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Australien
Australien 400 300 Lehmann Reisen

Besuchtes Land: Australien – Down Under
Geschrieben von: Sandra Hanisch

Abenteuer Nord-West Australien: Mit dem 4WD und Dachzelt durch den Outback-Traum

Start in Darwin

Unsere Reise begann in Darwin, der tropischen Hauptstadt des Northern Territory. Hier spürt man sofort den entspannten Lebensstil des australischen Nordens. Nach 2 Tagen Akklimatisierung und letzten Vorbereitungen für das grosse Abenteuer hiess es: Allradfahrzeug übernehmen, Vorräte einkaufen und auf in die Kimberley-Region.

Litchfield Nationalpark

Bevor wir uns auf die lange Reise Richtung Kimberley machten, verbrachten wir die 1. Nacht im Dachzelt unseres Toyota Hilux im Litchfield Nationalpark südlich von Darwin. Der Nationalpark bietet eine beeindruckende Mischung aus Wasserfällen, tropischen Wäldern und spektakulären Outback-Pisten. Besonders in Erinnerung geblieben ist uns die Fahrt zu den Surprise Creek Falls. Schon die Anreise war ein kleines Abenteuer. Die Strecke führte über Schotterpisten und durch mehrere Flüsse, wodurch wir erstmals einen Vorgeschmack auf die bevorstehenden Offroad-Abenteuer der Reise bekamen. Am Ende der Strecke wartete ein wunderschöner, abgeschiedener Wasserfall, der seinem Namen alle Ehre macht. Eingebettet zwischen Felsen und tropischer Vegetation bilden die Surprise Creek Falls mehrere natürliche Pools, die zum Schwimmen einladen.

Abenteuer auf der Gibb River Road

Die Gibb River Road gehört zu den bekanntesten Outback-Strecken Australiens. Mehr als 600 Kilometer Schotterpiste führen durch eine der abgelegensten und schönsten Landschaften des Kontinents. Staubige Strassen, Flussdurchfahrten und spektakuläre Schluchten machten jeden Tag zu einem kleinen Abenteuer.

Emma Gorge – eine Oase im Outback

Einer der ersten Höhepunkte war die Emma Gorge. Schon der Wanderweg durch das trockene Flussbett ist beeindruckend, doch am Ende wartet ein ganz besonderes Naturschauspiel: ein tiefes Wasserloch, umgeben von steilen Felswänden und gespeist von einem Wasserfall. Nach der Wanderung in der Hitze war das kühle Wasser einfach perfekt. Die versteckten heissen Quellen rundeten das Erlebnis ab.

Mit dem 4WD zu den Wunnamurra Falls

Das wohl aufregendste Offroad-Erlebnis der gesamten Reise war die Fahrt zu den Wunnamurra Falls. Die Strecke verlangte dem Fahrzeug und den Nerven einiges ab. Tiefe Spurrinnen, felsige Passagen und steile Anstiege machten schnell klar, warum ein echter 4WD hier unverzichtbar ist. Die Anstrengung wurde jedoch belohnt. Die Wunnamurra Falls liegen abgelegen und sind nur für wenige Besucher erreichbar. Als wir ankamen, hatten wir das Gefühl, einen geheimen Ort entdeckt zu haben. Wasserfälle, natürliche Pools und völlige Stille machten diesen Tag unvergesslich.

Manning Gorge – Ein Klassiker mit Überraschungen

Ein weiteres Highlight entlang der Gibb River Road war die Manning Gorge. Bereits der Start der Wanderung war ungewöhnlich. Mit einem Transportfass für unsere Kleidung mussten wir zunächst schwimmend einen Fluss überqueren, bevor der eigentliche Trail begann.
Der Weg durch die Buschlandschaft führte schliesslich zu einem breiten Wasserfall und einem riesigen natürlichen Pool. Wer genau schaute, konnte jahrtausende alte Felsmalereien entdecken.  Das Schwimmen unter den Wasserfällen zählte zu den schönsten Momenten unserer Zeit in den Kimberleys.

Bell Gorge Wilderness Retreat

Nach einigen Tagen auf staubigen Pisten freuten wir uns auf den Aufenthalt im Bell Gorge Wilderness Retreat. Die komfortablen Safarizelte boten genau die richtige Mischung aus Abenteuer und Erholung.
Von dort aus besuchten wir die wunderschöne Galvans Gorge. Der kleine Wasserfall, die ruhigen Wasserlöcher und die beeindruckenden Boab-Bäume machten diesen Ort zu einem der idyllischsten Plätze entlang der gesamten Strecke. Der Leguan beäugte uns von seinem Sonnenplatz aus genau.

Von Broome bis Exmouth

Nach den rauen Tagen im Outback erreichten wir Broome. Die Stadt bildet einen faszinierenden Kontrast zur Einsamkeit der Kimberleys. Berühmt für ihre Perlengeschichte und den endlosen Cable Beach, lädt sie zum Entspannen ein.
Unser eigentliches Highlight lag jedoch südlich von Broome: das Eco Beach Resort.

Ein Beach House direkt am Meer

Für einige Tage tauschten wir Staub und Schotter gegen Meeresrauschen und Sonnenuntergänge. Unser Beach House im Eco Beach Resort bot einen unglaublichen Blick auf den Ozean. Morgens wachten wir mit dem Klang der Wellen auf, abends genossen wir spektakuläre Sonnenuntergänge, bei denen sich Himmel und Meer in den schönsten Orange- und Rottönen färbten.
Es war einer jener Orte, an denen man problemlos die Zeit vergisst.

Neben den komfortablen Unterkünften gehörten auch einfache, abgelegene Campingplätze zu den schönsten Erfahrungen der Reise. Besonders Gnoorea Point hat uns begeistert.
Hier gibt es keinen Luxus, aber eine Freiheit und Ruhe, die man kaum noch findet. Direkt am Meer campieren, den Sternenhimmel beobachten und nachts nur das Rauschen der Wellen hören. Mehr braucht es manchmal nicht.

 Weiter ging es entlang der Westküste nach Exmouth. Das Ningaloo Reef zählt zu den spektakulärsten Korallenriffen der Welt und hat den grossen Vorteil, dass man viele Bereiche direkt vom Strand aus ‘beschnorcheln’ kann. Viele Fische, Stachelrochen und Meeresschildkröten durften wir bestaunen.

Ein absoluter Höhepunkt unserer Reise war das Schnorcheln mit den Walhaien.
Die Walhai-Schnorcheltour war ein Erlebnis, das sich kaum in Worte fassen lässt. Mitten im offenen Meer ins Wasser zu springen und neben dem größten Fisch der Welt zu schwimmen, ist gleichzeitig beeindruckend und demütigend.
Trotz ihrer Größe wirken Walhaie unglaublich friedlich. Als ein 7 Meter langer Walhai langsam und elegant neben uns durchglitt, war für einen Moment alles andere vergessen. Dieser Augenblick gehört sicher zu den aussergewöhnlichsten Naturerlebnissen unseres Lebens.

Karijini Nationalpark – Australiens verborgenes Juwel

Zum Abschluss unserer Reise besuchten wir den Karijini Nationalpark mit seinen 2.5 Mia. Jahre alten Felsformationen. Tiefe rote Schluchten, natürliche Pools mit kristallklarem Wasser und spektakuläre Wanderungen durch enge Felspassagen prägen die Landschaft. Besonders faszinierend war der Kontrast zwischen der rauen, trockenen Umgebung und den versteckten Wasserstellen, die wie kleine Paradiese wirken.
Jede Schlucht hatte ihren eigenen Charakter und bot neue Überraschungen.

