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Peru
Peru 1024 768 Lehmann Reisen

Besuchtes Land: Peru
Datum: 19.–26.11.20222
Geschrieben von: Denise Feldmann
Fortbewegungsmittel: Flugzeug, Minivan, Zug

Entdecke das wundervolle Peru

Im 2022 hatte ich die Gelegenheit, Peru zu erkunden – ein Land voller Kultur, Geschichte und atemberaubender Landschaften.

Höhepunkte meiner Reise:

Belmond-Erlebnisse:

Die absoluten Highlights der Reise waren die luxuriösen Belmond-Hotels und Züge. Ob das stilvolle Miraflores Park Hotel in Lima, das elegante Palacio Nazarenas in Cusco oder die traumhafte Ruhe in Las Casitas im Colca Canyon – jeder Aufenthalt war ein Erlebnis für sich. Besonders beeindruckend waren die Reisen mit dem Belmond Andean Explorer und dem Hiram-Bingham-Zug. Mit exquisitem Service, feiner Kulinarik und spektakulären Ausblicken machten diese Züge die Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Lima:

Die Hauptstadt Perus, bekannt als die kulinarische Hauptstadt Lateinamerikas, faszinierte mit ihrem Mix aus moderner und kolonialer Architektur. Das Larco-Museum beeindruckte mit einer einzigartigen Sammlung antiker Artefakte.

Cusco:

Die ehemalige Hauptstadt des Inka-Reiches bot eine beeindruckende Verschmelzung von Inka- und spanischer Architektur. Cusco liegt auf einer Höhe von 3’400 Metern über dem Meeresspiegel, was die Stadt nicht nur landschaftlich, sondern auch für den Körper zu einem speziellen Erlebnis macht. Wer nach Cusco reist, sollte sich daher Zeit zur Akklimatisierung nehmen.

Machu Picchu:

Das Highlight der Reise und definitiv schon lange auf meiner Bucket List! Die legendäre Inka-Stadt, eingebettet in eine spektakuläre Berglandschaft, war ein unvergessliches Erlebnis. Die luxuriöse Fahrt mit dem Hiram-Bingham-Zug machte den Tag perfekt.

Titicaca-See:

Der Titicacasee ist nicht nur der höchstgelegene befahrbare See der Welt, sondern auch der Ort, an dem die unglaublichen Uros-Inseln entdecken werden können. Mit einem Boot besuchten wir eine der Uros-Inseln, welche komplett aus Schilf gebaut sind.

Colca-Canyon:

Einer der tiefsten Canyons der Welt, wo ich die majestätischen Kondore in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten konnte. Bereits als wir schon nicht mehr daran geglaubt hatten, zeigte sich einer dieser majestätischen Vögel.

Fazit

Diese Reise war eine unvergessliche Kombination aus Kultur, Geschichte und Natur. Die luxuriösen Belmond-Erlebnisse und die spektakulären Landschaften haben Peru zu einem meiner Lieblingsländer gemacht. Wenn Sie auf der Suche nach einer aussergewöhnlichen Reise sind könnte Peru Ihr nächstes Ziel sein!

Meran Südtirol
Meran Südtirol 400 300 Lehmann Reisen

Besuchtes Land: Italien / Südtirol
Datum: 28.12.2024–02.01.2025
Geschrieben von: Denise Feldmann
Fortbewegungsmittel: Auto

Meran im Winter

Meran, die charmante Kurstadt im Herzen Südtirols, ist der perfekte Ort für alle, die im Winter Ferien in der Nähe machen möchten. Von Wellnesshotels über winterliche Outdoor-Aktivitäten bis hin zu kulinarischen Highlights bietet Meran für jeden etwas.

Unterkünfte

Meran und Umgebung sind bekannt für ihre vielfältigen Unterkunftsmöglichkeiten. Von Wellnesshotels wie dem Quellenhof, dem Apfelhotel Torgglerhof oder dem Hotel Therme Meran bis hin zu einfachen Unterkünften ist für jeden Geschmack etwas dabei. Wer es unabhängiger mag, kann aus einer Vielzahl an charmanten Ferienwohnungen wählen.

Winterspass in den Bergen

Die Skigebiete Meran 2000 und Pfelders laden zu spannenden Outdoor-Aktivitäten ein. Ob Skifahren, Winterwandern oder Schlitteln – hier kommt jeder auf seine Kosten. Besonders Meran 2000 punktet mit kinderfreundlichen Pisten und einer spektakulären Aussicht auf die verschneiten Alpen.

Magischer Weihnachtszauber

Ein Highlight der Winterzeit in Meran ist der Weihnachtsmarkt. Die festlich geschmückten Stände bieten lokale Handwerkskunst, kulinarische Spezialitäten und Live-Musik, welche für eine schöne Atmosphäre sorgen.

