Blog

Dubai mit der Familie
Dubai mit der Familie 400 300 Lehmann Reisen

Besuchtes Land: Dubai
Datum: Mai 2025
Geschrieben von: Sandra Hanisch

Dubai mit der Familie

Dubai ist wie gemacht für Familien – und das spürt man schon am ersten Abend: Dank der Zeitumstellung dürfen die Kids ganz offiziell länger aufbleiben. Perfekt für alle, die im Urlaub gerne ein bisschen mehr Abenteuerzeit haben möchten.

Ein absolutes Highlight ist der Besuch des höchsten Turms der Welt. Schon die Fahrt hinauf zum Burj ist ein Erlebnis, aber die riesige Dubai Mall darunter setzt dem Ganzen die Krone auf. Shops, Wasserfälle, ein riesiges Aquarium – hier kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Und gleich gegenüber wartet ein echter Geheimtipp: die Sky Views in Dubai. Von dort hat man einen atemberaubenden Blick direkt auf den Burj – perfekt für Fotos, für den Wow-Moment und für alle, die die Skyline aus einer neuen Perspektive sehen wollen. Für die Adrenalinjunkies  gibt’s dort sogar eine gläserne Rutschbahn sowie den berühmten Sky Walk in 215 Metern Höhe. Ein Nervenkitzel, den man so schnell nicht vergisst!

Das Museum of the Future ist ein weiteres Muss. Schon das Gebäude wirkt wie aus einer anderen Welt, und im Inneren taucht man in faszinierende Zukunftsszenarien ein. Wichtig: Unbedingt vorher reservieren, spontan geht fast nichts.

Für Wasserratten und Abenteuerfans ist das Atlantis auf der Palmeninsel ein Paradies. Einer der besten Wasserspielplätze der Welt, spektakuläre Rutschen und ein beeindruckendes Aquarium – ein Ort, an dem die ganze Familie glücklich wird.

Kulinarisch ist Dubai ein Traum. Von arabischer Küche über indische Gerichte bis hin zu internationalen Klassikern findet wirklich jede und jeder etwas, das schmeckt. Und eine Adresse, die wir besonders empfehlen können, ist Fi’lia im 70. Stock des SLS Hotels. Italienische Küche, die auch Kids lieben, (noch) absolut faire Preise für Dubai – und dazu ein perfekter Ausblick über die Skyline und direkt auf den Burj bei Nacht. Ein Ort, an dem gutes Essen und Wow-Momente garantiert zusammenkommen.

Dazu kommt ein Punkt, den viele Familien besonders schätzen: Dubai ist extrem sicher. Man bewegt sich entspannt durch die Stadt, selbst abends. Und das öffentliche Verkehrsnetz ist super einfach zu nutzen. Metro, Tram und Bus bringen einen überall hin – und wenn es mal schneller oder bequemer sein soll, ruft man einfach ein Uber. Die gehören hier einfach dazu.

Dubai bleibt ein Ort, der modern, inspirierend und unglaublich familienfreundlich ist – perfekt, um gemeinsam unvergessliche Erinnerungen zu sammeln.

 

Apulien und Amalfiküste
Apulien und Amalfiküste 400 300 Lehmann Reisen

Besuchtes Land: Italien
Datum: September 2025
Geschrieben von: Sandra Boos
Fortbewegungsmittel: Zug und Auto

Mit Hund und Zug nach Süditalien

Reggio Emilia

Auf unserem Weg nach Apulien & Amalfi fahren wir von Thun mit einem 3 stündigen Stop in Milano mit dem Zug „Frecciarossa“ nach Reggio Emilia. Nördlich der Toskana in der Region Emilia-Romagna, bleiben wir 2 Nächte um erst mal anzukommen in Bella Italia. Reggio Emilia ist bekannt als die Stadt der Trikolore (Città del Tricolore), weil hier die Nationalflagge Italiens entstand. Ebenfalls ist die schöne Stadt für Parmesankäse, Lambrusco sowie das Konzept der frühkindlichen Bildung bekannt. Gümpi (mein Hund 😊) und ich schlendern durch das historische Zentrum, das geprägt ist von einer Mischung aus spätmittelalterlichen Palästen und Gebäuden aus der Renaissance. Hier trifft man sich an der Ecke in der „Bar“ zu einen Caffè und einen Schwatz oder im Parco del Popolo zum Glücksspiel auf der Parkbank. Immer wieder kommen wir im „centro storico“ an einen grosszügigen Platz, an dem  soziale Aktivitäten stattfinden oder auf kleine Märkte an denen selbstgemachte Köstlichkeiten angeboten werden. In den unzähligen, kleinen Gassen gibt es authentische Boutiquen mit italienischer Mode, süsse Kaffees und Restaurants. Wir finden Reggio Emilia ist kulinarisch, kulturell und ihrer Schönheit wegen eine Reise wert. Morgen geht es weiter, gemütlich im Zug der Adria entlang, nach Termoli in der Region Molise.

Termoli

Endlich am Meer! Mit einer Stunde Verspätung erreichen wir Termoli an der Adriatischen Küste. Die Geschichte des Küstenstädtchens reicht bis in die Antike zurück. Zu entdecken gilt das „centro storico“ mit vielen verwinkelten Gässchen und einem Geheimgang der nur etwas 50 Zentimeter breit ist. Das Wahrzeichen der Stadt ist ein mächtiges Kastell aus dem 13. Jahrhundert. Momentan sogar mit einer schönen Kunstgalerie, in der einheimische Künstler ihre Werke ausstellen. Schade bin ich mit dem Zug unterwegs, ich habe ein wunderschönes Bild entdeckt….
Eindrücklich ist die schöne Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert, welche wahrlich gen Himmel strebt. Unsere Unterkunft ist nur 50 Meter von der Kathedrale im historischen Zentrum entfernt. Irgendwie spürt man die Geschichten, die hinter diesen Gemäuern stecken. Termoli strahlt unheimlich viel Stolz aus, was die Unfreundlichkeit der hier lebenden Molisaner widerspiegelt. Trotzdem würde ich gerne, nur für einen kurzen Moment, eintauchen in die Zeit der Entstehung dieser geheimnisvollen Stadt. Nach nicht mal 24 Stunden fahren wir weiter Richtung Süden nach Polignano a Mare im schönen Apulien.

Polignano a Mare, Ostuni & Cisternino

Unser Apartment im Zentrum von Polignano a Mare liegt direkt am Meer. Hier bleiben wir 5 Nächte um Apulien zu entdecken. Am ersten Abend stürzen wir uns ins Getümmel von Polignano, eine einzigartige Naturschönheit mit historischem Reichtum. Ein malerischer Ort, der durch den Tourismus stark geprägt ist. Mir reichen ein paar Stunden, da dieses Städtchen leider seinen authentischen Charme verloren hat.
Am nächsten Morgen fahren wir auf Landstrassen Richtung Süden zur „weissen Stadt“ Ostuni. Vorbei an zahlreichen Olivenhainen und Weinreben. Typisch für diese Gegend sind die berühmten weissen Rundbauten, die Trulli und die typischen Masserien. Wer nach Apulien reist, sollte unbedingt in einem der traditionellen Gutshöfen, die für nachhaltigen Tourismus restauriert wurden, übernachten.