 Fazit

Diese Route von Darwin über die Gibb River Road, Broome und Exmouth bis zum Karijini Nationalpark vereint alles, was Australien für Abenteuerreisende so besonders macht: einsame Landschaften, spektakuläre Natur, aufregende Offroad-Strecken und unvergessliche Begegnungen mit der Tierwelt. Es war eine Reise durch eine der letzten wirklich wilden Regionen unserer Erde. Und eine Reise, die noch lange nachwirkt, wenn der rote Staub Australiens längst von den Schuhen und aus den weissen Socken verschwunden ist.

Thailand
Thailand 576 1024 Lehmann Reisen

Besuchtes Land: Thailand – Land des Lächelns
Geschrieben von: Michelle Rufibach

Sawasdee ka, Thailand!

Ich hatte das grosse Glück, acht Tage auf einer geschäftlichen Studienreise in diesem faszinierenden Land verbringen zu dürfen. Unsere Reise führte uns von der pulsierenden Metropole Bangkok bis zu den traumhaften Inseln und Küstenlandschaften im Süden Thailands. Gemeinsam mit einheimischen Reiseleitern durften wir die faszinierende Vielfalt Thailands hautnah erleben.

Bangkok – überraschend, lebendig und voller Kontraste

Mit dem Direktflug ab Zürich begann unser Abenteuer in Bangkok. Die thailändische Hauptstadt hat mich von der ersten Minute an begeistert. Unsere Rundreise startete im Viertel Talad Phlu, das wir mit dem lokalen Zug erreichten. Dort durften wir bei einer Food Tour die Vielfalt der thailändischen Küche entdecken. Von Bubble Tea über exotische Früchte bis hin zu köstlichen Streetfood-Spezialitäten, die Geschmacksvielfalt war beeindruckend.

Natürlich durften auch die kulturellen Highlights nicht fehlen. Wir besichtigten prächtige Tempelanlagen, bewunderten den berühmten Grossen Buddha und tauchten in das lebendige Treiben von Chinatown ein. Die Heimfahrt erfolgte mit dem Tuk-Tuk durch die belebten Strassen Bangkoks.

Am nächsten Tag stand ein absolutes Highlight auf dem Programm: eine Fahrradtour durch Bangkok. Hand aufs Herz, wer denkt bei Bangkok schon an eine Fahrradtour? Ich jedenfalls nicht. Umso mehr hat mich dieses Erlebnis überrascht. Die Tour führte uns durch schmale Gassen, versteckte Wohnquartiere und grüne Oasen fernab der bekannten Touristenpfade. Zeitweise fühlte es sich an, als wären wir an einem völlig anderen Ort und definitiv nicht in einer Millionenstadt. Genau das macht Bangkok für mich so besonders: Hinter jeder Ecke wartet eine neue Überraschung, ein neues Geheimnis.

Von Bangkok nach Krabi – Naturparadies im Süden

Mit einem Inlandflug der Thai Airways ging es weiter in den Süden Thailands. Dort erwarteten uns traumhafte Inseln, beeindruckende Küstenlandschaften und eine Natur, die ihresgleichen sucht.

Unsere erste Station war Koh Lanta – definitiv eines meiner persönlichen Highlights. Üppiger Dschungel, lange Sandstrände und eine unglaublich entspannte Atmosphäre machen die Insel zu einem ganz besonderen Ort. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein Kajak- und Bootsausflug entlang der Küste. Die beeindruckenden Felsformationen, das glasklare Wasser und die unberührte Natur machten diesen Tag zu einem meiner liebsten der gesamten Reise.

Weiter ging es über Saladan nach Krabi, wo uns unberührte Natur sowie zahlreiche Möglichkeiten zum Tauchen und Schnorcheln erwarteten. In Krabi haben wir beide Seiten der Region kennengelernt, beide wunderschön, aber ganz unterschiedlich.

Obwohl die verschiedenen Inseln und Regionen geografisch nahe beieinanderliegen, vermittelt jede von ihnen ein ganz eigenes Reisegefühl. Genau diese Vielfalt macht Südthailand so spannend.

Koh Yao – das authentische Thailand

Unsere Reise führte uns weiter nach Koh Yao Yai und Koh Yao Noi. Die beiden Inseln gelten noch immer als Geheimtipp und sind ideal für Reisende, die Ruhe und Ursprünglichkeit suchen.

Ein besonderes Erlebnis war der Schnorchel-Ausflug mit dem Schnellboot zu den umliegenden Inseln. Das türkisfarbene Wasser und die farbenfrohe Unterwasserwelt waren schlichtweg traumhaft.

Unbedingt empfehlenswert ist auch die Wanderung zum Aussichtspunkt auf Hong Island. Der Blick über die Inselwelt der Phang-Nga-Bucht ist spektakulär und belohnt jeden einzelnen Schritt.

Reisen in der Regenzeit – besser als ihr Ruf

Wir waren während der sogenannten Regenzeit unterwegs und hatten grosses Glück mit dem Wetter. Zwar gab es gelegentlich kurze Regenschauer, diese dauerten meist nicht länger als 30 Minuten. Ansonsten konnten wir tagsüber häufig sonniges Wetter mit Temperaturen über 30 Grad geniessen, begleitet von der für Thailand typischen hohen Luftfeuchtigkeit.

Eine Woche vor unserer Ankunft hatte es dagegen in einigen Regionen noch Überschwemmungen gegeben. Das Wetter in Thailand ist unterschiedlich und schwer vorhersehbar. Die Wetter-Apps lagen immer daneben, und auch die Einheimischen bestätigten uns, dass Prognosen insbesondere im Süden nur bedingt zuverlässig sind. Zudem kann es mittlerweile selbst während der eigentlichen Trockenzeit zu Regenschauern kommen.

Ein grosser Vorteil der Nebensaison sind die deutlich geringeren Besucherzahlen. Viele Sehenswürdigkeiten und Strände wirken wesentlich entspannter, und auch die Preise sind oftmals attraktiver. Für mich persönlich hat die Regenzeit ihren Reiz und käme bei einer zukünftigen Thailand-Reise durchaus wieder infrage.

Fazit

Neben den beeindruckenden Landschaften, den traumhaften Inseln und den kulturellen Schätzen sind es vor allem die Menschen, die dieses Land so besonders machen. Egal wo wir unterwegs waren, wir wurden stets mit einem Lächeln empfangen. Die Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Herzlichkeit der Thailänderinnen und Thailänder haben mich tief beeindruckt und berührt.

Ich habe mich während der gesamten Reise sicher, willkommen und wohl gefühlt. Gerade deshalb kann ich Thailand auch Alleinreisenden uneingeschränkt empfehlen.

Wer Kultur, Kulinarik, Natur, Traumstrände und herzliche Gastfreundschaft sucht, wird dieses Land lieben.

Khob khun ka, Thailand – und hoffentlich bis bald!

Memphis
Roadtrip durch die Südstaaten der USA
Roadtrip durch die Südstaaten der USA 1024 1024 Lehmann Reisen

Besuchtes Land: Südstaaten der USA
Geschrieben von: Therese und Balz Stump

On the Road von Chicago dem Mississippi entlang nach New Orleans

Ankunft in Chicago – Der Start ins amerikanische Abenteuer

Bequem mit dem Swiss-Direktflug von Zürich nach Chicago, problemlose und rasche Einreise und schon sind wir in den USA angekommen.