Entspannung in der Therme Meran

Nach einem aktiven Tag an der frischen Luft bietet die Therme Meran mit ihren Thermalbecken, Saunen und speziellen Angeboten für Kinder die perfekte Gelegenheit zur Entspannung. Wenn Sie nicht in einem Wellnesshotel übernachten, lohnt sich ein Besuch besonders.

Spaziergänge und Erkundungen

Meran ist auch für seine Spazierwege bekannt. Der Tappeinerweg bietet einen herrlichen Blick auf die Stadt und die umliegenden Berge, während ein Spaziergang entlang des Flusses im Passeiertal Natur pur verspricht. Ein Ausflug in die charmanten Dörfer Tirol und Schenna rundet das Erlebnis ab.

Kulinarische Erlebnisse

Für Feinschmecker gibt es in Meran viel zu entdecken. Im „Pur Meran“ finden Besucher eine grosse Auswahl an regionalen Spezialitäten, welche sich perfekt als Souvenirs eignen. Ein besonderes Abendessen können Familien in der traditionsreichen Brauerei Forst geniessen, welche nicht nur für ihr Bier, sondern auch für ihre köstlichen Gerichte bekannt ist.

Fazit

Meran bietet im Winter eine perfekte Kombination aus Aktivitäten, Entspannung und Genuss – ideal für alle, die abwechslungsreiche Ferien im Winter verbringen möchten.

 

 

Grönland
Grönland 400 300 Lehmann Reisen

Besuchtes Land: Grönland
Datum: 07.07. – 20.07.2024
Geschrieben von: Renzo Maletti
Fortbewegungsmittel: Schiff “Le Boréal”

Grönland, die grösste Insel der Welt, fasziniert mit ihrer rauen Schönheit, endlosen Weiten und einer einzigartigen Natur. Dieses arktische Paradies erkundigt man am besten mit dem Schiff. Denn es hat keine Strassen oder Bahnstrecken, die einzelne Städte oder Siedlungen miteinander verbinden. Innerhalb der Städte gibt es zwar Strassen, doch die enden meist schon am Stadtrand.

Unsere Reise beginnt in Kangerlussuaq. Die Siedlung liegt im Südwesten von Grönland am Ende des gleichnamigen Fjords und etwa 160 km vom offenen Meer entfernt und ist damit der mit Abstand am weitesten im Inland gelegene Ort Grönlands. Nach der ersten Nacht auf dem Schiff ist man am offenen Meer angelangt und von da an geht die Fahrt nordwärts der Westküste entlang bis zum Kap York. Jeden Tag gibt es Landgänge mit den Zodiac Schlauchbooten um die Naturwunder Grönlands hautnah zu erleben.

In der Diskobucht treiben majestätisch die grossen unzähligen Eisberge aus dem Eisfjord Ilulissat. Überhaupt sieht man während der ganzen Fahrt vom Schiff aus, immer wieder kleinere oder grösserer Eisberge mit den unterschiedlichsten Formationen.

Der Eqi-Gletscher ist einer der imposantesten der Region. Mit dem Zodiac waren wir nur ein Kilometer vom Gletscher entfernt und bestaunten in der Stille dieses Naturwunder. Plötzlich wurde die Stille durchbrochen vom Krachen und Getöse des Eises.

Die verlassene Insel Akulleq gleicht einer Mondlandschaft. Die ockergelben und orangen Farbtöne des Mineralgesteins leuchteten unter der Sonne des Polarhimmels.

Die Gegend um Orpit ist ideal um die Tundra, das einzigartige Ökosystem dieser Breitengrade, bei einer Wanderung zu entdecken.

Hoch über dem arktischen Polarkreis befindet sich die Siedlung Kullorsuaq. Die letzte Bastion der traditionellen grönländischen Jäger hat ca. 400 Einwohner. Die hier ansässigen Inuits leben noch immer von der Fischerei und der Bären- oder Seehundjagd.

Grönlands Tierwelt ist so vielfältig wie die Landschaft selbst. An Bord konnten wir Wale, Seehunde und Küstenseeschwalben beobachten. An Land begegneten wir Rentieren und Moschusochsen. Leider hat sich auf unserer Reise kein Eisbär gezeigt.

Grönland ist mehr als nur ein Reiseziel – es ist ein Abenteuer und hinterlässt Eindrücke, die einem noch lange in Erinnerung bleiben.