Angekommen in Ostuni „la città bianca“ mit seiner hervorragend erhaltenen Altstadt und atemberaubenden Weitblick aufs Adriatische Meer, begeben wir uns auf Entdeckungsreise durch das Gewirr von Gassen und Stufen. Der Name die „weisse Stadt“ kommt aus dem Mittelalter. Das Gemäuer wurde weiss gestrichen und diente dazu, die Häuser kühl zu halten und Insekten fernzuhalten. Leider funktioniert das heutzutage mit den Touristenströmen nicht mehr.

Wir fahren weiter nach Cisternino, ein Dörfchen das noch als Geheimtipp gilt. Es liegt auf einem Hügel, mit Weitblick über die Täler und kleinen Hügel Apuliens. Hier ist das Tempo ruhiger. Man schlendert durch die geschichtsträchtigen Gässchen und isst in einer authentischen Trattoria die Spezialität „Bombette“. Und in Cisternino sollte man nicht verpassen nach oben zu schauen.
Schön wars – ein aufregender Tag geht zu Ende!

Matera & Taranto

Nach einer halsbrecherischen Fahrt an den Flughafen Bari, ist meine Kollegin angekommen. Wir starten unseren ersten Abend mit einem ausgiebigen Apéro und einem „Giro“ durch Polignano a Mare.
Am nächsten Morgen fahren wir Richting Matera. Bekannt ist Matera durch die Sassi im centro storico. Das historische Zentrum besteht aus Höhlenwohnungen, die vor über 9.000 Jahren in den weichen Fels gegraben wurden und bis in die 1950er-Jahre bewohnt waren. Die Mischung aus Höhlen, historischen Kirchen und späteren Palästen macht die architektonische Einzigartigkeit von Matera aus.

Mit dem Zug reisen wir weiter in die „Stadt der zwei Meere“ nach Taranto. Hier bleiben wir drei Nächte. In Taranto hat man das Gefühl die Zeit ist in den 1960ern stehen geblieben. Das damals eröffnete Stahlwerk, das grösste und eines der schmutzigsten in Europa, war erst eine grosse Hoffnung für die Bewohner von Taranto und schaffte über 20.000 Arbeitsplätze. Leider war es die Quelle von Umweltverschmutzung und Gesundheitsrisiken für die Bevölkerung. Und plötzlich ist die Zeit stehen geblieben. Und nie wieder weitergelaufen. Sie steht und steht und steht. Seit Jahrzehnten wird hier nichts mehr instand gehalten und die einst prächtige Architektur des „centro storico“, aus verschiedenen historischen Epochen gleicht heute einer Geisterstadt. Der farblosen Altstadt wird aber durch Street-Art wieder ein wenig Leben eingehaucht. Sie erzählt Geschichten über die Stadt und ihre Verbindung zum Meer. Gleichzeitig ist sie eine Reaktion auf die schwierigen sozialen und ökologischen Bedingungen seit der Stilllegung des Stahlwerks. Obwohl viele Mauern in der Altstadt verfallen sind, ist die Streetart oft ein Zeichen des Widerstands und der Hoffnung.
Eindrücklich zwischen dem neuen, modernen Teil und dem historischen Zentrum liegt das Castello Aragonese. Eine Festung aus dem Jahre 1481, die heute als Stützpunkt der italienischen Marine dient. Voller Vorfreude auf die Amalifiküste, verlassen wir Apulien und fahren mit dem Zug weiter in die Region Campagna nach Salerno.

Salerno in der Region Kampanien und die Amalfiküste

Angekommen in Kampanien, überrascht uns die Offenheit und Freundlichkeit der Salernitani. In Apulien hatten wir nicht so viel Gastfreundschaft erlebt. Salerno hat ein schönes und lebendiges Historisches Zentrum, das wir sofort erkunden. Es ist bekannt für seine verwinkelten Gassen, traditionellen Läden, Bars und Restaurants sowie das Tor zur Amalfiküste. Mit viel Vorfreude auf Pasta „fato in casa“ werden wir mit einen Glas Prosecco begrüsst. Das gehört zur gastfreundlichen Tradition und ist Teil der italienischen Kultur des “dolce vita”. Nach einem feinen Abendessen mit dem obligaten Limoncello, fallen wir ins Bett um früh morgens an die Costa d‘ Amalfi aufzubrechen.

Vorbei  an der dramatischen Küstenlandschaft und historischen Bauwerken, wie dem Dom von Amalfi, fahren wir mit dem Boot bis Positano. Die „Göttlichen Küste“, wie sie wegen ihrer natürlichen Schönheit auch genannt wird. Wir stechen sofort links weg und entfliehen den verstopften Gassen von Positano. Der Meeresküste entlang, kommen wir an ein verstecktes Juwel in dem wir genüsslich zu Mittag essen und das „dolce far niente“ geniessen. Nach nur zwei Nächten müssen wir wieder aufbrechen, via Milano nach Hause nach Bern. Die spannende Region Kampanien hat noch viel mehr zu bieten. Auf meiner nächsten Reise nach „bella Italia“ ist die lebendige und geschichtsträchtige Künstlerstadt Neapel, das Hinterland Cilento und die Insel Ischia in Planung. Sì, tornerò 💗

 

New York
New York 768 1024 Lehmann Reisen

Besuchte Stadt: New York
Datum: 19. – 24.12.2024
Geschrieben von: Rita Wiesing
Fluggesellschaft: Swiss

 

New York ist das ganze Jahr eine Reise wert und zur Weihnachtszeit hat die Stadt ein besonderes Flair.
In dieser Zeit ist die Besucherzahl sehr hoch und der Aufenthalt sollte gut geplant sein. Es gibt noch soviel zu sehen, hier sind meine Highlights:

Shine Bright Hudson Yards

In dieser Einkausmall befinden sich über 2 Millionen Lichter und ein beeindruckender, beleuchteter Heissluftballon schwebt in der Halle. Gleich draussen befindet sich das ikonische Vessel für fantastische Ausblicke auf den Hudson River. Im Hudson Yards ist die höchste Aussenterrasse der westlichen Hemisphäre «The Edge»

Bryant Park Winter Village

Dieser charmante und festliche Park, bietet eine Eislaufbahn und über 170 kleine Boutiquen und viele Essens- & Trinkstände. Ein Besuch lohnt sich am Tag wie auch am Abend.