Auf der Route 66 nach St. Louis – Das Tor zum Westen

Nach dem pulsierenden Chicago führt uns der Weg Richtung Süden auf der Route 66, Maisfelder bis zum Horizont, unterbrochen von alten Farmhäusern und Tankstellen, die wie aus einer anderen Zeit wirken.
Der erste Stop – St. Louis – war in früheren Zeiten das Tor zum Westen. Die Innenstadt wirkt leblos, das Highlight der Stadt ist ganz klar der Gateway Arch, schon von Weitem sichtbar. Eine glänzende Stahlstruktur, mit 192 m Höhe das höchste Denkmal der USA, das sich elegant in den Himmel schwingt. In kleinen Kapseln kann man bis zur Spitze fahren und oben wartet wirklich ein fantastischer und weiter Blick über die Stadt und den Mississippi. Am Fusse des Gateway Arch ist ein spannendes und interaktives Museum, welches kurzweilig über die Geschichte der Westexpansion berichtet, für mich unbedingt sehenswert.

Nashville – Wo die Countrymusik zuhause ist

Im Gegensatz zu St. Louis ist Nashville, unser nächstes Zwischenziel, für die Touristen bereit. Die Stadt sauber, mit vielen Museen, Sehenswürdigkeiten und Restaurants. Besonders erwähnenswert ist die Country Music Hall of Fame. Den Puls der Stadt spürt man aber erst am Abend, denn dann fühlt sich Nashville an wie ein Dauerfestival, Musik ist an jeder Ecke. Nashville ist wirklich das Herz der Countrymusik. Aus offenen Türen und Fenstern strömen Gitarrenklänge und Stimmen, die Geschichten erzählen und Rhythmen, die zum Mitwippen animieren. Der Broadway ist ein einziges Meer aus Neonlichtern und Livebands, die bis in die frühen Morgenstunden unterhalten und begeistern.

Memphis – Blues, Geschichte und bewegende Erinnerungen

Die Fahrt nach Memphis auf dem Natchez Trace Parkway führt uns durch endlose Waldlandschaften und Weideland, ruhig und unaufgeregt, genau richtig nach dem quirligen Nashville. Emotional ist es ein grosser Sprung. Memphis versprüht einen rauen Charme mit den vielen Backsteingebäuden. Im National Civil Rights Museum wird die Geschichte der Bürgerrechtsbewegung lebendig und greifbar. Das Museum befindet sich beim ehemaligen Lorraine Motel, dem Ort, an dem Martin Luther King im April 1968 ermordet wurde. Abends pulsiert der Blues. Die Clubs und Sänger sind voller Sehnsucht und Melancholie. Etwas ausserhalb von Memphis kann Graceland besucht werden, das ehemalige Zuhause von Elvis Presley. Zwischen Nostalgie und Popkultur fühlt es sich hier fast etwas surreal an.

Entlang des Mississippi – Begegnungen mit der Geschichte des Südens

Je weiter wir nach Süden kommen, desto dichter wird die Vegetation. Spanisches Moos hängt von den Bäumen. Die Strasse führt immer wieder entlang des Mississippi. Für mich war eines der eindrücklichsten Erlebnisse der Besuch von historischen Südstaatenvillen und Plantagenhäusern. Der Rundgang auf der Whitney Plantation werde ich nicht mehr vergessen, das ging mir unter die Haut. Mit einem Audioguide wird die Geschichte der Sklaverei auf der Plantage und in den ehemaligen Häusern lebendig und macht traurig und nachdenklich.Whitney Plantation Museum | Learn the History of Slavery in the U.S.

New Orleans – Der Zauber des Südens

Und dann – New Orleans – der Zauber des Südens, Endpunkt unserer Reise. Schon die ersten Schritte im French Quarter fühlen sich an wie ein Sprung in eine andere Welt. Auch hier liegt Musik in der Luft, aber schon viel touristischer und weniger authentisch.
Am Tag lassen wir uns auf einem alten Schaufelraddampfer den Mississippi auf – und runterfahren – ein Hauch von Nostalgie lässt die glanzvolle Vergangenheit der historischen Hafenstadt lebendig werden. Abends geniessen wir die Cajun- und Creole-Küche bevor wir durch die Bourbon Street schlendern und dem bunten und auch etwas chaotischen Treiben zuschauen.

Eine Reise durch das Herz und die Seele Amerikas

Die Ferien gehen zu Ende – der Reiz dieser Südstaatenreise machen nicht spektakuläre Landschaften und einmalige Sehenswürdigkeiten aus, sondern es ist eine Reise durch das Herz und die Seele Amerikas.
Wer ein anderes Amerika sucht, ist auf diesem Roadtrip genau richtig!
Mauritius und La Réunion
Mauritius und La Réunion 768 1024 Lehmann Reisen

Besuchtes Land: Mauritius & La Réunion
Geschrieben von: Sandra Boos

Studienreise Mauritius & La Réunion

Ankunft im Indischen Ozean – Mauritius

Dort arbeiten, wo andere Ferien machen. Angekommen im Indischen Ozean auf Mauritius. Rund 1’100 Kilometer östlich von Madagaskar liegt diese paradiesische Insel. Mauritius ist von verschiedenen Kolonialmächten geprägt, darunter Niederländer, Franzosen und Briten. Die Kernabkunft aber sind die kreolischen Sklaven aus Afrika und Madagaskar. Die kreolische Sprache findet ihren Ursprung im Französischen und hat Elemente aus afrikanischen, madagassischen und indischen Sprachen. Obwohl die Amtssprache Englisch ist, spricht nicht einmal 1 % der Einheimischen die Sprache der Briten. Mehr verbreitet ist Französisch, was auf die französische Kolonialgeschichte zurückzuführen ist.

Luxushotels und erste Eindrücke im Osten

Vom Flughafen geht es direkt zur ersten Hotelbesichtigung im Osten der Insel, das Shangri-La Le Touessrok. Ein Schnellboot bringt uns auf die Privatinsel Ilot Mangénie, wo wir von kreolischem Gesang empfangen werden und mit Sand zwischen den Zehen die einheimische Küche kennenlernen.
Die Reise im Osten führt weiter zum Erstklasshotel „Four Seasons Resort at Anahita“, wo wir fürstlich empfangen werden. Weltweit bekannt für ihre Taschenfederkernmatratzen, in denen wir nach einem kulinarischen Highlight königlich schliefen. Das frühe Frühstück mit Blick auf die Mangroven entschädigt für die kurze Nacht.
Los geht es heute zur Besichtigung von drei Hotels: das Constance Prince Maurice, das Constance Belle Mare Plage und das Long Beach, ein Sunlife Hotel. Zurück in unserem Paradies reicht die Zeit leider nicht mehr für den Besuch des exklusiven Strandabschnitts auf der vorgelagerten Insel Île aux Cerfs mit Blick auf den weiten Ozean. Dafür werden wir mit einem Ensemble aus Fisch und Meeresfrüchten am Meer verwöhnt.
Am nächsten Morgen geht es mit dem Sonnenaufgang weiter Richtung Flughafen zur Schwesterinsel La Réunion.

