimischen die blaue Perle Armeniens, welcher zu den höchst gelegenen Seen der Welt gehört. Die berühmten Klosterkirchen auf der Halbinsel runden das friedliche Bild dieser Gegend noch so richtig ab.

Den letzten Tag verbringen wir in der pulsierenden Hauptstadt Yerewan und geniessen den wunder-schönen Ausblick auf den grossen und kleinen, aber in der Türkei gelegenen Berg Ararat. Mit dem Besuch der Genozid- Gedenkstätte mitten in Yerewan werden wir mit der traurigen armenischen Vergangenheit konfrontiert. Und hier in der Stadt wird uns die riesige Schere zwischen Arm und Reich, Stadt und Landbevölkerung so richtig bewusst vor Augen geführt.

Diese Reise hat uns von Anfang bis zum Schluss in jeglicher Hinsicht fasziniert und begeistert. Die prächtigen Bauten und Paläste, die alten Kloster und die einmaligen Moscheen liessen uns in eine andere Welt eintauchen. Sehr positiv überrascht waren wir von der Freundlichkeit und Offenheit der Bevölkerung. Die täglichen Begegnungen und Diskussionen mit den Menschen, die Erlebnisberichte aus der Geschichte wie aus dem aktuellen Leben, haben uns tief berührt. Wir haben uns überall sehr sicher gefühlt und diese Reise hat unseren Blickwinkel und unsere Einschätzung zu diesen beiden Ländern verändert.

Impressionen

Athen, Sifnos und Paros
Athen, Sifnos und Paros 1024 768 Lehmann Reisen

Reisebericht Athen, Sifnos und Paros

Datum: 16.06.–27.06.2017
Fluggesellschaft: Swiss, Olympic Air
Fortbewegungsmittel: öV, Fähre, Mietfahrzeuge

Meine letzten Sommerferien verbrachte ich auf den bezaubernden Kykladeninseln in Griechenland. Schon lange war es mein Traum mit der Fähre von Insel zu Insel zu reisen. Ich kannte einige griechische Inseln bereits von vergangenen Reisen, insbesondere von meinen Wanderreisen – die wunderschöne Landschaft schafft es immer wieder mich völlig zu begeistern.

Highlights:

1. Athen

Die meisten Fähren auf die Kykladen fahren ab Piräus. Vom Stadtzentrum von Athen erreicht man Piräus in ca. 30 Minuten. Deshalb ist es empfehlenswert ein paar Tage in Athen einzuplanen. Neben der Akropolis gibt es viele schöne Sehenswürdigkeiten.

2. Sifnos

Wir erreichten die Insel nach einigen Stunden auf der Fähre. Das Wetter war ungewöhnlich kühl für den Monat Juni. Wir wollten so schnell als möglich ins Hotel um warme Kleider anzuziehen. Am Hafen angekommen, sahen wir 5 Taxis – wohl die einzigen der Insel. Die Taxis wurden gefüllt und dann ging‘s quer über die Insel. In Sifnos ist die Zeit irgendwie etwas stehen geblieben. Genau das was wir gesucht haben! Die Insel ist knapp 15 km lang und 7 km breit. Man kennt sich auf der Insel. Das bemerkt man schnell – immer wieder wird einem bekannten gehupt und gewunken.

Diese Insel hat es geschafft den gemütlichen Charakter zu bewahren. Die Insel ist vor allem durch das Töpferhandwerk bekannt. Wir haben den Eindruck, dass es wohl mehr Töpferein als sonstige Einkaufsmöglichkeiten gibt. Sifnos ist zudem bekannt für das sehr gute Essen.

Am 2. Tag ist das Wetter wieder wie gewohnt schön und heiss – wir mieten uns einen Quad um die verschiedenen Strände und Aussichtspunkte der Insel zu entdecken. Wir nehmen uns vor die meisten zugänglichen Strände zu besuchen. Mit einem Quad ist das definitiv einfacher als mit einem Auto. Viele Strände sind nur über Feldwege erreichbar. Die Hilfsbereitschaft und gastfreundliche Art der Einwohner bekommen wir bereits von Anfang an zu spüren. Nach drei Tagen Inselerkunden mussten wir jedoch Abschied nehmen, unsere Reise ging weiter nach Paros!