Dyker Heights und Dumbo

Diese 4-stündige Tour darf kein Fan der Beleuchtung verpassen. Dyker Heights liegt im Stadtteil Brooklyn und ist ein Viertel, in dem Familien seit Generationen in niedrigen Häusern und Villen leben. Diese Häuser werden mit viel Liebe dekoriert: aussergewöhnlich, schlicht, kitschig und bunt.
Im Anschluss führte uns die Tour noch nach Dumbo, auch einem Stadtteil von Brooklyn. Von da aus konten wir Manhattan bei Nacht zu bestaunen.

Weihnachtsbaum Rockefeller Center

Der berühmsteste Baum der Stadt New York wird mit einer Zeromonie und der Beleuchtung gefeiert. Damit startet dann auch die offizielle Weichnachtssaison.
In der Nähe befindet sich die Radio City Hall und von dort kann man die überdimensionierten Weihnachtskugeln und Zuckerstangen bestaunen.

SUMMIT One Vanderbilt

Diese Aussichtsplattform ist so beliebt, dass die Eintrittskarten bis zur 2ten Woche im Januar ausverkauft waren. Aus diesem Grund, sollten die Karten sehr frühzeitig gebucht werden.

Weihnachtskalender New York 2025 :

11. Oktober – Eröffnung der Eislaufbahn am Rockefeller Center
24. Oktober – Start des Winter Village im Bryant Park
25. Oktober – Eröffnung der Eislaufbahn im Central Park
13. November – Eröffnung des Union Square Holiday Market (nahe Kaufhaus Macy`s) – absolut empfehlenswert!
24. November – Start von Shine Bright Hudson Yards – Lichtzauber pur!
27. November – Thanksgiving Parade
28. November – Touren nach Dyker Heights und Dumbo – auch auf Deutsch buchbar
2. Dezember –  Stimmungsvolle Weihnachtsbaumbeleuchtung im Bryant Park
3. Dezember – Zeromonie & Beleuchtung des Weihnachtsbaum am Rockefeller Center um 18:30h
4. Dezember –  Beleuchtung des Weihnachtsbaum  an der Wallstreet

Allen Reisenden wünsche ich viel Spass und eine gute Zeit.

Jordanien mit G Adventures
Jordanien mit G Adventures 400 300 Lehmann Reisen

Besuchtes Land: Jordanien
Datum: Juni 2025
Geschrieben von: Christian Suter

G Adventures in Jordanien: Reisen mit Sinn, Herz und Abenteuer

Ich war schon oft alleine unterwegs, denn als Solo-Reisender liebe ich die Freiheit, spontan zu entscheiden, wohin es geht. Doch dieses Mal wollte ich etwas Neues ausprobieren. Als erste Gruppenreise hätte ich mir keinen besseren Einstieg wünschen können als mit G Adventures auf einer „18-to-Thirtysomethings“-Tour durch Jordanien.

Organisation und Reisegefühl

Was ich besonders cool an der Gruppenreise und an G Adventures fand, war die unkomplizierte Organisation. Vom ersten Moment an war die Devise „Just pack and go“. Alles war perfekt vorbereitet (Unterkünfte, Transfers, Aktivitäten), sodass man sich voll und ganz auf das Erlebnis konzentrieren kann.

Unser Guide – mehr als nur ein Reiseleiter

Unser Guide, der bei G Adventures als CEO (Chief Experience Officer) bezeichnet wird, war weit mehr als nur ein Guide. Er war lokaler Experte, Ansprechpartner, Stimmungsmacher und am Ende ein echter Freund. Seine Leidenschaft für das Land und seine herzliche Art haben unsere Gruppe von 15 Reisenden schnell zusammengeschweißt.

Abwechslungsreiche Reiseroute

Die Reiseroute war hervorragend durchdacht: ein ausgewogener Mix aus Abenteuer, Entspannung und sportlicher Aktivität. Ob durch eine kulinarische Entdeckungstour in As-Salt, beim Erkunden der Felsenstadt Petra, beim Campen unter dem Sternenhimmel in Wadi Rum, beim Treibenlassen im Toten Meer oder beim Wandern durch das Wadi Mujib – jeder Tag brachte neue Highlights, ohne überladen zu wirken.

Besuch bei Safi Kitchen

Ein weiteres Highlight unserer Reise war der Besuch bei Safi Kitchen, einem gemeindebasierten Projekt im südlichen Jordantal. Dort genossen wir gemeinsam traditionelle jordanische Gerichte und Tee in herzlicher Atmosphäre. Besonders bereichernd war der Austausch mit den Mitarbeitenden vor Ort: Wir konnten mehr über die Entstehung und die Ziele von Safi Kitchen erfahren, und gleichzeitig halfen unsere Gespräche dabei, dass sie ihr Englisch im echten Kontext üben konnten.

Nachhaltigkeit im Fokus

G Adventures unterstützt Safi Kitchen aktiv im Rahmen seines Nachhaltigkeitsprogramms „G for Good“. Das Projekt schafft neue Einkommensmöglichkeiten für Frauen und Jugendliche in der Region und zeigt eindrucksvoll, wie sozial verantwortlicher Tourismus lokale Gemeinschaften stärken kann. Es war inspirierend zu sehen, wie Reisen nicht nur verbinden, sondern auch positiv wirken können.

Mein Fazit

Diese Reise hat mir nicht nur Jordanien nähergebracht, ein Land, das sich in jeder Hinsicht zu entdecken lohnt und das ich jedem nur ans Herz legen kann. Sie hat mir auch gezeigt, wie bereichernd es ist, gemeinsam mit Gleichgesinnten zu reisen.

Ich würde jederzeit wieder mit G Adventures verreisen und freue mich schon jetzt auf das nächste Abenteuer.

Familienferien Mallorca
Familienferien Mallorca 400 300 Lehmann Reisen

Besuchtes Land: Spanien – Mallorca
Datum: Juni 2025
Geschrieben von: Denise Feldmann

Meine Familienferien ab Bern – entspannt nach Mallorca mit Kleinkind

Wer es gerne unkompliziert mag, fliegt diesen Sommer ab Bern! Auch wir haben uns für unsere Familienferien auf Mallorca für den bequemen Direktflug mit Helvetic Airways entschieden – und würden es jederzeit wieder so machen.

Der Flughafen Bern bietet ideale Voraussetzungen für stressfreies Reisen mit Kindern: Vom Parkplatz bis zum Check‑in sind es nur drei Minuten zu Fuss. Keine langen Wege, keine Hektik. Stattdessen noch ein gemütlicher Kaffee im Flughafenrestaurant – sogar mit Tripp Trapp-Stühlen für die Kleinen ausgestattet. Die restliche Wartezeit bis zum Boarding verbrachten wir beim Gate. Besonders praktisch: Ein kleiner Spieltisch mit Büchern und Spielen sorgte dafür, dass keine Langeweile aufkam. In Bern genügt es übrigens, eine Stunde vor Abflug einzutreffen – entspannter geht’s kaum!