 

Seoul
Seoul 768 1024 Lehmann Reisen

Besuchtes Land: Seoul
Datum: 15.11. – 21.11.2023
Geschrieben von: Rita Wiesing-Seja
Fortbewegungsmittel: Metro, Taxi, Seilbahn, Mini-Van

Seoul, eine Stadt, die Tradition und Moderne auf faszinierende Weise vereint, hat mich von der ersten Minute an in ihren Bann gezogen.
Ein praktischer Tipp vorab. Google Maps ist in Südkorea nur eingeschränkt verfügbar. Aus diesem Grund sollten Sie sich vor der Abreise die lokalen Navigationsapps herunterladen: Naver Map und KakaoMap

Wir hatten uns ein Hotel im Stadtteil Gangnam gebucht und haben uns direkt bei der Ankunft am Flughafen Incheon International mit der Metro vertraut gemacht. Dazu braucht es eine wiederaufladbare T-Money Card. In der Ankunftshalle befindet sich ein CU convenience store, dort können Sie sicher sein, dass auch Englisch gesprochen wird.

HIGHLIGHTS

Jogyesa-Tempel

Der Jogyesa-Tempel ist einer der bedeutendsten buddhistischen Tempel in Südkorea und das Hauptquartier des koreanischen Buddhismus. Der Tempel ist eine friedliche Oase inmitten der belebten Stadt und beherbergt verschiedene Veranstaltungen. Er ist ein grossartiger Ort für alle, die sich für den koreanischen Buddhismus interessieren oder einfach nur einen ruhigen Ort in der Stadt suchen.

Gyeongbokgung-Palast

Der Gyeongbokgung-Palast liegt im Norden der Stadt und das gesamte Areal hat eine Fläche von über 430.000 qm. Es ist der Grösste der fünf grossen Paläste, die während der Joseon-Dynastie erbaut wurden. Wir hatten uns morgens den Wechsel der Garde angesehen und anschliessend an einer geführten Tour teilgenommen. Gerne werden auch Besucher mit der traditionellen koreanischen Tracht Hanbok gesehen. Diese kann man sich in der Stadt leihen und der Eintritt ist frei.

N Seoul Tower

Der Aussichtsturm thront auf dem Namsan-Berg im Herzen der Stadt. Schon die Fahrt mit der Seilbahn bietet atemberaubende Ausblicke auf Seoul. Ein Besuch der Aussichtsplattform ist ein Muss, um den beeindruckenden 360-Grad-Panoramablick über die Stadt zu geniessen.

MÄRKTE

Der Insadon Markt ist ein lebendiges Viertel mit zahlreichen Ständen und Geschäften. Gerne werden dort Souvenirs verkauft. Ganz anders ist der Gwanjang Markt, einer der ältesten und grössten Märkte, besonders bekannt für traditionelle koreanische Gerichte. Dieser wurde auch in der Netflix-Serie Street Food Asia vorgestellt. Bei den bevorzugten Ständen stehen auch die Einheimischen geduldig in der Schlange.

EINKAUFEN

Unser Highlight war die COEX Mall mit der beeindruckenden Starfield Library, deren Bücherregale bis zur Decke reichen. Ausserdem gibt es dort ein faszinierendes Aquarium mit Meerestieren. 

ESSEN +TRINKEN

Auf keinen Fall sollte man das Korean Barbecue verpassen. Beim K-BBQ sitzt man an einem Tisch mit einem eingebauten Grill. Das Fleisch (Rind/Schwein) wird am Tisch gegrillt und vorher mit der Schere geschnitten. Als Beilage werden verschiedene Dips und Kimchi gereicht. Soju ist ein nationales Getränk und kann auch mal probiert werden.
Tipp: Die Koreaner empfinden es unhöflich Trinkgeld zu geben

FAZIT

Seoul ist eine äusserst gepflegte und sichere Metropole. Um einen umfassenden Eindruck zu gewinnen, empfehle ich Ihnen, gleich zu Beginn Ihrer Reise eine geführte Tour zu buchen. Es gibt noch so viel mehr zu entdecken !!!

 

 

 

Tibet
Tibet 768 1024 Lehmann Reisen

Besuchtes Land: China
Datum: 09.05. – 20.05.2024
Geschrieben von: Therese Stump 
Fortbewegungsmittel: Inlandflüge, Bahn, Auto

Tibet wird als das „Dach der Welt“ bezeichnet und ist ein mystischer Ort, der nicht nur geografisch, sondern auch kulturell und spirituell einmalig ist. Tauchen wir doch zusammen ein in dieses Abenteuer. Denn der Weg dorthin ist nicht gerade einfach. Eine der spektakulärsten Möglichkeiten, das Hochland zu erreichen, ist mit der Lhasa-Bahn – einer der höchsten und eindrucksvollsten Bahnstrecken der Welt.