La Réunion – Naturwunder und Abenteuer

La Réunion hat mein Herz gestohlen! Aktive Vulkane, die regelmässig ausbrechen und ein atemberaubendes Spektakel bieten. Nationalparks, die vor Artenreichtum nur so strotzen, und traumhafte Strände, deren Sand mal karibisch weiss, mal pechschwarz ist. Diese Diversität und Schönheit auf einer Insel ist einzigartig.
Wir starten unsere Reise im Osten, in der Region Salazie, wo uns die Insel mit steilen Bergen, atemberaubenden Wasserfällen und üppigen Wäldern empfängt.
Nach diversen Hotelbesichtigungen verbringen wir die erste Nacht in der Diana Déa Lodge auf 650 m Höhe, in einem 150 ha grossen Jagdgebiet mit frei lebenden Rehen und Hirschen inmitten traumhafter Natur.

Vulkanlandschaften und kreolische Kultur

Am zweiten Tag steht Notre Dame des Laves auf dem Programm, eine Kapelle im Herzen der Insel. Ein mystischer Ort, der dem gewaltigen Vulkanausbruch des Piton de la Fournaise im Jahr 1977 trotzte. Auch in dieser Gegend besuchen wir einige Hotels. Mein persönlicher Favorit ist das Tuit-Tuit Hotel. Dieses kleine Refugium mit nur zehn Zimmern verzaubert mit seinem Charme.
Danach werden wir mit einem Besuch auf dem „Mars“ überwältigt. Auf dem 2’354 Meter hoch gelegenen Pas de Bellecombe sind wir zum kreolischen Mittagessen eingeladen – ein Ort wie auf einem anderen Planeten.

Kurven, Aussicht und unvergessliche Natur

Am dritten Tag wird unsere Reisekrankheit auf die Probe gestellt. Auf Meereshöhe starten wir mit dem Besuch meines neuen Lieblingshotels, dem Palm & Spa Hotel im Süden der Insel. Erhöht gelegen mit einem Weitblick über das Meer, der mich sprachlos macht. Zwischen Juni und Oktober kann man hier vom eigenen Balkon aus Wale beobachten.
Nach einem Lunchstopp im schönen Dörfchen Entre-Deux startet die Fahrt nach Cilaos auf 1’200 Meter Höhe. Bevor wir im Herzen der Insel mit Blick auf den Giganten Piton des Neiges ankommen, müssen wir die legendäre Strasse der 400 Kurven überstehen. Hier bleiben wir für die Nacht – gut so, die Rückfahrt hätte mein Magen definitiv nicht überstanden.
Noch ganz verschlafen, schauen wir am nächsten Morgen auf den Piton des Neiges in seiner vollen Pracht. Hier schlägt der Puls der Canyoning-Liebhaber und das Herz von Wanderern und Bikern höher. Wir schlendern noch durch das charmante Städtchen und besichtigen das Hotel Tsilaosa, das seinen kreolischen Stil bewahrt hat. Cilaos ist trotz der anspruchsvollen Anfahrt für Aktive und Naturliebhaber definitiv eine Reise wert.

Rückkehr ans Meer & persönliche Favoriten

Den gleichen Weg zurück geht es Richtung Südwesten ans Meer. Bei 32 Grad im Schatten – nur ist kein Schatten in Sicht – stehen die Besichtigungen von sechs Hotels an. Für die letzten erholsamen Tage am Meer, an traumhaften Stränden, ist das charmante Hotel Nautile Beachfront eine gute Wahl. Das neue, im Jahr 2025 eröffnete Wood & Spa Hotel hingegen: the place to be. Meine Königin, um die Seele baumeln zu lassen, bleibt das Palm & Spa Hotel im Süden der Insel.
Am vierten Tag verabschieden wir uns voller Dankbarkeit von diesem Juwel im Indischen Ozean. Belohnt werden wir mit einem gigantischen Rundblick vom Piton Maïdo auf 2’200 m ü. M. – dem schönsten Ort auf La Réunion. Auf Kreolisch sagen wir „Nartrouve“ – und ja, ich komme wieder, irgendwann.

Rückkehr nach Mauritius – Traumstrände und Genuss

Zurück auf Mauritius erwarten uns noch drei wunderschöne Tage, bevor wir in die kalte Schweiz zurückfliegen.
Wir fahren Richtung Norden zum historischen Ort Cap Malheureux – das Kap des Unglücks, das auf zahlreiche Schiffbrüche und die Landung der Briten im Jahr 1810 zurückgeht. In der imposanten roten Kirche Notre Dame finden regelmässig prunkvolle Hochzeiten statt.
Der touristischere Norden mit Grand Baie bietet eine grosse Vielfalt an Stränden – von belebt bis ruhig. Das „The Oberoi Beach Resort“ liegt an bester Strandlage im Nordwesten. Dort speisen wir königlich mit Blick aufs azurblaue Meer. Gäste der Luxusklasse finden hier Ruhe und exklusiven Service.
Vor dem Lunch entdecken wir meinen Favoriten im Norden: das Constance Sakoa Hotel. Das kleine Boutique-Hotel mit 16 Zimmern direkt am Trou aux Biches Strand hat meinen persönlichen Geschmack voll getroffen.

Aktivitäten, Natur und versteckte Juwelen

Die Familienhotels Ravenala und Zilwa der Attitude-Gruppe überzeugen mit ihrem All-inclusive-Konzept und ihrem Engagement für die kreolische Kultur.
Nach einer kurzen Nacht besuchen wir das Hotel Sugar Beach am langen, feinsandigen Strand Flic en Flac. Hier kann man sein persönliches Parfüm kreieren, und es werden täglich spannende Workshops angeboten. Ein weiteres Highlight ist die Mitbenutzung der Infrastruktur des Schwesterhotels La Pirogue.
Mein persönliches Highlight dieses Tages ist die Fahrt ins Landesinnere nach Chamarel. Dort tauchen wir ein in den „Garten Eden“. Das Lakaz Chamarel ist ein himmlischer Ort mit authentischen Menschen, die die kreolische Kultur pflegen und uns mit einem einzigartigen Mittagessen verwöhnen.
In der Nähe befinden sich zwei weitere Sehenswürdigkeiten: die „Seven Coloured Earth“, eine einzigartige geologische Kuriosität, sowie der höchste Wasserfall auf Mauritius, der 100 Meter in die Tiefe stürzt.

Traumabschluss am Le Morne

Die Nacht verbringen wir im Südwesten der Insel am traumhaften Strand von Le Morne im Hotel Paradis Beachcomber Golf Resort & Spa. Ein grosszügiges Resort mit vielfältigem Aktivitätenprogramm und erstklassigem Service für die ganze Familie.
Bis jetzt fehlte mir jedoch das i-Tüpfelchen. Am letzten Tag habe ich es entdeckt – mein Traumhotel: das charmante Luxushotel The St. Regis Le Morne Resort. Es liegt am Fusse des imposanten Berges Le Morne Brabant, auf der gleichnamigen Halbinsel, direkt an einem wunderschönen Palmenstrand.
Die im Kolonialstil gehaltenen Villen mit Butler-Service lassen keine Wünsche offen. Die Wohlfühl-Atmosphäre der eleganten Suiten und das ausgezeichnete Fischmenü erschweren es, sich von diesem paradiesischen Ort zu verabschieden.

Fazit – Mauritius oder La Réunion?