Bequem mit dem Buggy bis ans Flugzeug

Ein weiterer Pluspunkt für Familien: Den Buggy durften wir bis direkt vors Flugzeug mitnehmen – erst dort wurde er verladen. So konnten wir unser Kind bis zuletzt komfortabel transportieren.

Sitzplatzregelung für Babys

Kleinkinder bis zwei Jahre können kostenlos auf dem Schoss der Eltern mitfliegen – gesichert mit einem Schlaufen-Sicherheitsgurt. Wer möchte, kann aber auch einen eigenen Sitzplatz für das Kind buchen – hierfür bringt man einen flugzeugtauglichen Kindersitz mit, der mit einem Zweipunktgurt befestigt wird.

Angekommen auf Mallorca

Wir entschieden uns für ein Apparthotel in Cala d’Or – eine charmante, familienfreundliche Ortschaft, in der alles fussläufig erreichbar ist: Restaurants, Strände, Läden und Spielplätze nur wenige Schritte entfernt. Die Unterkunft mit Küche war ideal für uns – so konnten wir auch mal gemütlich selbst kochen.

Der Mietwagen stellte kein Problem dar: Direkt am Flughafen übernahmen wir unkompliziert den Kindersitz und waren flexibel unterwegs.

Warum Mallorca mit Kleinkind?

Mallorca bietet für Familien mit kleinen Kindern ideale Bedingungen:

  • Kurze Flugzeit (rund 2 h) – ideal bei ungeduldigen Kindern
  • Viele kinderfreundliche Strände mit flachem Zugang
  • Gute Infrastruktur: Apotheken, Kindermenüs, familienfreundliche Unterkünfte
  • Besonders in Cala d’Or: alles fussläufig erreichbar

Weitere Sommerziele ab Bern mit Helvetic Airways (2025)

Neben Mallorca fliegt Helvetic im Sommer 2025 auch nach:

Kreta, Kos, Rhodos, Djerba, Monastir und Larnaca. Weitere Ziele werden mit anderen Airlines abgedeckt.

Fazit: Mallorca ab Bern – eine perfekte Kombination für entspannte Familienferien mit Kleinkind. Wir kommen wieder!

 

Ruanda
Ruanda 400 300 Lehmann Reisen

Besuchtes Land: Ruanda
Datum: Juni 2025
Geschrieben von: Therese und Balz Stump

Eine Reise ins Herzen Afrikas

Wenn man an Afrika denkt, kommen einem oft Savannen, Löwen und Elefanten in den Sinn. Doch tief im Herzen des Kontinents liegt ein kleines, grünes Juwel, das mit einer ganz besonderen Magie lockt: Ruanda. Dieses faszinierende Land bietet nicht nur atemberaubende Landschaften, sondern auch eine der bewegendsten Tierbegegnungen der Welt – das Trekking zu den Berggorillas und Schimpansen. Das Land liegt auf 1.000 bis 4.500 Metern Höhe über dem Meeresspiegel und besteht grösstenteils aus Hochland mit feuchtem, fruchtbarem Klima.

Der Volcanoes Nationalpark im Nordwesten Ruandas ist Heimat der letzten freilebenden Berggorillas (nebst Uganda und dem Kongo). Wir starten frühmorgens und bekommen am gemeinsamen Sammelpunkt unsere Gorillagruppe zugewiesen. Im Park leben mehrere Gorilla-Familien, die jeweils nur von wenigen Besuchern am Tag (höchstens 8 pro Gruppe) für eine Stunde lang beobachtet werden dürfen. Der Guide und die Träger, ehemalige Wilderer, die sich rehabilitiert haben und für die dieser Job eine alternative gute Einnahmequelle ist, begleiten uns durch das schwierige Terrain hinauf zum Nationalpark. Schon der Aufstieg durch Bambuswälder ist ein Erlebnis für sich, körperlich fordernd, aber zutiefst lohnend. Einmal im Nationalpark angekommen, schlagen die Guides den Weg mit Macheten frei, so dicht ist die Vegetation.

Und dann – plötzlich – steht man ihnen gegenüber: einer Gorillafamilie. Die Nähe zu diesen sanften Riesen ist ein Moment, der tief unter die Haut geht – ein stilles, ehrfürchtiges Staunen. Von uns aus dürfen wir uns ihnen nur bis auf sieben Meter nähern, wenn die Gorillas von sich aus näherkommen, was sie in unserem Fall tun – ich bin nur wenige Meter von einem Silberrücken entfernt – müssen wir uns ganz ruhig verhalten und jederzeit die leisen Anweisungen des Guides befolgen. Die Gorillas bewegen sich galant im Busch umher, fressen etwas Blattgrün und scheinen von uns überhaupt keine Notiz zu nehmen.

Immer wieder müssen wir uns neu positionieren, da sich die Gorillas tief in den Wald und den Hang hinunter bewegen. Unsere Stunde vergeht wie im Flug und es heisst Abschied nehmen – ein unglaublich eindrückliches Erlebnis.

Im Süden Ruandas liegt der Nyungwe Forest, einer der ältesten Regenwälder Afrikas. Hier lebt eine grosse Population von Schimpansen, die man mit etwas Glück bei einer geführten Wanderung beobachten kann. Früh am Morgen beginnt das Abenteuer, steil bergab führt der nasse, glitschige und schmale Pfad durch den Wald  – begleitet vom Ruf exotischer Vögel und dem Rascheln im Unterholz. Die Schimpansen sind lebhafter als Gorillas, oft in Bewegung, laut und verspielt. Sie durchqueren die Baumwipfel mit beeindruckender Geschwindigkeit. Ihre sozialen Interaktionen zu beobachten, ist wie ein Blick in einen Spiegel – faszinierend und berührend zugleich. Neben dem Besuch der Schimpansen lockt ein Canopy Walk durch die Baumkronen, den auch wir unternehmen – in schwindelnder Höhe umgeben von den exotischen Geräuschen des Dschungels und der Nachmittagssonne – ein tolles Erlebnis!