Nach einem spannenden Aufenthalt in der modernen Metropole Shanghai fliegen wir nach Xining, der Hauptstadt der Provinz Qinghai, von wo aus die Lhasa-Bahn startet. Die Lhasa-Bahn wurde 2006 eröffnet und verbindet Xining mit Lhasa über eine Strecke von etwa 1.956 Kilometern. Diese Strecke führt durch einige der schönsten Landschaften Chinas, wo Schaf – und Yakherden gemächlich über die Weiden ziehen. Der Zug schlängelt sich gemächlich durch die karge Landschaft des tibetischen Hochlandes, vorbei an weiten Salzseen, tiefen Schluchten und schneebedeckten Gipfeln. Ein Highlight ist die Querung des Tanggula-Passes, der mit 5.072 Metern über dem Meeresspiegel der höchste Punkt der Strecke ist. Je näher wir der Hauptstadt kommen, desto grüner und lebendiger wird die Landschaft. Die letzten Kilometer bieten einen herrlichen Blick auf die umliegenden Berge und die Stadt selbst, die sich langsam am Horizont abzeichnet. Lhasa: Die Stadt des Himmels

Der Bahnhof von Lhasa ist modern und gut ausgestattet, aber die Atmosphäre ist immer noch sehr tibetisch. Hier spürt man sofort die spirituelle und kulturelle Bedeutung der Stadt, auch wenn sich vieles sonst in Lhasa schon sehr «chinesisch» anfühlt. Lhasa zieht uns sofort in seinen Bann. Schon beim ersten Blick auf den Potala-Palast, der majestätisch auf einem Hügel thront, wird mir bewusst, dass dies ein Ort wie kein anderer ist. Der Palast, einst die Winterresidenz des Dalai Lama, beeindruckt nicht nur durch seine Größe, sondern auch durch seine spezielle Architektur und seine spirituelle Bedeutung. Ein Besuch im Jokhang-Tempel, dem wichtigsten religiösen Zentrum Tibets, ist ein weiteres Muss. Hier versammeln sich Pilger aus ganz Tibet, um ihre Gebete darzubringen und die heiligen Relikte zu verehren. Unvergessliche Momente sind es, mitzuerleben, wie tibetische Buddhisten ihre Rituale und das Umkreisen heiliger Stätten mit grosses Ehrfurcht begehen. Für uns eine komplett fremde Welt.

Nach zwei Tagen in der heiligen Stadt führt uns die Reise weiter durch das Hochland nach Shigatse. Die Straße schlängelt sich durch eine Landschaft, die fast surreal wirkt – endlose Weiten, majestätische Berge und kristallklare Seen. Der Yamdrok-See, ein himmelblauer Salzsee auf über 4.000 Metern Höhe, bietet einen atemberaubenden Anblick. Die Farbe des Wassers verändert sich je nach Tageszeit und Wetter, und es fühlt sich an, als ob man in eine andere Welt eingetaucht ist. In Shigatse angekommen, besuchen wir das Tashilhunpo-Kloster, das zweitwichtigste Kloster Tibets. Die beeindruckende Statue des Jangtse-Tempels, die als eine der größten Buddhastatuen der Welt gilt, lässt uns ehrfürchtig innehalten. Hier kann man die tiefe Spiritualität und die historische Bedeutung dieses Ortes förmlich spüren.

Abseits der beeindruckenden Landschaften und historischen Stätten sind es die Menschen, die Tibet zu einem so besonderen Ort machen. Trotz der rauen Bedingungen und der hohen Höhenlage empfängt einen die tibetische Bevölkerung mit herzlicher Freundlichkeit und Offenheit. Die tibetische Kultur, reich an Traditionen und Ritualen, spiegelt sich in jedem Aspekt des Lebens wider – von den bunten Gebetsfahnen, die in den Winden wehen, bis hin zu den kunstvollen Mandalas und Gebetsrädern, die überall zu finden sind. Tibet ist es wert, entdeckt zu werden.

 

 

 

Kolumbien
Kolumbien 1024 768 Lehmann Reisen

Besuchtes Land: Kolumbien
Datum: 10.04. – 18.04.2024
Geschrieben von: Yannick Mercier 
Fortbewegungsmittel: Inlandflüge, Minibus, Schnellboot, Metro (und Seilbahn)

Im vergangenen April durfte ich während sieben Tagen das Land Kolumbien intensiv kennenlernen.

Unsere Reise startete mit dem Direktflug der Edelweiss von Zürich nach Bogota. In der Hauptstadt Kolumbiens leben ungefähr gleich viele Menschen wie in der gesamten Schweiz.