Nun stellt sich die Frage: Mauritius oder La Réunion?
Für aktive Reisende, die das Aussergewöhnliche in einer beeindruckenden Natur suchen, ist La Réunion die richtige Wahl. Liebhaber von Traumstränden mit kreolischer Herzlichkeit fühlen sich auf Mauritius zuhause.
Oder die Kombination von beiden Juwelen im Indischen Ozean – für mich die perfekte Entscheidung, um vollständig in dieses Paradies südlich des Äquators einzutauchen.
Panama
Panama 400 300 Lehmann Reisen

Besuchtes Land: Panama
Datum: März 2026
Geschrieben von: Michelle Rufibach
Fortbewegungsmittel: Inlandflüge und Boottaxis

Rundreise – Zwei Wochen Panama

Panama stand lange nicht ganz oben auf unserer Bucket List und genau deshalb hat es uns umso mehr überrascht. Zwei Wochen lang sind wir durch ein unglaublich vielseitiges Land gereist: von Panama City über die traumhaften San Blas Inseln bis in die grünen Berge von Boquete. Und eines ist sicher: Wir würden sofort wieder gehen.

Panama City

Unsere Reise begann in Panama City, wo wir zwei Nächte verbrachten. Während drei Tagen erkundeten wir die Altstadt (Casco Viejo), schlenderten durch die Gassen, entdeckten kleine Boutiquen, genossen hervorragendes Essen und tauchten in die lebendige Atmosphäre der Stadt ein. Ein wunderschöner Einstieg in unser Abenteuer!

San Blas Inseln – Ein echtes Paradies

Die San Blas Inseln sind ein Ort, von dem ich bis heute noch träume. Genau so stellt man sich als Kind eine tropische Insel vor!
Was viele nicht wissen: Der Archipel umfasst rund 365 Inseln, von denen jedoch nur ein kleiner Teil bewohnt oder zugänglich ist.

Bereits um 5 Uhr morgens reisst uns der Wecker aus dem Schlaf, doch diesmal fällt das Aufstehen leicht. Vor uns liegt die Reise ins erste karibische Paradies. Pünktlich um 5:30 Uhr holt uns unser Fahrer ab. Wir verlassen die Grosstadt mit dem Jeep in Richtung dichten Dschungel. Die Strassen werden kurviger, die Landschaft ursprünglicher. Schnell wird klar: Diese Strecke ist nichts für gewöhnliche Busse.

Am Checkpoint der Guna müssen wir unsere Pässe vorzeigen, wir betreten autonomes Gebiet.

Was uns erwartet, übertrifft alles: weisse Sandstrände, türkisblaues Wasser und kleine Inseln, die man in wenigen Minuten umrunden kann. Kein Lärm, kein Verkehr, kein Luxus, nur Natur, Ruhe und Einfachheit.

Alltag auf den Inseln

Schon am ersten Tag werden wir mit einem frisch zubereiteten Mittagessen empfangen. Die Auswahl ist einfach, aber qualitativ hervorragend: täglich kann zwischen Fisch und Huhn gewählt werden, dazu Beilagen wie Reis, Kartoffeln oder die typischen frittierten Kochbananen („Patacones“). Alles ist frisch, der Fisch wird am selben Tag gefangen.

Am Nachmittag unternehmen wir eine Insel-Tour und besuchen unter anderem einen „Natural Pool“ mitten im Meer, ein absoluter Höhepunkt.

Am zweiten Tag steht uns die Zeit zur freien Verfügung: schwimmen, schnorcheln, lesen oder einfach die Seele baumeln lassen. Am dritten Tag folgt ein weiterer Ausflug zu verschiedenen Inseln und Sandbänken mit Korallen, Fischen und zahlreichen Seesternen.

Unser Paket umfasste Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie ein Getränk pro Tag. Zudem gab es zwei Bars mit Snacks und frisch gepressten Fruchtsäften. Die Portionen waren grosszügig und das Essen durchgehend ausgezeichnet.

Unterkunft & Erlebnis

Die Unterkünfte sind einfach, genau das macht den Charme aus. Es gibt Einzel-, Doppel- und Mehrbettzimmer. Wir übernachteten in einem Mehrbettzimmer im Stil eines Massenlagers. Keine Klimaanlage, keine Ventilatoren, dafür Authentizität pur.

Die Guna-Kultur

Die San Blas Inseln gehören zur autonomen Region Guna Yala, bewohnt vom indigenen Volk der Guna. Rund 50’000 von ihnen leben auf den Inseln.

Sie bewahren ihre Traditionen, Sprache und Kultur sehr bewusst und regulieren den Tourismus streng. Land kann weder gekauft noch verkauft werden, grosse Hotelanlagen gibt es hier nicht.

Die Guna sprechen ihre eigene Sprache, lernen aber auch Spanisch und sogar Französisch in der Schule.

Zurück nach Panama City

Nach drei traumhaften Tagen kehren wir für eine Nacht zurück nach Panama City, ideal, um nochmals gute Restaurants und Brunch-Spots zu entdecken.

Bocas del Toro

Per Inlandflug (Panama Air) reisen wir weiter nach Bocas del Toro. Die Inselgruppe ist deutlich touristischer und auch bei Costa-Rica-Reisenden als Zusatz sehr beliebt. Der Flug selbst war bereits ein Erlebnis, das Land nochmals aus der Luft zu sehen war wunderschön.

Wir übernachten auf der Hauptinsel Isla Colón; vom Flughafen sind es nur wenige Minuten zum Hostel.

Highlights:

  • Surfen
  • Inselhopping
  • entspanntes karibisches Flair

Weiterreise nach Boquete

Mit dem Boot fahren wir nach Almirante und von dort per Taxi weiter nach Boquete.

Boquete kann man als „kleine Schweiz“ Panamas bezeichnen: angenehme Temperaturen, grüne Berglandschaften und eine ruhige Atmosphäre, ein perfekter Kontrast zur Tropenhitze.

Hier unternehmen wir zwei bekannte Wanderungen:

  • El Pianista Trail
  • Die Drei Wasserfälle

Zudem ist Boquete bekannt für seine Kaffeeplantagen. Der Ort wirkt fast wie ein kleines Dorf, ruhig, authentisch und von Dschungel umgeben.

Trotz normalerweise häufigem Regen hatten wir Glück: kein einziger Regentag!

Übernachtet haben wir in Kapseln im Hostel Onda.

Fazit

Panama hat mich absolut begeistert. Das Land bietet eine unglaubliche Vielfalt:

  • pulsierende Städte
  • traumhafte Inseln
  • beeindruckende Natur
  • Berge und Dschungel

Besonders in Erinnerung bleiben auch die Menschen – überall begegneten wir grosser Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Herzlichkeit.

Panama eignet sich hervorragend für eine abwechslungsreiche Rundreise, insbesondere für Individualreisende. Noch ist das Land nicht vom Massentourismus geprägt und bietet damit eine authentische Alternative zu klassischeren Destinationen.

Viele verbinden Panama in erster Linie mit dem berühmten Kanal oder der Hauptstadt, doch in Wirklichkeit hat dieses faszinierende Land noch unendlich viel mehr zu bieten.

Tipps

  • San Blas nur über organisierte Anbieter buchbar
  • Panama-Kanal im Voraus reservieren
  • Inlandflüge sparen viel Zeit
  • Karibik, Berge und Stadt kombinieren für die perfekte Mischung

 

Tanzania & Zanzibar
Tanzania & Zanzibar 400 300 Lehmann Reisen

Besuchtes Land: Tanzania
Datum: August 2025
Geschrieben von: Luano Clerc
Fortbewegungsmittel: Inlandflugzeug und Safari-Jeep

Unsere Reise beginnt in Arusha, dem Ausgangspunkt für viele Safaris in Tansania. Nach einer kurzen Fahrt übernehmen wir unser Safari-Fahrzeug – ein robuster Geländewagen mit aufklappbarem Dach, perfekt für Tierbeobachtungen. Für uns als Familie mit vier Personen ist es das ideale Transportmittel, um sicher über die Pisten und durch die Wildnis zu kommen.