Aber Ruanda ist mehr als nur Trekking. Neben den Primaten bietet Ruanda schöne grüne Landschaften, nicht umsonst wird es das Land der 1000 Hügel genannt. Während der Fahrt durch das Land kriegt man tiefe Einblicke in das noch sehr ursprüngliche und authentische Leben der Bevölkerung, die hauptsächlich von der Landwirtschaft lebt. Der Kivu-See ist ideal zum Entspannen nach dem Trekking oder für eine gemütliche Kajak-Fahrt zwischen den Inseln des Sees. Kigali, die morderne und saubere Hauptstadt punktet vor allem mit seiner bewegenden Geschichte und besonders das Genozid-Memorial Center regt zum Nachdenken an und zeigt die Stärke des ruandischen Volkes. Die Stadt hält ein interessantes kulturelles Kontrastprogramm zu den Naturschätzen des Landes bereit. Und immer wieder beeindrucken mich die Sauberkeit des Landes, Plastik ist seit 2008 verboten und einmal im Monat, jeweils am letzten Samstag, findet in Ruanda der sogenannte „Umuganda“ statt. Dabei sind alle Bürgerinnen und Bürger verpflichtet, sich an gemeinschaftlichen Reinigungs- und Bauaktionen zu beteiligen – von Müllsammeln bis zum Strassenbau.

Ruanda ist kein gewöhnliches und auch kein günstiges Reiseziel, aber ein Land, welches noch vom Massentourismus verschont ist und wo noch in Einklang mit der Natur gereist werden kann. Es ist eine Reise randvoll mit «Once in a lifetime-Erlebnissen». Wer einmal in die Augen eines Gorillas geschaut hat, wird diesen Moment nie vergessen.

Japan
Japan 768 1024 Lehmann Reisen

Besuchtes Land: Japan
Datum: 21. – 30.11.2024
Geschrieben von: Yannick Mercier
Fortbewegungsmittel: Metro, Bus und Shinkansen (Schnellzug)

Tokyo

Seit über 5 Jahren gehört Japan zu meiner absoluten Traumdestination. Im Spätsommer 2024 habe ich mich dann endlich dazu entschieden, den Schritt ins Ungewisse zu wagen und die Flüge und Hotels nach Japan zu buchen. Der Traum wurde Wirklichkeit!

Von Zürich aus geht es mit der Etihad Airways über Abu Dhabi nach Tokyo. Die Exit-Sitzplätze mit grosser Beinfreiheit sind auf diesem langen Flug Gold wert. Nach der 20-stündigen Reise erreichen wir den Flughafen Narita.

Die 90-minütige Fahrt mit dem Narita Express bringt uns vom Flughafen direkt in unser Viertel «Shinjuku», wo unser Hotel liegt. Überwältigt von der Schönheit der Landschaft, die im Zug an uns vorbeizieht, kommen wir in der riesengrossen und komplett anderen Welt Tokyo an.

Während unserer Zeit in Tokyo erleben wir so viele wunderbare Menschen, Momente und Eindrücke. Die immense Grösse der Stadt kann einen schon etwas einschüchtern, aber die absolut geniale Organisation des pünktlichen und grossen ÖV-Systems erleichtert die Planung des Aufenthalts.

An unserem ersten Tag gehen wir ins Hafenviertel Koto. Dort findet ein internationaler Skateboarding-Wettkampf statt, den wir uns anschauen. Abends gehen wir noch in eine Bar und geniessen das Nachtleben von Tokyo.

Die sogenannte «Electric Town» Akihabara besuchen wir an unserem zweiten Tag. Ein ganzes Viertel mit Hochhäusern voller Spielautomaten und Plüschtiere, und die Strassen sind voller glücklicher Menschen. Samstags und sonntags ist das gesamte Viertel autofrei. Weiter geht es Richtung Senso-ji Tempel, der sehr eindrucksvoll, aber auch überfüllt ist. Dieser Tempel sollte morgens oder spät abends besucht werden. Nachdem wir den Tokyo Skytree besucht haben, runden wir den Abend mit einem Cocktail in der Stadt ab.

Auch Shopping gehört zu einer Japanreise dazu. In den Vierteln Shinjuku, Ginza und Shibuya lässt sich dies super mit Sightseeing kombinieren. Die riesigen, grünen Parks mitten in der Stadt sind perfekt, um die Balance zwischen Trubel und Entspannung zu finden.

Osaka

Von Tokyo nach Osaka reisen wir innerhalb von 2,5 Stunden mit dem Shinkansen Express. Die Landschaft, die wir sehen, ist wunderschön, und die Städte sind riesig. Vom Zug aus kann man auf der rechten Seite den Mount Fuji sehen. Leider kann ich ihn an diesem Tag aufgrund des schlechten Wetters nicht sehen.

Die Region um Osaka ist bekannt für ihr Wagyu-Beef. Ein solches habe ich an diesem Tag probiert und war hell begeistert. Kulinarisch wird man in Osaka verwöhnt.

Kyoto

Unser Tagesausflug nach Kyoto bleibt eines der grössten Highlights dieser Reise. Den ganzen Tag laufen wir am Stadtrand von Tempel zu Tempel. Mit den farbigen Herbstblättern und dem warmen Sonnenlicht ist es noch viel schöner.

Nachdem wir mindestens 10 verschiedene Tempel besucht haben, ruhen wir uns erstmal am Bach aus, der durch Kyoto fliesst. Dort treffen wir auf kommunikative, junge Japaner und fragen sie nach einem Ort, den wir unbedingt besuchen sollten: Fushimi Inari Taisha, der Weg mit den Tausend Toren. Ein wahrhaft magischer Ort.

Frisch verliebt in Land und Leute geht der kurze Japantrip leider nach nur 7 Nächten bereits zu Ende. Das Land hat mich ganz bestimmt nicht zum letzten Mal gesehen!

Australien
Australien 1024 768 Lehmann Reisen

Besuchtes Land: Australien
Datum: Dezember 2024 / Januar 2025
Geschrieben von: Elia Zenhäusern

Sydney – Die grösste Stadt Australiens

Sydney ist mit über fünf Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt Australiens. Die Stadt erstreckt sich rund um den Naturhafen Port Jackson, dessen Wahrzeichen die weltberühmte Harbour Bridge ist, das den nördlichen Teil der Stadt mit dem südlichen verbindet.

Meine Reise begann in Sydney, wo ich fast drei Wochen verbrachte, um meine Familie zu besuchen. Da ich die Stadt bereits mehr als zehn Mal bereist habe, verzichtete ich diesmal auf die klassischen Touristenattraktionen. Trotzdem konnte ich nicht widerstehen, einige meiner Lieblingsaktivitäten zu geniessen: Surfen am legendären Bondi Beach, eine Fahrt mit der Sydney Ferry nach Manly Beach und ein unvergesslicher Tagesausflug in die wunderschönen Blue Mountains.

Ein absolutes Highlight war das Mittagessen im Sydney Tower. Hoch oben in der 82. Etage, knapp 300 Meter über den Strassen der Stadt, bietet sich ein atemberaubendes Panorama auf die gesamte Innenstadt. Das Drehrestaurant sorgt dafür, dass man die komplette Skyline geniessen kann, ohne auch nur einen Schritt zu machen.