Nach der Ankunft fuhr uns unser Chauffeur zum Hotel. Im Stadtviertel Chapinero befindet sich das exklusives Hotel Four Seasons Casa Medina. Es liegt in einer sicheren Gegend Bogotas. In Fussweite befinden sich viele verschiedene Restaurants und Ausgangsmöglichkeiten.

Am nächsten Tag fuhren wir mit der Standseilbahn auf den Monserrate. Von da aus genossen wir einen schönen Blick über die ganze Stadt. Nach einem kurzen Spaziergang auf dem ruhigen Hausberg erkundeten wir die pulsierende Innenstadt. Dort besuchten wir den lebhaften und farbenfrohen Paloquemao-Markt. Beim anschliessenden Besuch des Botero-und Gold Museums konnten wir viel Wissenswertes über die Geschichte und Kultur des Landes erfahren.

Am Abend flogen wir von Bogota nach Pereira. Pereira gilt als das Herz der Kaffeezone.

Nach der späten Ankunft im wunderschönen Hotel Sazagua Cocora waren wir alle sehr erschöpft. Am nächsten Morgen genossen wir das stärkende Frühstück im Freien daher besonders. Anschliessend besuchten wir eine Kaffeeplantage. Jose, unser Tourguide, erklärte uns alles über die Kaffeepflanze, von der Aussaat bis zu dem Geniessen des fertigen Kaffee’s.

Nach dem Genuss des besten Kaffee’s meines Lebens, ging es weiter in Richtung Salento. Salento ist eine wunderschöne und authentische kleine Stadt. Ein Bummel durch die Strassen von Salento mit seinen kleinen Läden und feinen Restaurants ist sehr lohnenswert.

Bei einem 20-minütigen Spaziergang zu dem sich auf dem Hotelgrundstück befindenden 15 Meter hohen Wasserfall, sahen wir bereits einige Exemplare der bekannten Wachspalme.

Nach dem Spaziergang haben wir ein typisch kolumbianisches Gericht unter freiem Himmel gekocht – Arepas mit Rindfleisch und Gemüse. Nach dem Abendessen im Freien, genossen wir den Sternenhimmel im Liegestuhl.

Am nächsten Tag besuchten wir eine Kakaoplantage und durften eine Schokolade selber und ganz nach unserem Geschmack herstellen. Im Anschluss fuhren wir zu einem berühmten Ort im Cocoratal. Von diesem Ort aus kann man verschiedene Aktivitäten unternehmen, wie zum Beispiel reiten oder wandern. Die Aussicht auf die vielen Wachspalmen, welche bis zu 40 Meter hoch werden können, war einmalig.

Die letzte frische Luft der Kaffeezone haben wir tief in uns eingesogen, bevor es mit dem Bus weiter in Richtung Medellin ging. Die fünfstündige Fahrt durch eine wunderschöne Landschaft war kurvig und bergig.

Spät am Abend kamen wir in Medellin an und haben bei einer Salsastunde das Tanzbein geschwungen. Im Anschluss haben wir uns im regen Nachtleben der modernsten Stadt Kolumbiens etwas ausgetobt.

Wie in Bogota hatten wir auch in Medellin ein vollgepacktes, spannendes Programm.

Nach der Hotelbesichtigung im schönen «Patio Del Mundo» gingen wir in die Communa 13, welche vor 22 Jahren als der gefährlichste Stadtteil ganz Kolumbiens galt. Heutzutage ist der Stadtteil ein Zentrum voller gastfreundlicher Menschen, viel Kunst in Form von Graffitis, Tänzerinnen und Tänzer sowie viele Stände mit Schmuck und Früchten. Wahrhaftig ein schöner Fleck in dieser Stadt.

Vor dem Mittagessen im Botanischen Garten von Medellin besuchten wir den Plaza de Botero, welcher dem berühmtesten Maler und Bildhauer Kolumbiens gewidmet ist. Ein Park inmitten der Innenstadt, wo es von Menschen nur so wimmelt.

Anschliessend fuhren wir mit der modernen Metro-Seilbahn hinauf nach Santo Domingo, einst berüchtigt für Bandengewalt. Die Seilbahn ermöglicht einen besseren Zugang zu Innenstadt für die Bewohner benachteiligter Aussenbezirke und erlaubt auch Besuchern Einblicke. Am Parque Arvi wurden wir vom Fahrer abgeholt und an den Flughafen von Medellin gebracht.

Mit einem Flug am späten Abend flogen wir zu der an der Karibikküste gelegenen Stadt Cartagena. Das Klima war schwül und eine warme Meeresluft wehte durch die Strassen.

Übernachtet haben wir im «Casa San Augustin», einem Hotel der Kette «Leading Hotels Of The World».