3. Paros / Anti Paros

Die Insel Paros ist eigentlich nicht so weit von der Insel Sifnos entfernt. Nur leider fahren dazwischen keine Fähren. Wir nahmen also eine Fähre, welche noch andere Inseln ansteuerte, bevor wir spät abends Paros erreichten. Die Fähre hielt mitten in Parikia, der Hauptstadt der Insel. Die Insel überzeugt durch ihre weiss getünchten Häuser, gemütliche Tavernen und zauberhafte Geschäfte.

Unser Hotel war etwas ausserhalb von Parikia – wir mieten uns auch hier wieder ein Quad. Auf diese Insel hat es deutlich mehr Verkehr als zuvor auf Sifnos, allgemein ist hier der Tourismus mehr angekommen. Unser absolutes Highlight war der Besuch von Anti Paros. Von Paros nach Anti Paros fahren regelmässig Fähren. Die Insel war einfach nur ein Traum. Einsame Strände, wunderschöne Dörfchen und Natur pur.

Mit dem Luxuszug durch die Anden
Mit dem Luxuszug durch die Anden 1024 768 Webmaster1

Titel : Im Luxuszug durch die Anden von Peru
Datum : Oktober 2017
Geschrieben von: Therese Stump

Wer schon viel bereist hat und gerne einmal etwas Besonderes und Unvergessliches erleben möchte, ohne dabei auf Luxus zu verzichten, dem empfehle ich eine Reise mit dem Belmond Andean Explorer durch die Anden von Peru. Eine einzigartige Möglichkeit, Peru auf eine andere Art und Weise zu sehen und zu erleben. Der Zug fährt während der rund 550 Kilometer langen Reise durch wilde Landschaften, über Hochebenen, aber auch mitten am Leben der Lokalbevölkerung vorbei.  Es ist der erste Luxus-Schlafwagenzug Südamerikas auf allerhöchstem Niveau. Als Gäste an Bord wird man von A-Z verwöhnt und reist äusserst stilvoll. Neben Waggons mit Suite- und Doppelabteilen und eigenem Duschbad, kann man die Ausblicke in die Landschaft aus einem Panorama-, einem Salon- und zwei Speisewagen genießen.

Route:

Seit Sommer 2017 fährt der Andean Explorer auf der traumhaften Strecke von Arequipa via Titicacasee nach Cuzco (oder in umgekehrter Richtung) auf einer der höchstgelegenen Zugstrecken der Welt. Und was gibt es Beeindruckenderes, als das Finale am Ende der Reise mit dem kolonialen Cusco und dem geheimnisvollen Machu Picchu zu erleben.

Der Zug verlässt Arequipa am späten Abend und überwindet während der Nacht schon beträchtliche Höhenmeter, bevor der erste Stopp am nächsten Morgen bereits in Puno am Titicacasee liegt. Der grösste See Südamerikas ist eine riesige Wasserfläche auf einer unendlichen Hochebene und ein Besuch, organisiert durch Belmond, der Isla Tacquile (Insel der strickenden Männer) gehört ebenso zum Standardprogramm wie der Abstecher zu den Uros, welche noch immer auf den schwimmenden Inseln leben.

Vom Titicacasee rollt der Zug dann quer durch Puno, wo die Gleise zum Teil mitten über Straßen führen. Zwischen den Häusern und den Waggons sind oft nur ein paar Zentimeter Platz, meistens fährt die Bahn jedoch durch menschenleere Landschaften, wo der Zug um die Wette strahlt mit dem tiefblauen, von Quellwolken durchzogenen Himmel.

Auf der Fahrt nach Cuzco legt der Zug noch einen Stopp ein, um einen kurzen Ausflug zu den 700 Jahren alten Tempelruinen in Raqchi zu unternehmen. Bereits hier spürt man die längst vergangene Inkazeit hautnah.

Nach einer oder mehreren Nächten in Cuzco geht die Reise im nächsten Luxus-Zug, dem Hiram Bingham weiter, um nach Machu Picchu zu gelangen. Die Fahrt führt durch das grüne und fruchtbare Sagrado-Tal. Und da bin ich mir ganz sicher, die Ruinen von Machu Picchu, am Fusse des kegelförmig in den Himmel ragenden Huayna Picchu ist zweifelsohne der Höhepunkt der unvergesslichen Zugreise durch die Anden

Impressionen

Besteigung des Kilimanjaro
Besteigung des Kilimanjaro 1024 683 Webmaster1

Datum: 24.07.2017-31.07.2017
Geschrieben von: Therese & Balz Stump
Teilnehmer:  Familiengruppe von 10 Personen (3 Generationen)

Unser Abenteuer beginnt in Marangu (2 Fahrstunden von Arusha) in einem gemütlichen Hotel.