Besonders unvergesslich war das Neujahrsfeuerwerk rund um den Hafen. Mehr als eine Million Menschen versammelten sich, um dieses Spektakel mitzuerleben. Schon früh am Morgen bildeten sich kilometerlange Menschenschlangen, wer die perfekte Sicht zwischen dem Opera House und der Harbour Bridge ergattern wollte, musste Geduld mitbringen.
Wir hatten Glück und fanden einen fantastischen Platz im Pirrama Park, von dem aus wir eine grandiose Aussicht auf die Harbour Bridge geniessen konnten.

The Great Ocean Road – Eine der schönsten Küstenstrassen auf der Welt

Die Great Ocean Road erstreckt sich über 243 Kilometer entlang der Südküste von Victoria. Sie wurde zwischen 1919 und 1932 von heimkehrenden Soldaten des Ersten Weltkriegs gebaut und ist heute eine der beliebtesten Touristenrouten des Landes. Zu den Höhepunkten zählen die Twelve Apostles, spektakuläre Kalksteinfelsen im Meer, sowie die Loch Ard Gorge und die London Arch. Entlang der Strecke gibt es zahlreiche kleine Dörfer wie Port Campbell, Lorne oder Apollo Bay, die zum Verweilen einladen.

Ich flog von Sydney nach Melbourne und holte meinen Mietwagen am Flughafen ab. Der einzige Weg, um auf die Great Ocean Road zu kommen, ist mit einem Auto.

Die Fahrt bis zum Start der Great Ocean Road in Torquay dauerte zirka anderthalb Stunden. Torquay hat einen der berühmtesten Strände zum Surfen in Australien. Nach einer 20-minütigen Fahrt ab dem Start der Great Ocean Road sollte man unbedingt einen Halt am ikonischen Memorial Arch einlegen. Von dort aus dauerte die Fahrt bis nach Port Campbell, wo ich übernachtete, nochmals etwa drei Stunden entlang der Küste und des Nationalparks. Dieses Gebiet ist bekannt dafür, Koalas und Kängurus aus nächster Nähe beobachten zu können. Ich machte einige kurze Stopps auf dem Weg, um die atemberaubende Landschaft zu bewundern. Kurz vor Port Campbell passiert man die berühmten Twelve Apostles. Am nächsten Morgen erkundete ich The Grotto, die London Bridge, die Bay of Islands, die Gibson Steps und die Twelve Apostles, jede dieser Sehenswürdigkeiten offenbart einzigartige und beeindruckende Küstenlandschaften. Anschliessend machte ich mich auf den Weg zurück nach Melbourne auf der schnelleren Inlandroute.

The Great Ocean Road war definitiv das absolute Highlight dieser Reise und sehr zu empfehlen. Ideal wäre es, noch etwas mehr Zeit dort zu verbringen, da es so viel zu sehen gibt.

Melbourne – Australiens Kulturhauptstadt

Melbourne ist bekannt für ihre lebendige Kunst- und Musikszene. Die Stadt bietet einzigartige Sehenswürdigkeiten wie die Flinders Street Station, den Federation Square und die charmanten Laneways voller Street Art und versteckter Bars und Restaurants.

In Melbourne gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, etwas zu unternehmen. An meinem ersten Tag lief ich ohne grosse Planung durch die Stadt und stiess auf einen italienischen Markt, der köstliche Gebäcke verkaufte. Anschliessend besuchte ich die Flinders Street Station, einem wunderschönen Bahnhofsgebäude, welcher immer noch in Betrieb ist. Auch Chinatown war sehr spannend und bot viele kulinarische und kulturelle Entdeckungen. Melbourne ist zudem ein Paradies für Shoppingliebhaber mit diversen Malls. Während meines Aufenthalts fand auch die Australian Open statt. Im Voraus hatte ich mir ein Ticket für die Rod Laver Arena gesichert, dass mir Zugang zum gesamten Gelände verschafft. Dort verbrachte ich den gesamten Tag und bewegte mich von Court zu Court, um so viele Matches wie möglich zu sehen. Leider musste ich mitansehen, wie Stan Wawrinka sich in der ersten Runde nach mehr als drei Stunden geschlagen geben musste. Das absolute Highlight war jedoch das Spiel in der Rod Laver Arena, bei dem der Australier Alex de Minaur den Niederländer Botic van de Zandschulp in drei Sätzen besiegte und die heimischen Fans begeisterte.

Adelaide – Die 20 Minuten Stadt

Adelaide, die Hauptstadt von South Australia, ist bekannt für ihre Weinkultur und ihre entspannte Atmosphäre. Der Adelaide Central Market, einer der ältesten Lebensmittelmärkte des Landes. Viele Sehenswürdigkeiten gibt es nicht, jedoch ist der Central Business District (CBD) sehr interessant gestaltet und von einer weitläufigen Grünfläche und vielen Kirchen umgeben. Adelaide ist als 20 Minuten Stadt bekannt, da man innerhalb der Stadt in ca. 20 Minuten zu Fuss fast überall hinkommt.

Gleich nach meiner Ankunft aus Melbourne machte ich mich auf den Weg zum berühmten Cricketstadion, dem Adelaide Oval. Dort trafen die Adelaide Strikers in der Big Bash League auf die Sydney Sixers. In einem mitreissenden Match konnten die Sixers die Strikers im allerletzten Wurf bezwingen.

Am darauffolgenden und gleichzeitig letzten Tag meiner Reise spazierte ich gemütlich durch die Innenstadt von Adelaide. Ich liess mich durch die ruhigen Strassen treiben, bestaunte die historischen Gebäude, die vielen Kirchen und entdeckte kleine Cafés und versteckte Läden. Obwohl es ein recht entspannter Tag war, spiegelte er perfekt die entspannte Atmosphäre wider, für die Adelaide so geschätzt wird. Im Vergleich zu Melbourne und Sydney wirkt Adelaide in seiner Stimmung deutlich entspannter und gelassener.

Australien kann als Reiseziel die Bedürfnisse aller Menschen abdecken. Auch wenn die Anreise sehr lange dauert, lohnt sie sich auf jeden Fall. Nachdem ich das erste Mal in Melbourne war, kann ich nun endlich einen Vergleich mit Sydney ziehen. Beide Städte sind einzigartig und haben ihren eigenen Charme, doch Sydney gefällt mir besser. Nicht nur, weil ich einen persönlichen Bezug zu dieser Stadt habe, sondern auch, weil Sydney aus meiner Sicht mehr zu bieten hat – von den ikonischen Sehenswürdigkeiten wie der Harbour Bridge und dem Opera House bis hin zu den traumhaften Stränden wie Bondi und Manly. Die Vielfalt an Aktivitäten, die unmittelbare Nähe zur Natur und die unvergleichliche Atmosphäre machen Sydney zu meiner Favoritenstadt.