Lake Manyara

Der erste Park unserer Reise ist Lake Manyara. Schon auf dem Weg zur Lodge sehen wir Paviane und Zebras. Die Landschaft ist abwechslungsreich: dichter Wald, offene Ebenen und der glitzernde See. Lake Manyara ist bekannt für seine Flamingos und die berühmten Baumlöwen. Wir übernachten in der Lake Manyara Lodge, die einen traumhaften Blick über den See bietet. Am Nachmittag unternehmen wir unsere erste Pirschfahrt – ein aufregender Moment! Wir sehen Elefanten, Giraffen, viele Vögel und sogar zwei Löwen kreuzen unseren Weg.

Serengeti

Am nächsten Morgen geht es weiter in die Serengeti – das Herzstück jeder Safari. Die Fahrt ist lang, aber die Landschaft entschädigt für alles: endlose Ebenen, Akazienbäume und immer wieder Tiere am Wegesrand. Wir verbringen zwei Nächte im Oleserai Moru Camp, einem komfortablen Zeltcamp mitten in der Wildnis.
Die Serengeti ist überwältigend. Wir sehen grosse Herden von Gnus, Flusspferden und Zebras, Löwen, die im Schatten ruhen, und Hyänen, die neugierig umherstreifen. Ein besonderer Moment ist die Beobachtung eines Geparden, der sich an seine Beute anschleicht.
Und dann passiert es: unser absolutes Highlight – der Leopard! Elegant liegt er auf einem Ast, perfekt getarnt im Schatten der Akazie. Wir können ihn lange beobachten, wie er sich streckt und die Umgebung mustert. Für uns ist das der magischste Moment der ganzen Safari.
Die Sonnenuntergänge sind spektakulär – die Weite, das Licht, die Stille, nur unterbrochen von den Geräuschen der Natur.

Ngorongoro-Krater

Nach der Serengeti fahren wir zum Ngorongoro-Krater. Die Strasse schlängelt sich hinauf, und der Blick in den Krater ist atemberaubend. Wir übernachten zwei Nächte in der Ngorongoro Oldeani Lodge, die hoch über der Landschaft thront.
Der Krater ist wie eine eigene Welt: grüne Ebenen, Sümpfe, Wälder – und überall Tiere. Wir sehen Büffel, Elefanten und sogar Nashörner. Die Fahrt hinunter in den Krater ist ein Abenteuer für sich. Unser Guide erzählt uns viel über die Geologie und die Tierwelt.

Tarangire

Unser letzter Park ist Tarangire. Wir übernachten in der Kuro Tree Tops Lodge, umgeben von majestätischen Baobab-Bäumen. Tarangire ist berühmt für seine grossen Elefantenherden. Wir sehen Dutzende Elefanten, die sich am Fluss versammeln – ein beeindruckendes Bild. Auch Giraffen, Kudus und viele Vögel begleiten uns.
Natürlich sehen wir auch die Big Five komplett: Löwe, Leopard, Elefant, Büffel und Nashorn.
Abends sitzen wir am Lagerfeuer, hören die Geräusche der Wildnis und blicken in den klaren Sternenhimmel. Diese Momente sind unbezahlbar.

Sansibar – Entspannung pur

Nach den aufregenden Safaritagen fliegen wir weiter nach Sansibar. Wir verbringen mehrere Tage im Gold Zanzibar Beach House & Spa im Nordosten der Insel. Der Strand ist traumhaft: feiner, weisser Sand und türkisblaues Meer. Wir geniessen die Ruhe, das gute Essen und die herzliche Gastfreundschaft.
Sansibar ist der perfekte Ort, um die Safari-Erlebnisse Revue passieren zu lassen. Wir unternehmen Spaziergänge am Strand, probieren frische Meeresfrüchte und lassen uns vom warmen Indischen Ozean umspülen. Ein Sonnenuntergang am Strand – einfach unvergesslich!

Praktische Tipps

  • Flug: Edelweiss bietet Direktflüge nach Sansibar – sehr angenehm für Familien.
  • Safari: Unbedingt genügend Zeit einplanen, um die verschiedenen Parks zu erleben.
  • Reise mit Kindern: Die Lodges sind familienfreundlich, und die Guides sind sehr erfahren.

Fazit

Tansania und Sansibar sind eine Traumkombination aus Abenteuer und Erholung. Wer die wilde Schönheit Afrikas erleben und danach am Indischen Ozean entspannen möchte, sollte diese Reise unbedingt machen. Für uns war es eine der schönsten Reisen überhaupt!

 

Bali
Bali 400 300 Lehmann Reisen

Besuchte Insel: Bali
Datum: November 2025
Geschrieben von: Yannick Mercier
Fortbewegungsmittel: Reisecar

8 Tage wunderschönes Bali – Die Insel der Götter

Die Insel der Götter erwartete mich mit offenen Armen. Die Freundlichkeit der Menschen vor Ort war von Beginn an spürbar. Die geschäftliche Studienreise nach Bali wurde von einem einheimischen Balinesen geführt und begleitet. Der Mann heisst Garmada und kennt alles über die Geschichte, Kultur und den Tourismus in Bali und spricht fliessendes Deutsch. 8 Tage durften wir zusammen mit ihm Land, Leute und Hotels besser kennenlernen.

Ubud

Die Reise begann in Ubud. Die Stadt ist bekannt für seine Ursprünglichkeit und den vielen Reisefeldern. Viele der Hotels in Ubud sind traumhaft schön in den Dschungel eingebettet und die Landschaft lädt zu einem Spaziergang entlang der Reisfeldern und Tempeln ein.
Von einer E-Bike-Tour bis zum Wildwasserrafting fehlt es an keinen Aktivitäten. Das schlendern durch die Strassen von Ubud und das besuchen der Tempel ist ein Genuss.

Nebensaison

Auch die Touristenmasse hielt sich in Grenzen, da wir während der Nebensaison die Insel besuchten. Nebst einem täglichen, meist kurzen Regenschauer war das Wetter gut und die Temperatur warm und feucht.

Tempelbesuche

Wenn man Bali besucht sollte man auch ein paar der vielen Hinduistischen, aber auch Buddhistischen Tempeln besuchen gehen. Als einzige Insel in Indonesien ist die Religion auf Bali der Hinduismus und im Norden der Insel vermehrt auch Buddhistisch.
Mit einem Sarong (Rock) und einer Schulter- und Kniebedeckung lässt sich fast jeder Tempel besuchen und man wird auch herzlich dazu eingeladen dies zu tun. Die Balinesen sind sehr offen, herzlich und erzählen gerne über Ihre Kultur und Gebräuche.