Wir treffen unseren Schweizer Bergführer und werden mit den lokalen Bergführer Godlisen, Goodluck, Gaudence und Jimmy bekannt gemacht. Bevor das Kilimanjaro-Trekking beginnt, spazieren wir durch Marangu und besuchen das Kilimanjaro Farmhouse – ganz nach dem Motto Pole Pole! Vom Alltag herunterfahren, bevor die Besteigung des Kilimanjaro losgeht. Wir freuen uns alle und sind gespannt was auf uns zukommt.

Um 09.00h starten wir am folgenden Tag beim Kilimanjaro Gate auf ca. 1800müM. Das Tempo wird von unserem Guide Gaudence vorgegeben. Er, der aktuell den lokalen Kilimanjaro Rekord mit 9h30min hält! Hin und zurück wohlverstanden. Er wandert „Pole Pole“ voran, und erspäht bald schon die ersten Blue Monkeys. Für ihn seien die Tage mit Trekkinggästen „relaxing“, und dazu hat er ein Auge für die Natur. Wir bestaunen die Blue Monkeys und Black Colobus Monkeys, die uns bis zur Mandara Hütte auf 2700müM immer wieder begleiten. Da oben erspähen wir auch noch Baumschliefer, die bis aufs Dach der Hütte kommen. Was für eine herrliche Natur, die uns bereits am ersten Trekkingtag begegnet. Als Abschluss des Tages präsentiert sich ein prächtiger Sternenhimmel. So schön haben wir die Milchstrasse und Co. schon lange nicht mehr gesehen.

Auch der Weg in die Horombohütte auf 3700müM ist abwechslungsreich und schon früh präsentiert sich der Kilimanjaro in seiner ganzen majestätischen Grösse. Da oben werden wir hoffentlich in ein paar Tagen stehen. Der Weg scheint noch weit, doch unglaublich schön. Protea, Lobelien, Senezien, Erikabäume, Nektarvögel, Geierraben; auch auf der zweiten Etappe begegnen wir faszinierende Natur. Auch die Horombo Hütte liegt wunderschön gelegen in Senezien-und Erikafeldern. Hier werden wir zwei Nächte verbleiben, um uns optimal an die Höhe anzupassen.

Die Akklimatisierungsetappe führt uns in Richtung Kibo Sattel auf 4400müM. Vorbei an den Zebrafelsen wechselt die Vegetation allmählich und bald schon sind wir in der Lavawüste, der sogenannten Kibowüste. Den Kilimanjaro erspähen wir heute leider nicht, er gibt sich verdeckt in den Wolken, nur bis zur Kibohütte sehen wir. Den Nachmittag verbringen wir wieder in den Horombohütten mit Spielen, Lesen und Plaudern. Wir freuen uns auf das Kommende, sind aber auch ein bisschen angespannt. Alle sind jedoch motiviert und wollen ganz hinauf.

Die letzte Etappe vor dem Gipfelsturm führt uns zuerst nochmals durch Erikabüsche und Senezienfelder, bis wir am „Last Waterpoint“ vorbeikommen und schon bald in die Kibowüste wandern. Ab jetzt läuft der Countdown. In ziemlich genau 24 Std. werden wir wieder hier vorbeikommen. Eine gewisse Unsicherheit ist wohl bei allen da, wie wird es wohl sein in der Nacht auf den Koloss zu wandern? Der starke Wind hier in der Kibowüste macht uns zu schaffen, es ist bereits jetzt sehr kalt und niemand spricht mehr. Im Wind würden wir uns fast nicht mehr verstehen, jeder hängt seinen Gedanken nach.

Die Kibohütte ist nicht so gemütlich wie die anderen Hütten, und trotzdem bekommt man sie mit der Zeit gerne. Sie ist einfach und ein bisschen wild. Jetzt heisst es, unsere Sachen für die Nacht bereitzulegen und dann ein bisschen zu schlafen, das Nachtessen einzunehmen und nochmals bis um 23.30h zu schlafen. Der Wind weht immer und immer wieder die Türen auf, macht einen Lärm und wohl die wenigsten von uns schlafen richtig tief. Ein bisschen ausruhen vor dem „grossen Sturm“.