Stockholm
Stockholm 400 300 Lehmann Reisen

Besuchte Stadt: Stockholm
Datum: 26.08. – 30.08.2024
Geschrieben von: Yvonne Herzog
Fortbewegungsmittel: Metro, Fähre, Zug und Bus

Die schwedische Hauptstadt Stockholm umfasst 14 Inseln eines grossen Archipels in der Ostsee. Die malerische Lage am Wasser bietet viele Möglichkeiten für Bootsfahrten und Spaziergänge entlang der Uferpromenaden. Man verspürt in der Grossstadt keine Hektik. Die Schweden sind höflich und das Leben hier ist gemütlich.

Der Arlanda Express bringt uns in 20 Minuten vom 40 km entferntem Flughafen zum Hauptbahnhof in die Innenstadt von Stockholm. Wir gelangen mit dem Bus zum Clarion Collection Hotel Tapetfabriken – eine Tapetenfabrik, welche zu einem Hotel umfunktioniert wurde.

Wir spazieren durch die Altstadt Gamla Stan mit ihren verwinkelten Kopfsteinpflasterstrassen und bunten Gebäuden. In einem Café geniessen wir eine Kanelbullar, eine typisch schwedische Zimtschnecke. Mit der Fähre geht es zum bekannten Vasa Museum. Hier befindet sich das geborgene Wrack des im 17. Jahrhundert gesunkenen schwedischen Kriegsschiffs.

Die Fähre bringt uns in den ausgedehnten Stockholmer Schärengarten, den grössten Schärengarten Schwedens. Wir besuchen die Insel Vaxholm mit ihren traditionellen Holzhäuschen. Das Dorf lädt zum Erkunden der Läden und Restaurants ein. Ein Spaziergang zum Hembygdsgårds Café lohnt sich auf jeden Fall. Das gemütliche schwedische Café liegt wunderschön am Meer und bietet eine kunterbunte Auswahl an Süssigkeiten. Zurück in Stockholm gönnen wir uns einen Drink auf einem der vielen Schiffe entlang dem Quai, welche in originelle Restaurants und Bars umfunktioniert wurden.

Per Fähre gehts zum ABBA Museums, wo wir in alten musikalischen Zeiten schwelgen. Der Besuch für ABBA Fans ist ein MUSS. Wiederum mit der Fähre gelangen wir zur kleinen Insel Skeppsholmen. Der Weg dorthin lohnt sich wegen des maritimen Flairs. Viele alte Schiffe aller Grössen liegen hier vor Anker.

Die Östermalms Saluhall, auch bekannt als Östermalmshallen, ist ein kulinarisches Juwel im Herzen Stockholms. Shopping gehört zu einem Städtetrip dazu: Drottninggatan (= Königinstrasse) ist eine der bekanntesten Einkaufsstrassen in Stockholm. Sie ist bekannt für ihre lebhafte Atmosphäre, welche sowohl Touristen als auch Einheimische anzieht.

Praktische Tipps

Das öffentliche Verkehrsnetz heisst in Stockholm Storstockholms Lokaltrafik (SL). Sie können eine Travelcard für mehrere Tage kaufen und damit Zug, Metro, Bus und einige Fähren benutzen.

In Schweden wird mit Schwedischen Kronen bezahlt. In den vergangenen Jahren hat Schweden als erstes Land Europas Geldscheine und Münzen so gut wie abgeschafft. Zu 90 Prozent wird inzwischen bargeldlos bezahlt. Man kann also auf den Umtausch von Schwedischen Kronen verzichten.

 

 

 

 

 

Namibia
Namibia 400 300 Lehmann Reisen

Besuchtes Land: Namibia
Datum: 21.9–11.10.2024
Geschrieben von: Sandra Hanisch
Fortbewegungsmittel: Mietwagen mit Dachzelt

Abenteuer Namibia

 

Unsere abenteuerliche Reise startet in Windhoek mit der Übernahme unseres Fortbewegungsmittels: 4×4 Toyota Hilux mit Doppel-Dachzelt für 3-4 Personen. Für uns als Familie (3 Personen) ist es das ideale Transportmittel, um sicher über alle Schotterpisten, Sandstrassen und Dünenlandschaften zu kommen. Top ausgerüstet mit 2 Dachzelten inkl. Campingausrüstung machen wir uns auf den Weg zum ersten Campingplatz.

Sesriem
Auf dem Sesriem Oshana Camping erwartet uns ein Standplatz in unmittelbarer Nähe zum Eingang des Sossulsvlei Nationalparks, direkt an der wunderschönen Dünenlandschaft mit tollem Sonnenuntergangsblick. Ideal, um am frühen Morgen um 05:45h als eine der Ersten, rechtzeitig zum Sonnenaufgang, im Deadvlei anzukommen. Die letzten 5km sind nur mit einem Allrad und etwas Abenteuerlust im eigenen Auto zu bewältigen. Luft aus den Pneu’s lassen und los geht’s, durch die Dünen bis zum Deadvlei. Das schöne Licht am Morgen und die wenigen Besucher entschädigen für das frühe Aufstehen! Die über 800 Jahre alten Bäume zeichnen sich wunderschön in dieser Dünenlandschaft ab. Am Nachmittag wandern wir durch den nahe gelegenen Sesriem Canyon. Bei einem Lagerfeuer und beeindruckendem Sonnenuntergang lassen wir den Tag ausklingen. Die Übernachtung im Dachzelt erleben wir als wunderbar naturnah mit vielen Geräuschen aus der Wüste und tierischen Besuchern (Oryx, Antilopen, Wüstenfüchse).

Swakopmund / Walvis Bay
Da die Strassen in Namibia meistens Sandpisten, Salz- oder Schotterstrassen sind, muss immer genügend Zeit für die Fahrt eingerechnet werden. Die schöne, abwechslungsreiche Landschaft und die vielen Tiere, die unterwegs zu sehen sind, machen jede Fahrt zu einem Erlebnis. Nachdem wir Sesriem bei 34 Grad und Sonne verlassen haben, kommen wir im nebligen, mystischen Swakopmund bei 16 Grad an. Die kalten Meeresströmungen sind für diesen Klimawechsel verantwortlich und verhelfen diesem Küstenabschnitt durch den Nebel zu lebensnotwendiger Feuchtigkeit.
Unser erster Ausflug an der Küste führt uns früh morgens nach Walvis Bay, bekannt für den tiefen Naturhafen und die umliegenden Salinen. Eine Eco Marine Kayak Tour, die sich auf Seehunde konzentriert, ist ein tolles Erlebnis für Naturliebhaber!
Während der Tour paddeln wir durch die ruhigen Gewässer der Walvis Bay Lagune und haben die Chance, mit verspielten Seehunden zu interagieren. Diese freundlichen Tiere kommen oft nahe an die Kajaks heran, oder springen sogar mit an Bord, und sorgen so für unvergessliche Momente.
Am Abend treffen wir uns mit einem Guide von ‘Living Desert’ Tours nördlich von Swakopmund für ein weiteres Naturerlebnis.
In der Dunkelheit erwacht die Wüste zum Leben: viele Tiere, die tagsüber versteckt sind, werden aktiv. Wir sehen nachtaktive Tiere wie Geckos und verschiedene Insekten, die unser Guide mit viel Wissen und einer speziellen Technik lokalisiert und uns viele spannende Informationen über ihre Lebensweise gibt. Mit einer speziellen UV Leuchte erstrahlen die Tiere in einem beeindruckenden Kleid! Es ist ein einzigartiges Abenteuer, das nicht nur die Schönheit der Wüste zeigt, sondern auch ein tiefes Verständnis für das fragile Ökosystem vermittelt.