Candi

Ganz im Norden der Insel liegt das Städtchen Candi (ausgesprochen Tschandi). Das luxuriöse und direkt am schönen, ruhigen Strand gelegene Hotel «The Lovina» lädt dazu ein 3-4 Tage zu bleiben und zu Entspannen.
Auf dem Weg vom Süden nach Candi gibt es ebenfalls sehr viel zu sehen. Reisterassen, Kraterseen, Wasserfälle, Tempel und vieles mehr machen selbst die Hinfahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Südbali

Die mehr touristischen Orte befinden sich alle im Süden und heissen: Jimbaran, Nusa Dua und Kuta. Sie alle haben traumhafte Strände und wunderschöne Hotels zu bieten. Eines meiner Favoriten im Süden bleibt wohl das «Jimbaran Puri, A Belmond Hotel», welches direkt am kilometerlangen, flachabfallenden Jimbaran Beach liegt. Es gibt nur private Villen und alle sind im balinesischen Stil gebaut. Einige sogar mit einem Privatpool.

Fazit

Die Schönheit der Strände, Hotels, dem Dschungel und der Atmosphäre in den Vulkankratern, wie auch die Gastfreundlichkeit der Einheimischen sind ein absoluter Traum.
Wir wissen wo es für Sie am besten auf Bali ist und können Sie gerne beraten. Bali wartet auf Sie!

 

Namibia
Namibia 400 300 Lehmann Reisen

Besuchtes Land: Namibia
Datum: September 2025
Geschrieben von: Renzo Maletti
Fortbewegungsmittel: Auto mit Driverguide

Namibia – ein faszinierendes Land voller Kontraste

Gerne stelle ich Ihnen zwei beeindruckende Regionen vor:

Kalahari, die etwas andere Wüste

Der grösste Teil der Kalahari Wüste liegt in Namibia und Botswana. Sie unterscheidet sich wesentlich von der bekannten Namib Wüste, welche an Namibias Atlantikküste liegt. Kalahari liegt in einer Klimazone, die gelegentlich für Regengüsse sorgt. Somit gibt es auch ein Pflanzenwachstum. Die imposante Landschaft ist bewachsen mit Büschen, Dornensträuchern und Akazienbäumen. Die orangeroten Sanddünen sind kleiner als in der Namib aber nicht weniger eindrucksvoll. Mit einem lokalen Guide haben wir frühmorgens eine Buschwanderung unternommen, dieser hat uns über die essbaren und heilenden Pflanzen sowie das Spurenlesen informiert. Auch wurden wir in die alten Traditionen und Rituale des Jäger- und Stammvolkes SAN eingeführt. Heutzutage leben nur noch wenige nach dieser Art. Wir erhielten auch eine Einführung der Khoisan(Klick)sprache und versuchten ein paar Wörter auszusprechen, was uns aber nicht gut gelungen ist. Die Kalahari hat auch eine reiche Tierwelt wie Giraffen, Zebras, Hyänen, verschiedene Antilopenarten und die riesigen Vogelnester auf den Bäumen auch «Kalahari Hotels» genannt.

Damaraland 

Das Damaraland gehört für mich zu den landschaftlich spektakulärsten Regionen Namibias. Die Gegend ist eine trockene Halbwüste mit weiten Ebenen, eindrucksvollen Felsformationen und markanten Granitkuppen wie die Spitzkoppe. Charakteristisch für das Damaraland sind zudem die vielen Trockenflüsse wie der Aba-Huab und der Hoanib die auf vielen Kilometern durchziehen.

Faszinierend sind in Twyfelfontein die vielen alten Felszeichnungen und Felsgravuren (Petroglyphen) der SAN (Buschleute), von denen über 2500 gezählt wurden. Bemerkenswert ist, dass die Gravuren ohne metallische Werkzeuge hergestellt sind. Da hier viele Quarzsplitter gefunden wurden, vermutet man, dass die Werkzeuge dafür aus Quarz waren.

«Das Lebende Museum» der Damara ist das erste traditionelle Damara – Projekt in Namibia und das Einzige seiner Art – weltweit! Wir besuchten das Museum und erfuhren wie die Damara vor Jahrhunderten lebten und erhielten einen Einblick in deren Kultur inklusive Schmiedekunst (Herstellung von Waffen und Handwerkszeug), Gerben von Leder und Produktion traditioneller Kleidung, Schmuckherstellung, traditionelle Damara-Tänze und Gesänge.

Auf den Naturfahrten mit unserem Ranger von der Lodge kamen wir auch vielen Tieren nahe: Springböcke, Onyxe, Strausse. Die Highlights waren aber die Begegnungen mit je einer Nashorn- und Elefantenfamilie. Das Damaraland ist einer von zwei Orten weltweit wo Wüstenelefanten leben. Der Ranger folgte dem frischen Elefantenkot und den Spuren und so wurden wir nach langem Suchen belohnt mit einem besonderen Erlebnis. Ein Elefantenbulle rüttelte so stark an einem Akazienbaum bis die Schoten herunterfielen. So konnte dann die ganze Familie davon essen.

Im Damaraland gibt es auch eine ganz spezielle Unterkunft, die Onduli Ridge. Die Lodge in der privaten Doro Nawas Konzession, liegt mitten im Nirgendwo. Gebaut zwischen zwei Granitfelsen bietet die Onduli Ridge einen atemberaubenden Ausblick über die einzigaritige Landschaft des Damaralandes bis zum höchsten Berg Namibias, dem Brandberg.

Die sechs alleinstehenden Suiten liegen raffiniert versteckt zwischen Granitblöcken. Das halboffene Badezimmer wurde gekonnt in die Felsen gebaut. Die Läden und Fenster der Suite können komplett geöffnet und das grosse Bett kann auf Wunsch auf die private Terrasse gerollt werden, um die Nacht unter dem afrikanischen Sternenhimmel zu verbringen. Einfach Traumhaft.

 

Australien
Australien 400 300 Lehmann Reisen

Besuchtes Land: Australien
Datum: Oktober 2025
Geschrieben von: Balz Stump
Fortbewegungsmittel: Mietwagen und Inlandflüge

Zwei Wochen Australien – Ost und West

Letzten Herbst durften wir den Nordosten und Südwesten von Australien entdecken. Für beide Destinationen ein idealer Zeitpunkt zum Kombinieren.

Als erstes ging es mit der Fähre von Cairns nach Fitzroy Island. Die Fähre sollte unbedingt im voraus reserviert werden. Ein Tagesausflug lohnt sich sehr. Übernachten würde ich nicht auf der Insel. Ein kurzer Spaziergang duch den Regenwald bringt uns zum wunderschönen Strand Nudey Beach. Hier ist Baden und Relaxen angesagt. Die Schattenplätze sind jedoch sehr beschränkt. Liegen und weitere Infrastruktur sind nicht vorhanden.

Cairns 

Cairns bietet neben den touristischen Ausflugszielen mit dem Skyrail über das Blätterdach des Regenwalds, die Crystal Cascades, der Botanische Garten und das moderne Aquarium nicht sehr viel. Die beliebte Uferprommenade «Cairns Esplanade» mit verschiedenen Restaurants, einer Lagune und dem Park lädt jedoch zum Verweilen ein.

Cape Tribulation und Insidertipp

Weiter gings gegen Norden in den Daintree Rainforest und zum Cape Tribulation (auf Deutsch: Kap der Trübsal). Mein absoluter Übernachtungstipp ist das Thala Beach Nature Reserve etwas südlich von Port Douglas. Weitere Unterkünfte gibt es im touristischen Küstenort Port Douglas. Zu empfehlen ist die Fahrt mit der Fähre über den Daintree River zum Cape Tribulation, welches James Cook auf der ersten Südseereise entdeckt hat. Die Siedlung mit etwa 150 Einwohnern und einfachen Resorts und Restaurants gehört zum UNESCO-Welterbe. Ausgeschilderte Trails und menschenleere Sandbuchten lassen sich gut zu Fuss erkunden. Nördlich vom Kap liegt Cooktown, das von dort aber nur mit einem Allrad-Fahrzeug erreicht werden kann.