Um 23.30h werden wir von den Guides „geweckt“. Ein Gruppenmitglied hat leider die Höhenkrankheit und musste in der Nacht mehrmals erbrechen. Sicherheit und Vernunft während dem Kilimanjaro Trekking war bereits ein Thema in Marangu bei der Vorstellungsrunde. Und auch den Kilimanjaro nicht um jeden Preis zu erzwingen. Ebenfalls verzichteten wir auf ein „Doping“-Medikament. Deshalb war für ihn leider hier in der Kibohütte Schluss. Eine beachtliche Leistung und immerhin Mont Blanc Höhe! Wir verabschieden uns und starten Pole Pole in die dunkle Nacht hinaus.

Was für ein bezaubernder Sternenhimmel und schon bald erkennen wir die Lichter von Rongai in Kenia. Bei der Hans Meyer Höhle müssen wir uns leider nochmals von einer Person verabschieden, dem die Höhe stark zu schaffen macht. Er tritt in Begleitung eines Guides den Rückweg an.

Alle anderen gehen weiter, zwei von uns mit Jimmy und Goodluck ein bisschen langsamer, Godlisen und der Schweizer Bergführer erreichen um 05.45h bereits den Gilmans Point. Wow!

Und der Himmel verfärbt sich ganz langsam. Weiter geht es zum Stella Point und hier kommt die langersehnte Sonne. Ergreifend! Was für ein Farbenspiel, wie diese verschiedenen Orange und Rottöne den Berg verfärben. In diesem Licht geht es weiter bis zum Uhuru Peak, den wir um 07.15h erreichen. Wir sind ganz oben! Wir umarmen uns, gratulieren und geniessen den Augenblick. Wow, wir haben es geschafft, wir sind auf 5895müM!

Ein Gruppenfoto und bereits nehmen wir den langen Abstieg in Angriff. Da kommt uns Goodluck mit dem Grossvater (70) entgegen. Der Enkel kehrt nochmals mit dem Bergführer um, um mit ihm gemeinsam auf dem Gipfel zu stehen. Das Gipfelfoto darf natürlich nicht fehlen. Jimmy erreicht mit dem „letzten“ Gast den Stella Point auf 5745müM, auch dies eine super Leistung.

Wir wandern noch bis zur Horombohütte und ruhen uns da aus. Am Abend kommen die lieben Guides, die nun mittlerweile allen ans Herz gewachsen sind, mit einer Überraschung und singen die Kilimanjaro Lieder. Um richtig zu feiern sind wir noch zu müde. Wir geniessen den Augenblick, bevor wir erschöpft, aber sehr glücklich das letze Mal im Schlafsack einschlafen.

Nun heisst es Abschied nehmen vom schönen Berg und bei strömendem Regen laufen wir ins Tal hinunter. Der Regen scheint aber niemanden zu stören, er gibt der Region etwas Mystisches und so erleben wir den Regenwald nochmals von einer anderen Seite.

Am Abend am Trägerfest singen und tanzen wir mit den Guides und dem ganzen Team. Nun sind alle zum Feiern gelaunt. Gaudence ist zudem sehr musikalisch und trommelt und singt. Wir bedanken uns beim ganzen Team.

Wir waren mit wenig Bergsteiger Erfahrung zum Kilimanjaro Trekking gestartet. Ein Ziel von allen war der Gipfel. Aber nicht nur und nicht um jeden Preis. So waren alle gespannt auf die verschiedenen Klimazonen und die Begegnungen mit den Menschen vor Ort. Mit einer Person bis zur Kibohütte, eine bis zur Hans Meyer Höhle auf 5400müM, eine bis zum Stella Point und sieben auf dem Uhuru Peak dürfen aber alle mit dem Erreichten zufrieden und wohl auch ein bisschen stolz sein. Der Kilimanjaro, das ist aber nicht nur der Gipfel; es ist der Weg dorthin, die intakte wunderschöne Natur, die Begegnungen mit den Dschaggas, die verschiedenen Vegetationszonen und auch die verschiedenen Klima zu spüren. Wir hatten viel Sonne, wir hatten Wind, Nebel und Regen. Und wir hatten gespürt, wieder mal richtig draussen zu sein. Für uns das Faszinierendste an einer Kilimanjaro Besteigung. Diese verschiedenen Klima und die lieben Menschen – sich eine ganze Woche Pole Pole einem Berg zu widmen.