Ausgeschlafen wie Könige und Königinnen, haben wir den nächsten Tag in der Stadt Cartagena verbracht. Unsere Tour startete am Kloster La Popa, dem höchsten Punkt der Stadt mit einer atemberaubenden Höhe von etwa 140 Metern. Von dort aus genossen wir einen spektakulären Panoramablick über Cartagena.

Anschliessend besichtigten wir die beeindruckende Festung San Felipe de Barajas, ein Meisterwerk der militärischen Architektur, welche von den Spaniern während der Kolonialzeit errichtet wurde. Während der einstündigen, informativen Führung erfuhren wir mehr über die ausgeklügelten Verteidigungsstrategien, mit denen sich die Stadt im 17. und 18. Jahrhundert gegen Piratenangriffe wehrte.

Um das Mittagessen haben wir uns an diesem Tag ganz selbst gekümmert. Bei einem Kochkurs mit zwei einheimischen Frauen haben wir schöne Einblicke in die kolumbianischen Kochkünste erhalten. Wir haben uns ein feines 3-Gänge-Menü zubereitet und im Anschluss ein Rum-Tasting mit kolumbianischer Schokolade genossen.

Danach begaben wir uns ins historische Zentrum und schlenderten vorbei an malerischen Plätzen, Kirchen und Strassen.

Am Abend hat uns unser Guide ins Nachtleben von Cartagena eingeführt. Wie bereits in Medellin ist auch hier das Nachtleben sehr lebhaft und musikalisch.

Am darauffolgenden Tag ging es per Schnellboot auf die Isla Mucura, wo wir die letzte Nacht verbracht haben. Auf der Insel wartete ein absolutes «Robinson Crusoe» Erlebnis auf uns.

Eines meiner Highlights war das Baden im fluoreszierenden Meer inmitten einer Mangrovenbucht. Der Ausflug um 4 Uhr morgens hat sich allemal gelohnt.

Nach der erlebnisreichen Woche voller neuer Eindrücke über das Land und die Bewohner Kolumbiens ging es per Direktflug von Cartagena nach Zürich zurück.

 

Marokko Trekking
Marokko Trekking 1024 768 Lehmann Reisen

Besuchte Länder: Marokko
Geschrieben von: Lorin Maletti

Im vergangenen September nahm ich an einem Trekking durch das Atlasgebirge von Marokko teil.

Unser Trekking startete in Marrakesch mit einer 6-stündigen Fahrt tief ins Atlasgebirge, genauer gesagt in das Ait-Bouguemez-Tal.

Nach einer Nacht in einer landestypischen Unterkunft (Riad Dar Itrane) ging es mit dem 6-tägigen Trekking los.

Übernachtet haben wir jeweils in Zelten und begleitet wurden wir von Maultieren, den Maultierführern und natürlich den lokalen Guides.

Das Trekking führte uns in die Gegend rund um den M’Goun. Der M’Goun, auch bekannt als “das Dach des Anti-Atlas”, bietet spektakuläre und abwechslungsreiche Landschaften.

An den ersten beiden Tagen haben wir uns auf den Aufstieg zum Tarkeddit-Pass konzentriert und sind anschliessend zum gleichnamigen Plateau abgestiegen.

Am dritten Tag haben wir den herausfordernden Aufstieg zum Gipfel des Ighil M’Gouns unternommen, Marokkos zweithöchstem Berg mit 4’068 Metern Höhe und sind dann ins M’Goun-Tal abgestiegen.

Die Tage vier bis sechs führten uns entlang einer Route durch die eindrucksvolle M’Goun-Schlucht, bis wir schliesslich das Tal der Rosen erreichten, wo unser Trekking zu Ende ging.

Das Trekking zum M’Goun-Massiv im Atlasgebirge war eine herausfordernde, aber lohnende Erfahrung für mich als Abenteuerlustiger. Die Route führte uns durch wilde Täler, entlang malerischen Flüssen, vorbei an traditionellen Bergerdörfern und über alpine Pässe. Die Aussicht auf die schroffen Berggipfel, die grünen Täler und die blühenden Obstgärten waren atemberaubend. Während des Trekkings tauchten wir in die einheimische Berberkultur ein und kamen in den Genuss traditioneller Speisen.

Wussten Sie, dass sich das Atlasgebirge über 2’500 Kilometer durch Marokko, Algerien und Tunesien erstreckt?

Nach der Bewältigung dieses Trekkings verweilten wir noch einige Tage in Marrakesch.

Zwei Beispiele für Wanderreisen in Marokko:

Zimbabwe
Zimbabwe 1024 768 Lehmann Reisen

Titel: Zimbabwe
Geschrieben von: Therese Stump  

Das südliche Afrika hat mich aufs Neue begeistert. Es gilt noch so viele unbekannte Orte zu entdecken. Unser Reiseziel war ZIMBABWE. Das im Herzen Afrikas gelegene Land beeindruckt durch eine wunderschöne Natur und ist ein Ort, an dem viel erlebt werden kann.  