Perth’s Umgebung

Der Westen von Perth ist hauptsächlich bekannt für ihre Weltklasse-Weine, langen Strände und mediterranem Klima. Zu den Highlights gehören die Margaret River Region mit ihren unzähligen Weinbergen und Höhlen, die Strände von Busselton und Bunker Bay sowie die Stadt Albany. Uns hat die ehemalige Walfangstation mit interaktiven Ausstellungen, echten Walskeletten und einem restaurierten Walfangschiff begeistert. Ebenfalls ein Muss ist der Besuch der beeindruckenden Felsformationen an der Küste, wo die Wellen des Southern Ocean spektakulär gegen die Klippen schlagen.

Nationalpärke und deren Schönheit

Auf dem Weg Richtung Margaret River lohnt sich ein ausgiebiger Spaziergang in einer der verschiedenen Nationalparks- resp. Wäldern (Mount Frankland North Natl. Park, Greater Beedelup Nat. Park, Nannup State Forest Blackwood River Nat. Park usw…) Und plötzlich ist man ganz alleine ohne jegliche Touristen und geniesst die wunderschöne Natur. Belebter geht es in Margaret River zu und her. Verschiedene Restaurants und Shops laden zum Flanieren ein.

Wandern entlang der Küste

Ein Highlight war für mich die Küstenwanderungen von Cape-to-Cape. Starten kann man im nördlichsten Teil (Cape Naturaliste) auf verschiedenen Etappen bis ans südliche Cape beim Cape Leeuwin Lighthouse. Es ist jedoch durchaus möglich, dass auf dem Naturweg Schlangen den Weg kreuzen. Tipp: Feste und hohe Schuhe (evt. Gamaschen) sind zu empfehlen. Die Natur ist gewaltig. Auf den einsamen Küstenabschnitten kommt es nicht selten vor, dass man auch Walfische oder Delfine beobachten kann. Mehr Informationen erhalten Sie unter:

Cape to Cape Track – Tourism Western Australia

Schönere, menschenleerere Sandstrände wie rund um Australien gibt es fast nirgends auf der Welt. Vorsicht ist jedoch geboten was die Quallen, Strömungen und Temperaturen anbelangt.

Perth

Die Reise endete in Perth, einer pulsierenden Stadt am Meer mit vielen Parks (Kings Park, der grösste innerstädtische Park der Welt), der Swan River und verschiedenen Museen. Ebenfalls lohnt sich ein Ausflug mit der Fähre nach Rottnest Island. Auch hier ist unbedingt eine vorzeitige Reservation zu empfehlen. Die verkehrsfreie Insel lässt sich gut zu Fuss oder mit einem gemieteten Fahrrad erkunden.

Wir wissen wo und wie Sie die Zeit in Australien geniessen können!

 

Sri Lanka
Sri Lanka 400 300 Lehmann Reisen

Besuchtes Land: Sri Lanka
Datum: Januar 2025
Geschrieben von: Lara Beldi
Fortbewegungsmittel: TukTuk

Drei Wochen Abenteuer in Sri Lanka – Mit dem Tuk Tuk durchs Paradies

Sri Lanka – ein Land voller herzlicher Menschen, endlosen Palmen und vielfältigen Landschaften. Wir haben uns für ein ganz besonderes Abenteuer entschieden: drei Wochen lang mit dem Tuk Tuk quer durch die Insel. Und ich würde sagen, dass war die beste Entscheidung!

Höhepunkte meiner Reise:

Mietet unbedingt ein TukTuk

Bei Tuk Tuk Rental erhielten wir eine praktische Einführung von einem Mitarbeiter, der uns erklärte wie wir mit dem TukTuk sicher im Strassenverkehr unterwegs sind. Zum Abschluss mussten wir eine kurze Prüfung absolvieren, bei der wir verschiedene Fahrmanöver machen mussten – fast wie eine Fahrstunde. Aber der Zeitaufwand hat sich gelohnt, es ist die beste Art, Sri Lanka zu erkunden: flexibel, unabhängig und viel praktischer als mit dem Bus oder dem Zug, die oft unpünktlich oder überfüllt sind.

Pidurangala Rock – Der perfekte Blick auf den Lion Rock

Einer meiner absoluten Highlights war der Pidurangala Rock. Uns wurde von einem Einheimischen gesagt, wenn wir den berühmten Lion Rock sehen wollen, dann müssen wir auf den Pidurangala Rock hoch. Der abendteulicher Aufstieg, bei dem wir am Ende sogar ein wenig klettern mussten, dauerte ungefähr 45 Minuten. Es lohnte sich, früh aufzustehen, um die magische Stimmung am Morgen nicht zu verpassen und es waren noch nicht so viele Leute oben. Nach dem Abstieg lohnt es sich unbedingt, im vegetarischen Restaurant Soul Food vorbeizuschauen – mit einem traumhaften Blick auf den Lion Rock.

Die bekannte Zugfahrt von Kandy nach Ella

Die sechs stündige Zugfahrt von Kandy nach Ella. Dieses Gefühl, sich aus dem Zug zu lehnen, während wir durch grüne Teeplantagen und Palmenlandschaften fuhren, ist einfach einmalig. Die Landschaft ist so schön, dass man die Zeit vergisst. In Ella gingen wir die berühmte Nine Arches Bridge besuchen. Regelmässig fuhren Züge über die Brücke, und wenn einer kam, tratten wir einfach zur Seite und liessen ihn vorbeiziehen.

Yala-Nationalpark – Elefanten hautnah

Im Yala-Nationalpark sind wir mit unserem Tuk Tuk durchgefahren und kamen den Elefanten erstaunlich nah. Zur Sicherheit bekamen wir ein paar Maiskolben, um im Notfall ein Tier wegzulocken.

Surfcamp Surfspirit

Zum Abschluss unserer Reise haben wir das Surfcamp Surfspirit in Unawatuna besucht. Bevor wir ins Surfcamp fuhren, legten wir noch einige Stopps ein: In Mirissa surften wir grössere Wellen, besuchten den berühmten Coconut Tree Hill mit seinen Palmen am Hügel und genossen dort den Sonnenuntergang. Ausserdem waren wir am Turtle Beach, wo wir beim Schnorcheln mit vielen Meeresschildkröten schwimmen konnten, die ganz nah am Strand waren. Im Surfcamp wurden wir sehr herzlich entgegengenommen man fühlte sich direkt wohl. Zudem waren die Bedingungen der Wellen sehr gut, die Stimmung im Camp grossartig und wir lernten erstaunlich schnell besser surfen. Wenn wir gerade nicht surften, gab es viele andere Möglichkeiten: Zweimal täglich – morgens und abends – wurde Yoga angeboten. Ausserdem konnte man an Ausflügen teilnehmen, in der gemütlichen Lounge entspannen oder eine Runde Volleyball spielen.

Kurz zusammengefasst

Sri Lanka ist ein Land ohne grossen Massentourismus. Es hat viel Charme, kleine liebevolle Läden, leckeres Essen, wunderschöne Natur, ein Paradies für Surfbegeisterte und ist dazu noch sehr günstig.