 

Impressionen

Tansania – Nationalparks auf eigene Faust
Tansania – Nationalparks auf eigene Faust 1024 683 Webmaster1

Datum: 05.07.2016 – 01.08.2016
Geschrieben von: Patrick Lehmann
Fluggesellschaft: Swiss und Precision Air
Fortbewegungsmittel: Individuell mit Mietauto

Meine Reise hat mich in das abenteuerliche Tansania geführt. Ziel der Reise war es die verschiedenen Nationalparks auf eigene Faust zu besuchen und speziell die grosse Tierwanderung durch die Serengeti zu beobachten. Nach der grossen Safari suchte ich Entspannung auf der Insel Sansibar vor der Küste Tansanias.

Route:

Highlights Tansania:

Abenteuer mit dem eigenen Wagen

Die Entdeckung mit dem Mietwagen ist nicht für jedermann geeignet. Wenn man die Strapazen (i.S. Navigation mit Karte und Kompass, kleine Defekte am Wagen selber reparieren, bewusste Kilometerplanung wegen des Treibstoffs) auf sich nimmt, wird man jedoch x-Fach belohnt. Man ist in einer der schönsten und tierreichsten Gegend der Welt ganz alleine unterwegs und entscheidet, wann man wohin fährt.

NgoroNgoro Krater

Der Krater bietet den Besuchern eine ganz spezielle Atmosphäre. Zentral ist es auf dem Kraterrand zu übernachten, damit man die Stimmung am Abend geniessen kann. Am Morgen lohnt es sich früh in den Krater zu fahren, damit man den Sonnenaufgang geniessen kann. Die Tierwelt ist ähnlich wie in den anderen Parks, jedoch hatte es bei diesem Besuch sehr viele Hyänen. Grundsätzlich ist es im Gegensatz zu der Serengeti einfacher die Katzen zu „spotten“, da die Ebene sehr flach ist und die Vegetation eher karg.

Geparden Nachwuchs im Südosten des Serengeti Nationalparks

Der Südosten des Nationalparks war lange Zeit für die Besucher gesperrt. Es gab verschiedene wissenschaftliche Projekte zur Erforschung der Geparde in dieser Region. Die Zone wurde nun wieder für die Besucher zugänglich gemacht und man kann die Pracht der Geparde bestaunen.

Entspannen auf der Insel

Nach der abenteuerreichen Safari hiess es nun entspannen auf der wunderschönen Insel Sansibar. Ich habe das Hotel Star of the East gewählt. Das Hotel ist ein absolutes Highlight. Übernachtet wird in einer eigenen Villa mit Pool und persönlichem Butler. Das Grundstück liegt im Norden der Insel und hat dadurch die optimale Lage für den Sonnenverlauf.

Lieblingshotels:

Namiri Plains Camp
Das Namiri Plains Camp liegt im Südosten der Serengeti und ist der ideale Platz um Geparde zu beobachten. Namiri steht für Exklusivität und bietet alles, was man sich nur vorstellen kann. Das Camp ist vom Zentrum (Seronera) zirka zwei Stunden entfernt.

Kubu Kubu Tented Camp
Dieses moderne und 2016 fertiggestellte Camp befindet sich in der Nähe des Zentrums der Serengeti. Der Name lässt vermuten, dass es eine Zeltlandschaft ist, dies ist aber nicht so. Diese Unterkunft gleicht eher einem modernen Hotel mit Aussendusche und grossem Infinity Pool auf die grossen Flächen der Serengeti. Die Zimmer sind sehr geräumig und haben alle einen eigenen Balkon, welcher zu einem gemütlichen Apéro einlädt.

Star of the East
Dieses wunderschön gelegene Hotel bietet den Gästen jeden Luxus. Die Villen sind sehr geräumig und haben alle einen eigenen Pool. Der Butler Service überzeugt in jeder Hinsicht. Der Koch der Villen geht auf die Wünsche der Gäste ein und kauft entsprechend die gewünschten Produkte. Die Villen liegen etwas erhöht und der Weg zum Strand dauert etwa fünf Minuten. Am Stand haben die Villagäste einen eigenen Bereich, wo man die Vorzüge des Star of the East geniessen kann.