Einst bekannt unter Rhodesien, hat das Land in den letzten Jahren wirtschaftlich und politisch schwierige Zeiten durchgemacht. Heute zeigt sich Zimbabwe in seiner ganzen Ursprünglichkeit. Eine Safari im Hwange Nationalpark ist eine der schönsten Möglichkeiten, den ganzen Artenreichtum und die Vielfalt der afrikanischen Tierwelt kennenzulernen. Ich habe noch nie so viele Löwen beobachten dürfen.  

Auch Kulturinteressierte kommen bei einer Reise durch Zimbabwe voll auf Ihre Kosten wie zum Beispiel beim Besuch der Ruinenstätte der Great Zimbabwe Ruins. Auch laden afrikanische Dörfer ein, das authentische Leben der fröhlichen und warmherzigen Menschen zu erleben. Der Besuch einer ländlichen Schule in einfachsten Verhältnissen hat mich sehr berührt.  

Nicht nur die Tierwelt begeistert, auch die vielseitige Landschaft ist überwältigend. Mit dem Lake Kariba, einer der grössten Seen Afrikas, den imposanten Vikotoria-Fällen und dem Zambesi-Fluss kann Zimbabwe auftrumpfen.  

Der 2200km2 grosse Mana Pools Nationalpark, der zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört, wird vom wechselnden Wasserstand des Zambesi-Flusses geformt und wimmelt von Flusspferden und Krokodilen.  

Die Naturbeobachtungen haben wir vom Safari-Fahrzeug, vom Schiff und vom Kanu aus aber auch zu Fuss unternommen. Eine Walking-Safari ist für mich ein ganz besonderes Erlebnis, ein bisschen Herzklopfen kommt immer noch auf, wenn ich einem Elefanten hinterher folge oder eine ganz frische Löwenspur im Sand entdecke, aber nirgends kann ich die Natur tiefer spüren und den Busch besser erleben.  

Die touristische Infrastruktur lässt Nichts zu wünschen übrig und trotzem ist Massentourismus kein Thema. Von Lodge zu Lodge kann man mit dem Auto fahren oder auch mit dem Kleinflugzeug reisen, eine Kombination davon ist empfehlenswert. Zimbabwe ist für mich eine tolle Alternative zu den bekannten Ländern im Südlichen Afrika und wartet darauf, entedeckt zu werden.  

Marokkos Norden
Marokkos Norden 1024 768 Lehmann Reisen

Titel: Marokkos Norden
Datum: 2.–7. September 2023
Geschrieben von: Denise Feldmann
Fortbewegungsmittel: Minibus, TGV Schnellzug

Willkommen auf meiner Reise durch den wunderschönen Norden Marokkos! Von der Metropole Casablanca bis zur malerischen Küstenstadt Asilah, hat diese Reise uns durch eine faszinierende Mischung aus Kultur, Geschichte und atemberaubender Natur geführt.

Casablanca: Wo Moderne auf Tradition trifft
Unsere Reise begann in der dynamischen Stadt Casablanca. Die beeindruckende Hassan-II.-Moschee mit Blick auf den Atlantik ist ein architektonisches Meisterwerk, welches uns gleich zu Beginn der Reise zum Staunen brachte.

Rabat: Die Hauptstadt mit Charme
Weiter ging es in die Hauptstadt Rabat, wo uns eine entspannte Atmosphäre und historische Sehenswürdigkeiten erwarteten. Der Hassan-Turm und das Mausoleum von Mohammed V. beeindruckten durch ihre prächtige Architektur und erzählten uns von der reichen Geschichte Marokkos. Die Kasbah des Oudaias entführte uns in eine andere Zeit und bot uns einen atemberaubenden Blick.

Tanger: Tor zur Welt
Mit dem TGV Schnellzug ging es von Rabat direkt weiter nach Tanger, der pulsierenden Hafenstadt. Hier spürten wir den Einfluss verschiedener Kulturen, die sich hier über die Jahrhunderte hinweg vereint haben. Der Besuch der Medina war nur eines der Highlights. Besonders beeindruckt hat mich der Blick auf Festland rüber nach Gibraltar – erstaunlich zu sehen wie eng Marokko mit Europa verbunden ist.

Chefchaouen: Die blaue Perle des Nordens
Von Tanger aus machten wir einen Tagesausflug ins bezaubernde Chefchaouen, welches mit seinen blauen Häusern und den malerischen Gassen ein wahres Juwel im Norden Marokkos ist. Immer wieder kamen wir ins Staunen während wir durch die verwinkelten Gassen schlenderten. Die entspannte Atmosphäre trugen dazu bei, dass wir uns sofort wohlfühlten.