Terrace Bay
Wir machen uns auf den Weg Richtung Norden, das Ziel ist die Skeleton Coast mit Terrace Bay. Die Skeleton Coast ist ein faszinierendes und zugleich unheimliches Reiseziel, das für seine raue Schönheit, dramatische Landschaft und die schroffen Klippen bekannt ist. Der Name „Skeleton Coast“ stammt von den zahlreichen gestrandeten Schiffen, die dort zu finden sind und perfekte Motive für Fotografen bieten. Durch den Skeleton Nationalpark kann man nur fahren, wenn man eine Übernachtung gebucht hat. Auf dem Weg lohnt sich ein Abstecher zur Robbenkolonie in Cape Cross. Hier gilt das Motto: der Weg ist das Ziel – die Wüstenlandschaft ändert alle paar Kilometer die Farbe und ist schlicht atemberaubend!

Damara Land, Doro Nawas Camp
Doro Nawas liegt in der Nähe des berühmten UNESCO-Weltkulturerbes Twyfelfontein, das für seine Felsmalereien und Petroglyphen bekannt ist. Die Region ist geprägt von beeindruckenden Felsformationen und einer vielfältigen Flora und Fauna.
Die Crew vom Doro Nawas Camp begrüsst uns herzlich und wir versinken in diese wunderbare Stimmung ohne Hektik, Stress und Internet. Mit einem Guide machen wir uns am späten Nachmittag auf die Suche nach den Wüstenelefanten. Sie sind eine spezielle Unterart der afrikanischen Elefanten, die in den trockenen Wüstengebieten Namibias leben. Diese Elefanten haben sich an die harschen Bedingungen angepasst, indem sie in der Lage sind, lange Strecken auf der Suche nach Wasser und Nahrung zurückzulegen. Sie können Wasserquellen finden, die oft mehrere Kilometer entfernt sind. Dank des grossen Wissens des Guides wurden wir fündig und hatten ein absolut magisches Erlebnis beim Sonnenuntergang: 2 grosse Elefanten (Grossmutter und Mutter) mit einem 3 monatigen Jungtier!
Nach der wunderschönen Tour erwartet uns ein tolles Barbeque auf dem Dach des Camps – ausgerüstet mit wärmenden Decken und Bettflaschen lassen wir einen eindrücklichen Tag Revue passieren. Die Nacht verbringen wir auf der Terrasse unter dem klaren Sternenhimmel dank dem Bett auf Rollen.

Etosha Nationalpark:
Wir sind gewappnet für die lange Fahrt vom Damara Land bis zum Etosha-Nationalpark. Das Mushara Bush Camp befindet sich am Osteingang des Parks, von wo aus wir unsere Safari starten können. Das Camp bietet komfortable Zeltunterkünfte in einer malerischen Umgebung. Die Zelte sind gut ausgestattet, mit en-suite Badezimmern und privaten Veranden, die einen Blick auf die umliegende Natur bieten. Der Stil des Camps kombiniert rustikalen Charme mit modernen Annehmlichkeiten. Auch hier lohnt sich das frühe Aufstehen, unser Guide wartet um 06:00h, um uns auf eine Halbtages-Tour durch den Etosha-Nationalpark mitzunehmen. Mit etwas Glück und den sehr erfahrenen Guides erleben wir viele Tiere hautnah: Elefanten, Giraffen, Leoparden, Löwen, Nashörner und viele mehr. Auch als Selbstfahrer lohnt sich der Besuch im Nationalpark: mit der Zeit haben wir ein Auge für die vielen, wilden, wunderschönen Tiere und finden sie auch gut getarnt unter den Bäumen und im hohen Gras.

Waterberg Plateau:
Unser nächstes Ziel ist der Campingplatz beim Waterberg Plateau. Das Plateau erhebt sich dramatisch aus der umgebenden Landschaft und bietet eine spektakuläre Aussicht auf die Umgebung. Die charakteristischen roten Felsen und Klippen machen es zu einem beliebten Ziel für Fotografen und Naturbegeisterte. Mit einem Ranger machen wir uns zu Fuss auf den Weg, die vom aussterben bedrohten Breitmaulnashörner zu suchen. Als wir auf alle 7 Nashörner, die in diesem Gebiet leben, treffen, ist die Freude riesig aber auch der Respekt vor diesen Tieren! Ranger beschützen die Tiere vor Wilderern und erklären uns, wie wir uns den Tieren nähern sollen, ohne sie aufzuschrecken. Rhino Tracking im Waterberg ist nicht nur ein aufregendes Abenteuer, sondern auch eine wichtige Möglichkeit, zum Schutz dieser beeindruckenden Tiere beizutragen.

Okonjima / Africat:
Der letzte Stop auf dem Weg zurück nach Windhoek ist ‘Africat’ im Schutzgebiet Okonjima. Africat ist eine bemerkenswerte Organisation in Namibia, die sich dem Schutz und der Erhaltung von Grosskatzen und ihrem Lebensraum widmet. Natürlich buchen wir für den nächsten Morgen sofort das Leopard Tracking. Auch hier hat sich das frühe Aufstehen gelohnt! Der erfahrene Ranger verfügt über umfangreiche Kenntnisse der Leoparden und ihrer Verhaltensweisen. Die Guides nutzen GPS-Halsbänder, um die Bewegungen der Leoparden zu verfolgen und die besten Beobachtungsmöglichkeiten zu finden. Wir hatten das Glück, dass wir einen Leoparden bei der Lauer auf Impalas beobachten durften – bis plötzlich sein ‘kleiner Bruder’ auftauchte und wir dem Spiel der beiden Grosskatzen beiwohnen durften. Absolut einzigartig!

Langsam führt uns die Reise zurück nach Windhoek, wo wir uns wieder an die Zivilisation gewöhnen ‘müssen’. Eine spannende, eindrückliche und abenteuerliche Reise mit vielen schönen Erinnerungen geht zu Ende!