Impressionen

Irland – Galway & Dublin
Irland – Galway & Dublin 1024 576 Webmaster1

Reisebericht Irland

Datum: 25.06.2017 – 29.06.2017
Geschrieben von: Denise Feldmann
Fluggesellschaft: Ryan Air & Air Lingus
Fortbewegungsmittel: Öffentliche Verkehrsmittel

Verlängerte Wochenenden eignen sich immer bestens um unsere wunderschönen und abwechslungsreichen Städte von Europa zu entdecken. So nutzte ich die Gelegenheit über Auffahrt und fuhr mit Freunden nach Irland. In Dublin war ich bereits vor 3 Jahren kurz vor Weihnachten. Nur leider hatte ich damals gar nichts anderes gesehen als die Stadt mit ihren Sehenswürdigkeiten. Deshalb war der Wunsch gross nochmals nach Irland zu fliegen und etwas mehr zu erleben.

Route:

Fortbewegung in Irland: In Dublin angekommen, erreichten wir bereits nach wenigen Metern den Busparkplatz. Verschiedene Busfirmen bieten Verbindungen zwischen Dublin und Galway an. Die Fahrt dauert zwischen 2.5-3 Stunden. Alternativ hätte es auch die Möglichkeit gegeben den Zug zu nehmen. Da jedoch alle 30 Minuten ein Bus fährt und dieser gerade mal 15-18 Euro kostet war für uns schnell klar den Bus zu nehmen.

Highlights Irland:

1. Galway

Am späten Nachmittag erreichten wir schliesslich Galway. Die Stadt zeigte sich bei unserer Ankunft von seiner schönsten Seite. Die Sonne und vor allem die gelassene Stimmung luden uns gleich dazu ein draussen zu verweilen. Von allen Seiten konnte man bereits beim Spaziergang vom Busbahnhof bis zu unserer Unterkunft viele Strassenmusikanten hören. Immer wieder liefen wir neben Strassenkünstlern vorbei, welche mehr oder weniger talentiert ihr Können präsentierten. Nachdem wir unser Gepäck auf die Zimmer brachten, machten wir uns gleich auf den Weg in Richtung Shop Street. Viele kleine Läden, Cafés und unzählige Pubs reihen sich hier aneinander. Mit einem ersten Guinness stiessen wir auf die kommenden Tage in Irland an.
Die Abende verbrachen wir jeweils in einem der unzähligen Pubs mit traditioneller Musik oder den alt bekannten Pub-Songs. Das Guinness erhält man in Galway anders als in Dublin zu sehr erschwinglichen Preisen für ca. EUR 3.80.
Tagsüber liefen wir dem Strand entlang, besuchten das Aquarium und den Stadtteil Salthill. Das überschaubare Städtchen Galway lädt zum verweilen und geniessen ein.

2. Cliffs of Moher

Von Galway aus werden Tagesausflüge zu den Cliffs of Moher angeboten. Wir entschieden uns für einen kombinierten Ausflug mit verschiedenen Attraktionen. Die Tour startete mit einem Besuch von Dunguaire Castle in Kinvara, weiter ging es nach «The Burren», was weltweit bekannt ist für seine einzigartige Landschaft und Pflanzenarten. Das Mittagessen nahmen wir im schönen Dörfchen Doolin im Fitzpatrick’s Pub ein. Dann fuhren wir endlich zum absoluten Highlight vom Tag – die Cliffs of Moher! Der spektakuläre Blick, welcher die Klippen offenbaren, war schwindelerregend und faszinierend zugleich!

3. Dublin

In Dublin verbrachten wir schliesslich noch eineinhalb Tage. Uns zog es gleich zu Beginn in die bekannteste und sogleich auch touristischste Strasse von Dublin – die Tempel Bar. Abends besuchten wir das älteste Pub in Dublin das Brazer Head. Bei klassischer Musik von 5 älteren Herren genossen wir unseren letzten Abend. Den letzten Tag verbrachen wir mit einem ausgewogenen Frühstück und einer Shopping-Tour durch die Stadt.

Impressionen