Asilah: Kunst und Kultur am Atlantik
Einen weiteren Zwischenstopp machten wir in der charmanten Küstenstadt Asilah, welche für ihre beeindruckende Kunstszene und die gepflegten weissen Häuser bekannt ist. Die Stadtmauern, die von lokalen Künstlern kunstvoll gestaltet werden, erzählen Geschichten aus vergangenen Zeiten. Wir genossen entspannte Spaziergänge entlang des Atlantiks und liessen uns von der entspannten Atmosphäre dieses kleinen Küstenortes mitreissen.

Mein persönliches Hotel-Highlight
Ein absolutes Highlight der Reise war das Hotel «La Fiermontina | Ocean». Das Hotel befindet sich an der Küste von Larache. Jede Villa bietet neben einem riesigen Swimmingpool auch einen atemberaubenden Blick aufs Meer. Bereits bei der Anreise taucht man in diese faszinierende Natur ein. Über einen Feldweg, welcher von Korkeichenwäldern, Mini-Palmen und Farnhainen gesäumt wird erreicht man nach ein paar Kilometer das Retreat. Die einzelnen Villen sind der Küste entlang verteilt und darunter findet man Kilometer lange, einsame Strände und den Atlantik soweit das Auge reicht. Zudem ist es auch ein soziales Projekt. Das Hotel ist an der Entwicklung der Gemeinden in den fünf umliegenden Dörfern beteiligt. Das Öko-Retreat La Fiermontina Ocean soll den Bewohnern der abgelegenen Dörfer Unabhängigkeit verschaffen.

Marokkos Norden hat mich mit seiner Vielfalt, atemberaubender Natur und herzlicher Gastfreundschaft tief beeindruckt. Diese Reise wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.

Botswana
Botswana 768 1024 Lehmann Reisen

Titel: Botswana mit Belmond Hotels
Datum: 21.–28.04.2023
Geschrieben von: Renzo Maletti
Fortbewegungsmittel: Kleinflugzeug und 4×4 Jeep

Renzo Maletti teilt seine Eindrücke von seiner einzigartigen Belmond-Safari in Botswana mit Ihnen. Ein Juwel im Südlichen Afrika, das ist der Binnestaat Botswana. Eine atemberaubende Naturkulisse für unvergessliche Safaris. Renzo Maletti hatte das Vergnügen, diese wunderschöne Region zusammen mit Belmond Hotels zu erkunden. Die drei Lodges von Belmond sind optimal in der Natur eingebettet und  bieten einen erstklassischen Service, sei es betreffend der Unterkunft der Gastronomie oder den sachkundigen Rangers. Eine Safari in Botswana mit Belmond verspricht ein aussergewöhnliches Erlebnis inmitten der Ruhe und Weite der Wildnis Afrikas.

Während der Safari hatte Renzo Maletti die Möglichkeit, die faszinierende Tierwelt Botswanas zu erkunden. Im Chobe-Nationalpark, dem Moremi-Wildreservat und vor allem im Okavango Delta konnte er majestätische Elefantenherden, Giraffen, Löwen, Leoparden und eine Vielzahl von Antilopenarten beobachten. Die Ranger-Guides von Belmond sind erfahrene Naturforscher, welche bei der Suche nach seltenen Tierarten geholfen haben und interessante Informationen über Flora und Fauna gaben.

Ein paar Highlights:

Das Okavango Delta ist mit seinen 16000 km2 das grösste Binnendelta der Welt und beherbergt unzählige Tierarten. Jedes Jahr wird die trockene Landschaft vom Okavango Fluss geflutet, sodass sich das Delta in ein grünes Paradies für wilde Tiere verwandelt.

Belmond Eagle Island Lodge im Okavango Delta. Im Herzen der UNESCO-Feuchtbiotope bietet diese frisch renovierte Lodge 12 elegante Unterkünfte mit Zeltwänden, eine private Veranda mit Planschpool und eine fantastische Aussicht in die Landschaft, wo auch mal ein Elefant oder ein paar Impalas zu Besuch kommen.

Ein tolles Erlebnis war die Walking Safari. Frühmorgens wandert man mit zwei bewaffneten Rangers in Einerkolonne durch die Wildnis, sieht die frischen Tierspuren der Nacht, lauscht den Naturgeräuschen und atmet die kräftigen Tier- und Pflanzengerüche ein. Alles ist viel intensiver als im Geländewagen. Unvergessen bleiben auch die markanten Sonnenauf- und Untergänge sowie die klaren Sternennächte.